Hi Edelweiss, hi Jürgen,
also...Masi ist gut, aber es geht besser... Um zu sehen, was manche Weingüter mit einem "einfachen" Valpolicella machen solltet Ihr mal den Romano D´al forno oder Quintarelli probieren, dann ist Masi weit abgeschlagen... Solche Weine kosten aber auch (etwas mehr), weil schon Arbeit pp. drin steckt...ich hatte letzens meinen letzten Masi aus 2003, der jetzt erst seine volle Pracht gezeigt hat, vorher einfach zu jung.
Ich gehe jede Wette ein, dass der
https://www.alpinawein.de/9682/rotwe...-illasi-veneto
jeden Amarone, den Ihr (bis jetzt) kennt platt macht...und es ist keiner...
Gleiches gilt für den
http://www.gute-weine.de/italien/ven...superiore.html
Grüße
Marc
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Thema: Der Rotwein-Thread
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22.06.2015, 20:05 #1Deepsea
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23.06.2015, 19:27 #2
danke für die Information, ich werde zukünftig deine vorgeschlagen Weine probieren. -grazie im Voraus!

An dieser Stelle möchte ich auch (interessantes) direkt zurückgeben, da ich mich über die Amarone Empfehlungen riesig gefreut habe!
Hierzu muss ich allerdings etwas ausholen. Mein erster Wein der mir wirklich „geschmeckt“ hat war ein Amarone. Ist man einer Leidenschaft verfallen wird man experimentierfreudiger auf diesem Gebiet. Für meine Verhältnisse zahlt man für die Flasche Wein in einem „vernünftigen“ Restaurant einen sehr stolzen Preis, wenn man den EK mit dem VK vergleicht. Hin und wieder sündigt man und schaut nicht so genau auf den Preis. Genau hier kam die Wende! In meinem Stammrestaurant trank ich häufig Amarone Masi, leider kein offener Wein auf der Karte und eine ganze Flasche war jedes Mal zu viel. Nach einer kurzen Zeit gab es 0,375 Flaschen Amarone Masi Flaschen! –Perfekt!
Nach einer langen Masi Zeit wurde mir beiläufig Tignanello angeboten. Habe natürlich nicht nein gesagt und mir eine Flasche bringen lassen und gleichzeitig geahnt, der bringt mir jetzt kein downgrade. Irgendwie hat mich das gestört, weil ich das ungute Gefühl bekam, die wollen "nur dein Bestes". Kurz bevor er die Flasche öffnen wollte sagte ich „Moment“ … der Prozess war unterbrochen … und der Sommelier prompt sehr verunsichert durch meinen abrupten BREAK. Ich habe die Flasche in die Hand genommen und diese genauer betrachtet, ohne zu wissen was ein Tignanello ist und was dieser kostet! Mir ist sofort die schlechte Verarbeitung der Flasche aufgefallen, sehr schlechte Qualität eine Art Schweißnaht in der Mitte der Flasche vertikal von unten nach oben, das sieht (vermutlich) nur jemand der auf Details achtet! Nach wie vor ging ich davon aus, die wollen mir hier etwas überteuert andren. Trotzdem habe ich zugestimmt, mir ging es hier nur um das Prinzip und ich war gespannt, weil die Flasche knapp das Dreifache gekostet hat. Hätte ich von einem Fremden probieren sollen, unter diesen Umständen NEVER EVER auch nur für ein Drittel hätte ich nicht zugestimmt. Jede normale „günstige“ Weinflasche hat keine Glas naht in der Mitte, aber ausgerechnet der Tignanello, da stimmt was nicht (so meine innere Stimme). Insbesondere wenn man im Restaurant deutlich mehr zahlt als draußen in der freien Wildbahn, ist man skeptisch. Abschließend kann ich sagen und mein Fazit ist: Ein Tignanello ist ein sehr guter und kräftig lebendiger Wein, einer meiner Favoriten, dekantieren lohnt sich und ist notwendig, er wird weicher und explodiert an der Luft.
Aber die Flasche mit der Schweißnaht in der Preisklasse ist ein NO GO!
–PEINLICH zumindest die Jahrgänge vor 2009!
Warum man dort am falschen Ende spart und nicht ein paar Cent mehr in die Flasche investieren, kann ich nicht nachvollziehen.
Genau hier möchte ich die Brücke in das Premium Segment schlagen. Die Lokalität und das Hotel möchte ich bewusst nicht erwähnen, wer dort genächtigt hat, der möge sich zurückhalten und keine Hinweise offenlegen.
Hierbei handelt es nicht um ein Mediales Nobel Hotel im Exklusiven Reisekatalog wie das Burj Al Arab in Dubai, wo jeder HANS o. FRANZ seinen Luxus Urlaub für 600,- Euro die Nacht bucht und es bei Facebook postet, sondern um eine sehr elitäre und äußerst liebevolle und exklusives Anwesen, für mich unvergesslich und einmalig in Europa. Genau an diesem Ort habe ich den "verrückten" Flaschenkult gespürt.
Nicht teuer ist gut, sondern gut muss er sein! Leider ist dies oft mit dem ersten verknüpft.
Während einem mehr-gängigen Menü, kam plötzlich eine Flasche Weißwein auf den Tisch. Es war eine phantastische Pfifferling Suppe ganz großes Kino. –perfekt! Ohne jeglichen Respekt habe ich den neuen Wein zum nächsten Gang probiert! -hatte übrigens den vorherigen Gang "Tatar" nicht mal probiert, für mich ist das Katzenfutter oder was für welche mit den Dritten im Mund.
