Ich löse mal auf, die 1675 ist ungelasert und unpoliert, die lag sehr sehr lange in einer Schublade. Der breite Schliff liegt daran,
dass Rolex ende der 60er Anfang der 70er noch diese breite Fase geschliffen hat. Das heißt aber nicht für 1675er die später produziert
wurden und eine schmalere Fase haben, dass die poliert sind. Man muss also nicht nur das Modell kennen sondern auch noch wissen
welcher Schliff zu welcher Zeit aufgebracht wurde...
Damals wurde der Schliff ja auch noch per Hand gemacht, dass heißt einzelne Uhren können sich auch unterscheiden. Die 1680 ist auch
unpoliert, lediglich der Schliff auf den Hörner wurde neu aufgebracht.
Ergebnis 41 bis 48 von 48
Thema: Uhr Politur Erkennung
Hybrid-Darstellung
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17.10.2014, 23:14 #1Gesperrter User
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17.10.2014, 23:20 #2
Oliver, unpoliert hätte ich bei der Autobahn auf den Hörnern jetzt so erst einmal nicht erwartet. Aber wer oder was bin ich schon, wenn es um Vintage geht.
Dennoch: ich finde die Uhr, so wie sie ist mit der Autobahn, beindruckend.
Einzig die Anstöße könntest Du mal besser hinbiegen….
Die wollen mir so in dem Gehäuse gar nicht gefallen.
Ich bin nicht die Signatur, ich Putz hier nur.
Grüße, Thorsten
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17.10.2014, 23:37 #3Gesperrter User
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Danke für deinen Post: Das lag bei der 1675 nicht am Biegen der Anstöße, sondern weil dort die falschen Anstöße beim Kauf dran waren, für eine Datejust! :-)
Es hat lange gedauert passende Anstöße zu finden, jetzt ist sogar ein Faltband mit der altmodischen Schließe dran.
Hier ein aktuelles Foto:
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17.10.2014, 23:47 #4
Was Perspektive so ausmacht.. Auf dem letzten Bild ist die Autobahn weg, und eine zum Hornende breiter werdende Fase ist zu sehen. Und ein schöner eckiger, Kronenschutz.
Und auch die Anstöße sitzen nun so, wie sie sein sollen
Geändert von backröding (17.10.2014 um 23:48 Uhr)
Ich bin nicht die Signatur, ich Putz hier nur.
Grüße, Thorsten
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18.10.2014, 00:39 #5Gesperrter User
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Als Tipp: 1. Modell kennen (breite der Hörner, länge der Hörner), 2. scharfe Kanten oder rundpoliert, 3. Hornbohrungen angucken (wieviel
Material ist nach oben und zur Seite hin vorhanden)....und das schwierigste, ist Material aufgetragen worden - das kann man erkennen wenn
es schlecht gemacht wurde (Farbe, komische Verläufe bei den Hornbohrungen unförmiges Gehäuse, Schliff).
Ich lasse das alles von jemanden machen, der seit 30 Jahren Uhren überholt - und selbst ihm fällt es teilweise schwer, gelaserte Gehäuse auf Bildern zu
identifizieren...
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18.10.2014, 10:19 #6
Da sind wir wieder beim Lasern. Mir stellt sich die Frage, warum es überhaupt verpönt ist, Material aufzutragen. Warum muss denn die Delle für immer im Gehäuse verbleiben? Oder höchstens, was hier ja gerade Thema ist, durch Abtrag des Umfelds angeglichen werden - also immer weiter weg vom Auslieferungszustand? Warum nicht die entstandene Lücke füllen und wieder in den -optischen- Ausgangszustand bringen? Macht doch die Kunst seit ewigen Zeiten. Oder ist ein Gemälde oder Fresko professionell aufgearbeitet weniger "wert" als die Ruine vorher?
Beste Grüße
Frank
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18.10.2014, 21:25 #7Gesperrter User
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Aus Sammlersicht sollte das doch verständlich sein oder? Ich habe keine Uhren abwerten wollen, sondern etwas zum Thema beitragen,
nämlich wie man feststellt ob eine Uhr poliert ist und wie ich bei der Auswahl aus meiner Sicht vorgehe.
Für mich als Sammler, der etwas besonders gut erhaltenes oder authentisches sucht, fällt gelasert halt aus dem Raster. Ich zahle Aufpreis
für besonders gute Stücke und das ist doch auch in Ordnung so. Was ich nicht in Ordnung finde ist, wenn runterpolierte Gehäuse in Asien
an allen Ecken aufgelasert werden und dann als unpolierte Uhren verkauft werden - das ist nämlich Betrug den viele nicht merken.
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18.10.2014, 19:12 #8
Da bin ich ganz bei Dir!
Gruß Lou
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