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  1. #1
    GMT-Master
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    Andreas der mersault ist ja chardonnay? Kann man den mit südafrikanischen vergleichen ? Also zb schmeckbarer Einsatz von Holz?


    Wir hatten gestern zum Start ins Wahnsinns WE einen GG Fiesling eines der besten Weingüter D van Volxem. Was Roman da jedes Jahr ins Glas bringt ist schon Wahnsinn …

    IMG_3143.jpg

  2. #2
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    Zitat Zitat von wodgod Beitrag anzeigen
    Andreas der mersault ist ja chardonnay? Kann man den mit südafrikanischen vergleichen ? Also zb schmeckbarer Einsatz von Holz?


    Wir hatten gestern zum Start ins Wahnsinns WE einen GG Fiesling eines der besten Weingüter D van Volxem. Was Roman da jedes Jahr ins Glas bringt ist schon Wahnsinn …

    IMG_3143.jpg
    Der Fiesling war hoffentlich ein Riesling, 2021?
    Grüße, Robert

  3. #3
    Sea-Dweller Avatar von NyKoN
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    Zitat Zitat von wodgod Beitrag anzeigen
    Andreas der mersault ist ja chardonnay? Kann man den mit südafrikanischen vergleichen ? Also zb schmeckbarer Einsatz von Holz?
    IMG_3143.jpg
    Die gebe auch mal meinen Senf dazu, weil ich den Wein vor Kurzem im Glas hatte und Pierre Girardin insgesamt sehr schätze: Meursault ist grundsätzlich mal ein Ort im Burgund. Da werden mehrere Rebsorten angebaut, primär Weißwein, primär Chardonnay. Hier ist es tatsächlich Chardonnay, meines Wissens baut Pierre Girardin im Weißweinbereich auch nur Chardonnay aus. Der Vergleich von Girardin mit Südafrika ist irgendwie ähnlich sinnfrei wie "Cola schmeckt besser als aus der Dose" und "nachts ist es kälter als draußen", denn man vergleicht den Erzeuger eines europäischen Anbaugebiets mit einem anderen weinerzeugenden Land.

    Grundsätzlich ist Pierre Girardin bekannt für seinen schlanken, kühlen, kargen, mitunter bissigen Stil. Die Weine sind reduktiv ausgebaut und säurebetont. Der Holzeinsatz wird reduziert durch weniger Neuholzanteil und größere Fässer (465-Liter statt 228-Liter). Nichtsdestotrotz ist das Holz, gerade in jungen Jahren schmeckbar, aber im Hintergrund und gut eingebunden. Vanille- und Butternoten gibt es nicht.

    Grundsätzlich ist das Burgund, hier die Côte-d’Or, im Vergleich zu Südafrika kühler und die Böden kalkgeprägt. Die junge Generation der Winzer geht stilistisch meist in Richtung Pierre Girardin und weg vom opulenten, mitunter holzgeprägten Chardonnay-Stil. In Südafrika bin ich weintechnisch nicht wirklich zuhause, aber die Kombination aus kühl, Kalk und karg wird man suchen müssen. Am Ehesten noch in der Walker Bay, da ist es zumindest kühl und es gibt ein paar Winzer, die reduktiv ausbauen, aber der Kalkboden fehlt.

    Würde ich einen mit Pierre Girardin vergleichbaren Stil außerhalb des Burgunds suchen, wäre ich persönlich tatsächlich in Deutschland. Knewitz, Huber, Saalwächter und Kissinger gehen unter anderem in diese Richtung.

    paia99 / Andreas: Ich hoffe, ich habe dir nicht vorgegriffen und es stimmt, was ich von mir gebe.
    Beste Grüße

    Fabian

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