Lustigerweise hat - alle blind verkostet - der D'Ampuis am Schlechtesten abgeschnitten. der Gaffelière war meine Nr 1, bei den anderen Nr 2. Bei denen hat 1x Nr 3 und 1x Nr 4 gewonnen...
IMG_20151106_203232.jpg
Ergebnis 5.621 bis 5.640 von 10088
Thema: Der Rotwein-Thread
Hybrid-Darstellung
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06.11.2015, 21:47 #1
Geändert von jk737 (06.11.2015 um 21:48 Uhr)
Grüße -- Jürgen
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06.11.2015, 22:04 #2Deepsea
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Kraaaas..ich behaupte mal, das lag am jugendlichen Alter. Der Guigal ist ja Syrah und der braucht...Habe gerade mal geschaut bei Lobenberg, der sagt, der 2009er ist trinkreif ab 2016...das dürfte hinkommen. Ihr hattet einen 2011er.
Und was sagst Du zum Ducru (eigentlich m.E. auch noch viel zu jung)?
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06.11.2015, 22:07 #3
Ich muss ja gestehen, ich hatte Beratung vom Bordeausgott Tigertom

In Summe waren alle sehr sehr gut, aber wir haben uns gezwungen, ein Ranking zu machenGrüße -- Jürgen
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06.11.2015, 22:09 #4Deepsea
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Also Jammern auf hohem Niveau...
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06.11.2015, 22:12 #5
Absolut. 4 top Weine. Aber ich verstehe hier null davon. Kann nur sagen, schmeckt oder schmeckt nicht.
Grüße -- Jürgen
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06.11.2015, 22:24 #6Deepsea
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Naja, darauf kommt es doch auch nur an, oder?
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06.11.2015, 22:26 #7
Klar - jeder trinkt jetzt seinen Favoriten, nur vom 100 PP Freund muss was für die Freundin vom Gastgeber uberbleiben
Grüße -- Jürgen
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06.11.2015, 23:00 #8Deepsea
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Ich sage immer: Punkte kann man nicht trinken
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06.11.2015, 23:01 #9
Jetzt trinken wir einfach alle aus, Prost
Grüße -- Jürgen
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06.11.2015, 23:32 #10
Da habt ihr ja ganz schön was aufgefahren, Jürgen!

Ein Vergleich ist halt schwer, bei zwei jungen Bordeaux, die noch Jahre zum Reifen brauchen, einem gereiften vom rechten Ufer, und dazu noch einem Syrah.
Mich freut es jedenfalls zu sehen, wie du dich schön langsam von den Marmeladingern verabschiedest
GRÜSSE TOM
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06.11.2015, 23:36 #11
Welch Kompliment vom Bordeauxtom