Doch dann hat es BANG gemacht, auf einmal dachte mein innere Stimmt, stopp, stopp! WOW was ist das? brutal! lecker!
Es war ein weißer 2006 mit dem Namen W. -Innerlich habe ich den Kopfgeschüttelt und dachte mir, brutal was ist das? Ich habe die Flasche in die Hand genommen, sie war übrigens fast leer, aber jetzt kommt es, erneut war ich überrascht! Sie hatte fast das Gewicht von einer gefüllten 0,75l Wein Flasche und war selbst aber auch nur 0,75 aber die hätte man auch als Hammer benutzen können! Innerlich wolle ich sofort mit dem Sommelier sprechen, da ich die Etikette und die Tischmanieren in so einer Lokalität selbstverständlich einhalte, habe ich natürlich „wortschatztechnisch“ entsprechend „nüchtern“ angepasst meine Wünsche verpackt. Man muss dazu sagen, die Schlüssel von der Suite war nicht gerade klein, also nicht der Schlüssel, sondern eher das „Ding“ mit der Eingangsnummer. Also war er nicht in der Hosentasche verstaut, sondern lag auf dem Tisch. Ich empfand dieses nicht als „komisch“ auffällig, wir waren schließlich im gleichen Haus zu Tisch.
Als der Sommelier aus dem Hause plötzlich und ganz dezent zu meiner rechten wie ein Geist auftauchte und sich nach unseren Wünschen erkundigte, habe ich mich innerlich riesig gefreut. Ich konnte natürlich nicht lügen. Ich sage meistens die Wahrheit gerade heraus und oft ist es in anderen Kreisen unangenehm störend direkt, da die Etikette es verlangt oder „erwartet“. Aber genau an dieser Stelle wird es Transparent! -Doch dazu später mehr, der Sommelier und ich
Der Weiße W aus 2006 war phänomenal, wie nie zu vor erlebt. Später habe ich andere Jahrgänge probiert, die waren für mich signifikant, weniger gut. Ansonsten waren Weißweine ich für mich immer gefährlich insbesondere Pinot Grigio oder Chardonnay, können häufig mehr Giftig als lecker schmecken. Zumindest war das überwiegend bei Falschen unter 10 Euro der Fall.
Da ich den W sehr "geil" fand natürlich direkt überteuert bestellt, der weiße aus 2006 ist mittlerweile verköstigt.
Dafür ist noch ein Schatz von W in Schwarz aus 2008 im Keller
Lasse uns mal eine Flasche Wein trinken, ist bei dem Kaliber allerdings "sportlich" formuliert!
Wenn ich die passende Runde und den passenden Anlass finde, wird der Korken gezogen!
Habe den gleichen Jahrgang schon getrunken, er braucht Luft und muss unbedingt dekantiert werden, dann zündet das Feuerwerk was man sonst schwer in Worte fassen kann.
Tot gesagte liegen übrigens im Holz Sarg und leben länger




Diese Flasche ist eine Erinnerung an die Geschichte, der Sommelier und ich. Nach einem Transparenten Smalltalk waren wir uns nach knapp einer halben Stunde „dicke“ … von wegen schmeckt oder schmeckt nicht, ohne irgendwelche ausreden finden zu wollen, warum richtig extrem teuer, nicht unbedingt richtig lecker ist. Am Ende der interessanten Unterhaltung stand ich mitten im Reich der Weine!
Der Zutritt in das Reich war schwer beeindruckend Codes, Schlüssel, Fingerprint so ähnlich wie in einem James Bond Film. Alles wir drinnen waren klingelte auch gleich sein Handy, er sagte alles okay ich bins!
Bevor ich eine Schleuse, nach der anderen Schleuse betreten habe, dachte ich mir innerlich, da bin ich mal gespannt zeig mir wo die „Pullen“ stehen, der ganze Aufwand mit der (Security Matrix Mannschaft) die überall dezent in den oberen Bereichen war, man kann es auch voll übertreiben. Will mir hier nicht die Schmucksammlung von der Etepetete Fraktion anschauen, da würde ich sofort Minderwertigkeitskomplexe bekommen.
Aber dann…. so etwas Krasses habe ich noch nie gesehen, ich bin selten sprachlos vor Respekt, Ehrfurcht und Anerkennung.
Ich habe mich wie in einer Kirche gefühlt!
und habe innerlich einen Luftsprung gemacht
WOW 
Da nur ein Video im Thread möglich ist, hier ein zweites per link
https://www.youtube.com/watch?v=6kS3GryKlMg
Diese Liga hat alles gesprengt was ich jemals im Leben zuvor gesehen habe, wer wirklich „Ressourcen“ hat und Risikofreudig ist, der kann nach wie vor in Wein investieren. Aber wer richtig auffällig aus der Reihe auffallen möchte, der trinkt einfach selbst, weil sowas halt kaum einer macht. Zumindest habe ich diesen Eindruck bei den russischen Gästen am Nachbartisch erhalten!
Um hier keinen „komischen“ Eindruck entstehen zu lassen, ich bin eher der sportliche Typ, schlafe lieber im Poncho gekuschelt, mit einer zarten Dame auf dem Berg oder an einem anderen schönen Ort. Wenn es aber ein Hotel sein muss, dann lieber weniger oft aber dafür (extrem) besonders.
Um wieder in meine normale Welt zu kommen, ein guter Amarone geht leider oft erst ab 50 Euro los, man kann sich als „Ersatzdroge“ aber auch mit einem Primitivo anfreunden, wenn man den mal fremdgehen möchte
Mein Geheimtip und wirklich gut!
http://www.ebrosia.de/Wein-Pakete/We...ne-del-Re.html
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