Vielen Dank für diese Frage, Bernd. Vielleicht kann das ein Uhrmacher im folgenden Zusammenhang erklären:
In dem hier verlinkten Artikel heißt es:
Oder für uns übersetzt: Der Anker ist zwischen zwei Steinen "eingeklemmt". Damit der Anker sich (möglichst) reibungsfrei bewegen kann, sind die Fläche, an denen der Anker geklemmt ist, mit Öl versehen. Diese Flächen sind oberflächenbehandelt, damit das Öl nicht wegfließt.So, to function correctly, it requires a very specific type of lubrication. The problem lies in the epilame coating, which is a surface treatment to keep the oil in the correct place.
However, this coating fails or is applied incorrectly on many newer movements at the factory. As a result, the oil migrates away from the pallet fork jewels. The metal parts grind against the stones without oil. Thus, this dry friction reduces the energy reaching the balance and causes the low amplitude issue.
Nun heißt es dort, dass diese Oberflächenbehandlung "versagt" oder "inkorrekt aufgetragen" ist, mit der Folge, dass das Öl nicht an der Stelle bleibt, sondern verschwindet. Folge ist eine höhere Reibung, eine geringere Amplitude und Gangverlust.
Lieber ErikIst hiermit nicht die Lösung gefunden? Man müsste nicht nur die Reibung neu ölen, sondern auch die Oberflächenbehandlung richtig durchführen? Danach würde das Öl an der richtigen Stelle bleiben?
Und damit könnten dann auch die höheren Revisionkosten für das 32xx-Werk erklärt werden. Möglicherweise werden die entsprechenden Teile alle ausgetauscht, damit solche Gangverluste künftig nicht mehr auftreten.
Ergebnis 1.821 bis 1.831 von 1831
Thema: Ganggenauigkeit Kaliber 3235
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Heute, 14:42 #1821
Mir wurde 800 bei der GMT genannt ( 11/2025 )
LG, Matze
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Heute, 14:46 #1822Na Kleiner, hast du Bock auf Schweinereien?
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Heute, 17:35 #1823Explorer
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Heute, 18:44 #1824
Bernd: Was ist mit dem „kompletten Käfig“ gemeint, der da getauscht werden muss? Ich kenne den Begriff im Kontext Uhrwerk nicht.
Nico: Darüber wird ja schon lange diskutiert, aber ohne Kenntnis dessen was Rolex da in der Produktion und im Service genau macht bleibt halt alles Spekulation. Epilamisierung der Ankerpaletten und des Ankerrads ist ja schon ewig Standard und hat beim 31xx bestens funktioniert.
Hat Rolex nun beim 32xx den Prozess geändert? Oder funktioniert der Prozess aufgrund der filigraneren Geometrie nicht mehr? Warum fallen auch Uhren nach Service wieder aus? Wie wird im Service epilamisiert? Fragen über Fragen.
Was ich mit Sicherheit sagen kann: Ein 32xx, dass man in der heimischen Küche nach dem von Jendritzki vor 60 Jahren empfohlenen Procedere epilamisiert und ölt bringt auch nach knapp 3 Jahren noch eine Amplitude von 285 Grad.
Gruß
Erik"Ich bin Mr. Wolf. Ich löse Probleme."
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Heute, 18:57 #1825
Ja das hatten wir schon #1448 bis 1458 diskutiert. Aber irgendwas scheint ja dran zu sein.
Oh schon so spät...
Gruß
Bernd
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Heute, 19:06 #1826GMT-Master
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- 599
Mit dem „kompletten Käfig“ ist wahrscheinlich das Federhaus gemeint. Wegen der größeren Gangreserve, Stichwort erheblich längere Feder, hat man die Wandung des Federhauses dünner gemacht, so dass bei einer Revision des Werkes (beim autorisierten Rolex-Konzi, oder Rolex Köln) das Federhaus zu tauschen ist. Das erhöht natürlich die Kosten.
Viele Grüße
Uwe
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Heute, 19:11 #1827
Erhöht: Ja. Verdoppelt: Puh, das überfordert dann doch ein bisschen meine Phantasie.
Gruß
Erik"Ich bin Mr. Wolf. Ich löse Probleme."
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Heute, 19:20 #1828
Das Internet spuckt das zum Thema Revikosten aus, https://www.uhrenkosmos.com/rolex-se...-und-leistung/
Ob das passt weiß ich nicht, danach ist der Services der 5 Stelligen teurer als die 6 Stellingen.
Geändert von pegasos (Heute um 19:29 Uhr)
Oh schon so spät...
Gruß
Bernd
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Heute, 22:06 #1829Explorer
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Heute, 22:21 #1830PREMIUM MEMBER
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Heute, 23:00 #1831
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Ist hiermit nicht die Lösung gefunden? Man müsste nicht nur die Reibung neu ölen, sondern auch die Oberflächenbehandlung richtig durchführen? Danach würde das Öl an der richtigen Stelle bleiben?



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