Eben, geht ja nicht darum, die Amis schlecht zu machen.Original von Insoman
Ich frage mich, warum man nicht auch einfach höflich anfragt, ob wir das THW mit rüberschicken können, das sind Profis auf diesem Gebiet und in der Hinsicht gewiss besser ausgebildet als die Jungs vom Militär.....
Aber auf Rettungskräfte zu schießen hat schon irgendwas hirnrissiges...
Wer aber solche Sachen wir Irak etc. auf die Reihe zu kriegen glaubt, der sollte auch oder zumindest dafür sorgen können, dass der armen Zivilbevölkerung in so einer Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes BESSER geholfen wird.
Kann doch nicht sein, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht möglich ist mehr Hilfskräfte einzusetzen und die Sache unter Kontrolle zu kriegen.
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Thema: Kriegsrecht
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02.09.2005, 06:48 #21
Ich frage mich, warum man nicht auch einfach höflich anfragt, ob wir das THW mit rüberschicken können, das sind Profis auf diesem Gebiet und in der Hinsicht gewiss besser ausgebildet als die Jungs vom Militär.....
Aber auf Rettungskräfte zu schießen hat schon irgendwas hirnrissiges...Gruß
Stefan
Im Knast bringt es nichts, mit dem Rücken zur Wand zu liegen, wenn man mit offenem Mund schläft
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02.09.2005, 08:05 #22ehemaliges mitgliedGast
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02.09.2005, 08:23 #23
Wer den Menschen in New Orleans helfen möcht, sollte nicht nur auf Bush,die Amerikaner und den Irakkrieg schimpfen,sondern lieber Geld spenden auf eines der angegebenen Konten.
Gruß MichaelGruß Michael
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02.09.2005, 08:27 #24Ganz Deiner Meinung. Aber hoffentlich werden wir das nie herausfinden.Original von watoo
Ich sehe keinen Grund,selbstgerecht die Nase über die Amerikaner zu rümpfen.Eine ähnliche Naturkatastrophe würde in Europa wahrscheinlich ähnliche Zustände hervorrrufen.
Gruß MichaelGruß, Hannes
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02.09.2005, 08:33 #25
Hm, Geld spenden an das reichste und mächtigste Land der Welt? Klingt doch irgendwie zynisch, insbesondere im Hinblick auf die Selbstherrlichkeit, mit der die USA sich z.B. in UNO und NATO durchsetzt, u.a. durch Einsatz der immensen finanziellen Schlagkraft. Klar, 30 Mrd. Dollar sind ein Happen, aber dennoch müßte das Land das locker selbst hinbekommen, der Irak-Krieg hat das 3-fache gekostet und die Kohle bleibt immerhin im Land, geht also nur von der linken Tasche in die rechte.
Übrigens finde ich den Automatismus, jetzt auf die Verantwortlichen einzudreschen und ihnen Versagen vorzuwerfen, bedenklich: es gibt Dinge, die man nicht planen und beherrschen kann. Die Natur ist halt doch die größte Weltmacht.Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken
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02.09.2005, 08:46 #26Dem gibt es nichts hinzuzufügenOriginal von Donluigi
Hm, Geld spenden an das reichste und mächtigste Land der Welt? Klingt doch irgendwie zynisch, insbesondere im Hinblick auf die Selbstherrlichkeit, mit der die USA sich z.B. in UNO und NATO durchsetzt, u.a. durch Einsatz der immensen finanziellen Schlagkraft. Klar, 30 Mrd. Dollar sind ein Happen, aber dennoch müßte das Land das locker selbst hinbekommen, der Irak-Krieg hat das 3-fache gekostet und die Kohle bleibt immerhin im Land, geht also nur von der linken Tasche in die rechte.
Übrigens finde ich den Automatismus, jetzt auf die Verantwortlichen einzudreschen und ihnen Versagen vorzuwerfen, bedenklich: es gibt Dinge, die man nicht planen und beherrschen kann. Die Natur ist halt doch die größte Weltmacht.
Gruß: Michael (Er kennt nur Beute keine Feinde)
„Ich habe es schon oft versucht, aber erst einmal eine Fliege mit einem Dart erwischt. Die hatte aber auch Pech.
Die saß auf meiner Dartscheibe im Wohnzimmer. Genau in der Triple-20.“
Phil Taylor "The Power"
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02.09.2005, 08:48 #27ehemaliges mitgliedGast
Wie krank muß man sein, daß min in einer derartigen Not überflutete Häuser und Geschäfte plündert und auf Rettungshubschrauber feuert, die gerade Menschen evakuieren. Polizisten haben ihre Jobs gekündigt, da sie selber alles verloren haben und sich nicht noch von plündernden Banden erschießen lassen möchten.
Ich hoffe, diese Ereignisse sorgen dafür, daß sich die USA wieder auf ihre eingene Probleme konzentrieren und nicht versuchen die Weltgeschichte zu ihren Gunsten zu verändern.
Man kann die Natur halt nicht niederzwingen, sie rächt sich immer.
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02.09.2005, 09:30 #28Original von THX_Ultra
Also mir brennt das Herz wenn ich sehe was da in New Orleans los ist...