Was sehr interessant war, blind verkostet, waren alle sehr gut und wir mussten richtig "arbeiten" um eine Reihenfolge zu bildenGrüße -- Jürgen
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07.11.2015, 11:37 #12
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07.11.2015, 19:27 #13
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07.11.2015, 17:58 #14
Einmal Toscana.
image.jpgGrüsse, Steffen
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07.11.2015, 19:32 #15
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10.11.2015, 11:31 #16Submariner
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Links sehr schöner Basisriesling von Schmitges, von dem ich bisher nur den Lagenriesling und das GG kannte.
Der Franzose war leider noch zu jung um sein volles Potenzial zu zeigen.
Der Abstract war sehr gut aber ist ja hier bekannt
LG Martin
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10.11.2015, 12:38 #17
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10.11.2015, 19:16 #18Deepsea
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Hallo ibi,
traut sich keiner auf die Frage....
Ich versuche es mal mit meiner begrenzten Erfahrung und Wissen zu formulieren:
Ein Wein ist zu jung, wenn er nicht schmeckt, aber (weil man ihn z.B. reifer kennt), besser schmecken kann
.
Das ist die einfache Version.
Wenn ein Rotwein noch sperrig und pelzig wirkt, wird das an den Tanninen (Gerbstoffe, wie beim Tee) liegen, die mit der Zeit weicher werden und nicht mehr so pelzig/adstingierend, also die Wangenmuskeln zusammenziehend schmeckt.
Ein Wein schmeckt ist gefällig, wenn die Komponenten zueinander passen und sich ergänzen und eben einen guten Geschmack abgeben. Dann kommen da natürlich noch die persönlichen Vorlieben dazu.
Ich hatte letztens einen 2014er Riesling, der war einfach nur sauer, die Säure war so dominant, dass er nicht geschmeckt hat, er war schlichtweg ungeniesbar, auch am zweiten Tag. Ich weiß aber aus der Trinkerfahrung, dass der ab ca. 3 Jahren+ schmecken wird, wenn dann die Säure milder wird und andere Sachen, die ich nicht verstehe/weiß, in der Pulle passieren.
Nicht alle Weine müssen lange liegen, viele werden heute so gemacht, dass sie alsbald getrunken werden können. Es kommt auch auf die Trauben, den Jahrgang pp. an. Ich hatte z.B. letztens einen 2011er Ornellaia aus der demi, der war trotz seiner Jugend super trinkbar.
Ich habe letztens von einem "Weinfachmann" gelesen, dass nur junge Weine dekantiert werden müssen, was absoluter Quatsch ist, auch ältere Weine gewinnen häufig durch Luftkontakt und entwickeln und verändern sich über Stunden...Wenn die nach 30 Jahren eben noch stramm stehen, dann schadet ihnen auch Luftkontakt nicht...
Das ist dann z.B. ein Anzeichen, dass der Wein Alterungspotential hat, wenn er trotz dekantieren nicht wegkippt...
Letztendlich gilt es die wichtigste Grundregel zu beachten, trinken, trinken und nochmals trinken, dann bekommst Du mit der Zeit ein Gespür dafür.
Ich würde mir generell nicht zutrauen zu sagen, ob ein Wein Potential hat oder nicht, aber bei Weinen, bei denen ich schon was verkostet habe traue ich mir das schon in gewissem Rahmen zu.
So das mal in der Kürze, ich muss noch mal an den Schreibtisch...
Grüße
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10.11.2015, 19:49 #19
trinken können se alle aber die wissenschaft erklären können nur die wenigsten

Danke Dir
Gruß
Ibi
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11.11.2015, 13:28 #20Submariner
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So dann will ich es auch nochmal versuchen zu erklären. Kann eigentlich Marc in allem zustimmen.
Die meisten Weine heutzutage werden in den ersten zwei Jahren getrunken. Daneben gibt es aber auch dann Weine die sich durch eine längere Reifung verfeinern wie z.B. Top Rotweine aus Bordeaux, dem Burgund, von der Rhone usw. die oftmals eine längere Reifung benötigen um ihr ganzes Potential zeigen zu können.
Vieles hängt unter anderem vom Weintyp ab. Ein längeres Leben haben im Normalfall gerbstoffreiche (tanninhaltige) Rotweine und säurebetonte Weißweine, aber auch edelsüße Wein wie Trockenbeerenauslesen oder die Süßweine aus Sauternes. Das Tannin hemmt die Oxidation des Weins und trägt somit zur längeren Lebensdauer bei. Diese Tannine verändern sich durch chemische Prozesse (Polymerisation) mit der Zeit, d.h. die Weine werden weniger pelzig/scharf (bzw. adstringierend) sondern lassen den Wein feiner und eleganter wirken und geben ihm die Komplexität.
Bei der Dekantierung wird nochmals dann versucht die Tannine weicher zu machen, gerade bei noch jungen Weinen. Oftmals gewinnen viele Rotweine und auch bestimmte Weißweine durch den Luftkontakt. Dass nur junge Weine dekantiert werden müssen halte ich auch für völligen Quatsch.
Da ich den Rasteau 1921 schon aus älteren Jahrgängen getrunken und schätzen gelernt habe, konnte ich das mit dem relativ jungen 2012er gut vergleichen und erahnen wo die Reise vielleicht mal hingeht.
Den Wein hatte ich auch dekantiert und er gewann im Laufe des Abends immer mehr. Nach ca. 2h hatten wir in der Runde alle eine lustige "Haribo-Frucht" Note bei dem Rasteau in der Nase gehabt, die aber auch wieder wegging.
Wie von Marc bereits gesagt, das Wichtigste ist trinken, trinken, trinken. Dadurch bekommt man Erfahrung. Was ich auch durchaus wichtig finde ist nicht nur eine Flasche zu öffnen, sondern gleich zwei/drei. Dadurch kann man in geselliger Runde oft gut vergleichen und die Entwicklung im Laufe des Abends bei den Weinen sehen.
In dem Sinne
LG Martin
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