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  1. #1
    580
    Gast
    Toolwatch - dieses Märchen hält sich sehr hartnäckig.

  2. #2
    Officially Certified Hell Driver 2017 Avatar von Flo74
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    Beiträge
    30.792
    Percy, tolles Bild der Uhr! Wie hast Du das mit dem Licht so auf die Schnelle hinbekommen?!

    Zitat Zitat von 580 Beitrag anzeigen
    Toolwatch - dieses Märchen hält sich sehr hartnäckig.
    Welches Märchen
    Dass eine Seadweller nicht in der Lage ist, ihrem Einsatzzweck zugeführt zu werden und es dann nicht zu meistern?

    Nur dass wir uns richtig verstehen: die Neue wird es auch können, vielleicht im Zweifel sogar etwas besser als die 116600.
    Und was sie definitiv "besser" kann, allerdings nicht als ihre Vorgänger, sondern besser als die 114060/116610/116710, ist die tatsächlich erschreckend perfekte Gehäuse-zu-Hörner-to-SEL Form-/ und Proportionharmonie, ein Ende von fast 10 Jahren Mopsgehäuse wird eingeläutet und allein dafür MUSS man Rolex gratulieren.

    Aber dann ist da immernoch diese Lupe....
    Geändert von Flo74 (08.04.2017 um 08:47 Uhr)

  3. #3
    ehemaliges mitglied
    Gast
    Zitat Zitat von Flo74 Beitrag anzeigen
    ... ein Ende von fast 10 Jahren Mopsgehäuse wird eingeläutet und allein dafür MUSS man Rolex gratulieren.

    ....
    Eine sehr gewagte These.
    Wie kommst du zu der Erkenntnis?
    Die SD hat seit eh und je schlanke Hörner. Die DS (2008) auch, wie auch die EX II (2011).

  4. #4
    580
    Gast
    Zitat Zitat von Flo74 Beitrag anzeigen
    Percy, tolles Bild der Uhr! Wie hast Du das mit dem Licht so auf die Schnelle hinbekommen?!


    Welches Märchen
    Dass eine Seadweller nicht in der Lage ist, ihrem Einsatzzweck zugeführt zu werden und es dann nicht zu meistern?
    Gut, ich will kurz erläutern, warum ich hier den Begriff Märchen gebrauche: Wenn eine Seadweller eine Toolwatch ist, dann soll sie vermutlich für den Tauchsport besonders gut geeignet sein.
    Es ist naheliegend, daß die Uhr hierzu wasserdicht sein muß. Nicht so wasserdicht wie eine Deepsea, deren Grenze nur durch das Aufschweißen auf die Außenhaut exotischer U-Boote erreicht werden kann (bei gleichzeitig enormen Problemen im Alltag, da nur Genf die Uhr wieder richtig dicht machen und das auch noch beweisen kann).
    Aber halt schon so dicht, daß ein normaler Mensch so tief tauchen kann wie er möchte, vielleicht mit 20,30 Metern Sicherheitsreserve. Das kann eine Datejust ebenso gut wie eine Seadweller.
    Die Uhr sollte weiterhin robust sein, damit sie zuverlässig die Zeit anzeigen kann. Hier ist jede SINN mit tegimentiertem Gehäuse-und Bandstahl robuster, die Dinger sehen auch nach Jahren aus wie neu, dagegen ist der Rolexstahl weich wie Butter.
    Die Perle als wichtiger Indikator für die verbleibende Tauchzeit säße nicht exponiert in einer optimistisch dimensionierten Fassung, nur darauf wartend, vom nächsten Felsen unwiederbringlich in Richtung Meeresgrund geschlagen zu werden, nein, sie wäre sauber versenkt von einem Spezialglas geschützt gut und sicher in der schlagfesten Lünette verankert.
    Form, Breite und Ausführung der Hörner wären nicht Gegenstand modisch verklärter Designdiskussionen, sondern die Dinger hätten die Aufgabe, das Band daran befestigen zu können, idealerweise mit dicken, verstärkten Federstegen.
    Ein ganz wichtiger Punkt der Tauchertoolwatch wäre weiterhin die Ablesbarkeit, und zwar nicht die am Schreibtisch, sondern die etwas tiefer unter Wasser, wo es meistens entweder recht schnell dunkel wird oder aber das Sonnenlicht übelste Reflexionen bewirkt.
    Hier ist dann das Ende als Toolwatch für alle alten Seadweller mit ihren oxidierten Zeigern und bröselnden, nicht mehr aktiven Leuchtmassen gekommen. Sie versagen schlicht und ergreifend.
    Aber auch bei den noch aktuellen Modellen sieht die Wahrheit manchmal komisch aus: die ach so toolige Deepsea mit ihrem gewöbten, dicken Glas kann ich beim Tauchen deutlich schlechter ablesen als meinen mopsigen Hulk, der hier deutlich besser abschneidet.
    Weiterhin würde man nicht jahrelang forschen, wie und wo man auf ein 1000 Meter druckfestes Uhrenglas eine Lupe kleben kann, sondern dieses Geld würde in die Entwicklung eines wirklich schlag-und kratzfesten Uhrenglases investiert, damit die Toolwatch auch nach Feindberührung einwandfrei ablesbar bleibt.

    Freuen wir uns also über die neueste Taucheruhr aus Genf, aber verabschieden wir uns gleichzeitig von diesem romantisch-verklärten Begriff "Toolwatch".

  5. #5
    Daytona Avatar von subby
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    Zitat Zitat von 580 Beitrag anzeigen
    Gut, ich will kurz erläutern, warum ich hier den Begriff Märchen gebrauche: Wenn eine Seadweller eine Toolwatch ist, dann soll sie vermutlich für den Tauchsport besonders gut geeignet sein.
    Es ist naheliegend, daß die Uhr hierzu wasserdicht sein muß. Nicht so wasserdicht wie eine Deepsea, deren Grenze nur durch das Aufschweißen auf die Außenhaut exotischer U-Boote erreicht werden kann (bei gleichzeitig enormen Problemen im Alltag, da nur Genf die Uhr wieder richtig dicht machen und das auch noch beweisen kann).
    Aber halt schon so dicht, daß ein normaler Mensch so tief tauchen kann wie er möchte, vielleicht mit 20,30 Metern Sicherheitsreserve. Das kann eine Datejust ebenso gut wie eine Seadweller.
    Die Uhr sollte weiterhin robust sein, damit sie zuverlässig die Zeit anzeigen kann. Hier ist jede SINN mit tegimentiertem Gehäuse-und Bandstahl robuster, die Dinger sehen auch nach Jahren aus wie neu, dagegen ist der Rolexstahl weich wie Butter.
    Die Perle als wichtiger Indikator für die verbleibende Tauchzeit säße nicht exponiert in einer optimistisch dimensionierten Fassung, nur darauf wartend, vom nächsten Felsen unwiederbringlich in Richtung Meeresgrund geschlagen zu werden, nein, sie wäre sauber versenkt von einem Spezialglas geschützt gut und sicher in der schlagfesten Lünette verankert.
    Form, Breite und Ausführung der Hörner wären nicht Gegenstand modisch verklärter Designdiskussionen, sondern die Dinger hätten die Aufgabe, das Band daran befestigen zu können, idealerweise mit dicken, verstärkten Federstegen.
    Ein ganz wichtiger Punkt der Tauchertoolwatch wäre weiterhin die Ablesbarkeit, und zwar nicht die am Schreibtisch, sondern die etwas tiefer unter Wasser, wo es meistens entweder recht schnell dunkel wird oder aber das Sonnenlicht übelste Reflexionen bewirkt.
    Hier ist dann das Ende als Toolwatch für alle alten Seadweller mit ihren oxidierten Zeigern und bröselnden, nicht mehr aktiven Leuchtmassen gekommen. Sie versagen schlicht und ergreifend.
    Aber auch bei den noch aktuellen Modellen sieht die Wahrheit manchmal komisch aus: die ach so toolige Deepsea mit ihrem gewöbten, dicken Glas kann ich beim Tauchen deutlich schlechter ablesen als meinen mopsigen Hulk, der hier deutlich besser abschneidet.
    Weiterhin würde man nicht jahrelang forschen, wie und wo man auf ein 1000 Meter druckfestes Uhrenglas eine Lupe kleben kann, sondern dieses Geld würde in die Entwicklung eines wirklich schlag-und kratzfesten Uhrenglases investiert, damit die Toolwatch auch nach Feindberührung einwandfrei ablesbar bleibt.

    Freuen wir uns also über die neueste Taucheruhr aus Genf, aber verabschieden wir uns gleichzeitig von diesem romantisch-verklärten Begriff "Toolwatch".
    Bin bei dir Uli ! Besonders bezogen auf Sinn ...mein dailyrocker ist eine tegimentierte u1 SDR ...würde ich all das mit meiner sub oder meiner ex machen müsste ich jedes Jahr zur revi ...

    Grüsse Jörg

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