Wollte UNBEDINGT demnächst nocheinmal in diese großartige Stadt - tut mir wirklich weh wenn ich die Bilder sehe.
Unter Umständen kannst Du das für immer knicken. Ich war schon des öfteren in NO und bin ein großer Fan der Stadt. Aber die Kernaussage dieses Artikels ist nicht von der Hand zu weisen....
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...372514,00.htmlViele Grüße,
Simon
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02.09.2005, 09:37 #29GMT-Master
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Was mich besonders entsetzt, ist dass nach 4 Tagen immer noch keine wirksame Hilfe vor Ort geleistet wird. Dass der Sturm N.O. erreicht, war seit über einer Woche bekannt.
Da hätte man doch bereits bei Eintreffen des Hurrikans in 500 Meilen sicherer Entfernung im LKW beladen mit Hilfsgütern sitzen können und fährt los sobald der Sturm weg ist.
Erst heute haben die Schiffe den Einsatzbefehl erhalten da überhaupt mal hinzufahren. Bis die da sind vergehen nochmal 2-3 wichtige Tage in denen die Menschen dort verdursten und verrecken.
Mir unverständlich.
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02.09.2005, 09:41 #30Gesperrter User
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Glaube ich nicht. Immerhin braucht man in Deutschland einen Waffenschein, während drüben jedes "Kind" eine Knarre besitzt.Original von watoo
Ich sehe keinen Grund,selbstgerecht die Nase über die Amerikaner zu rümpfen.Eine ähnliche Naturkatastrophe würde in Europa wahrscheinlich ähnliche Zustände hervorrrufen.
Gruß Michael
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02.09.2005, 09:52 #31ehemaliges mitgliedGast
Es ist einfach schrecklich welche Szenen sich derzeit in New Orleans abspielen.
Hoffentlich schafft es die Regierung und die Behörden schnell die restlichen Menschen dort rauszuholen bevor noch mehr Menschen sterben und sich die Mischung aus Hunger, Durst und Verzweiflung noch mehr entlädt.
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02.09.2005, 09:53 #32
Alex: Yep, außerdem ist das Armutsgefälle nicht so extrem. Einige Verzweifelte wittern da wohl gerade eine echte Chance, durch Plünderung "reich" zu werden und schrecken vor nix zurück. Das ist hier - noch - anders.
Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken
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02.09.2005, 10:16 #33
ich sehe Momentan bei den USA (Regierung) nr ein goßes Problem: man ist zu Stolz und mag keine Hilfe von anderen bzw. von aussen annehmen. Geld und Macht allein reichen aber nicht um dieser Situation Herr zu werden.
Hier braucht man zum einen technisches Know How und jede Menge Helfer.
Mich wundert es auch, wie schlecht man auf diesen GAU, der sich wohl früh genug abzeichnete, eingestellt war und ist.Gruß
Stefan
Im Knast bringt es nichts, mit dem Rücken zur Wand zu liegen, wenn man mit offenem Mund schläft
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02.09.2005, 10:24 #34Gesperrter User
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So ist es. Außerdem gibt es drüben kein soziales Netz. Der Unterschied zwischen arm und reich wird in Europa auch immer größer - ein nicht zu verachtendes Problem.Original von Donluigi
Alex: Yep, außerdem ist das Armutsgefälle nicht so extrem. Einige Verzweifelte wittern da wohl gerade eine echte Chance, durch Plünderung "reich" zu werden und schrecken vor nix zurück. Das ist hier - noch - anders.
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02.09.2005, 10:37 #35Hm, wie bei den Taliban.ich sehe Momentan bei den USA (Regierung) nr ein goßes Problem: man ist zu Stolz und mag keine Hilfe von anderen bzw. von aussen annehmen.Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken
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02.09.2005, 11:01 #36
Wahnsinn, hab mir grad die Bilder angesehen.....
Damals dachte ich schon, dass das Wasser wohl die größte Bedrohung für New Orleans sein würde - da die Stadt ja unter dem Meerespiegel liegt, aber dass es so schnell zur Wahrheit würde habe ich nicht befürchtet...lg Michael

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02.09.2005, 11:04 #37Gesperrter User
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Das ist alles erst der Anfang. Mutter Natur rächt sich für all die Grausamkeiten, die ihr angetan wurden.
Viele Küstenstädte wird es in einigen Jahrzehnten nicht mehr geben. Die klimatischen Verhältnisse werden sich dramatisch ändern.
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02.09.2005, 11:09 #38
Ich würde es noch nicht mal so dramatisieren und fatalisieren. Es ist schlichtweg eine Frage der Statistik, daß sowas passiert. Ebenso gilt als sicher, daß irgendwann das Beben an der San-Andreas Spalte kommt. (Dennoch werden dort weiterhin Atomkraftwerke gebaut. Den Notfallplan will ich sehen...)
Und manchmal muß man sich über die Menschen einfach nur wundern. Da werden von gierigen Kommunen Industrie- und Neubaugebiete in Überschwemmungsreservoirflächen ausgewiesen, im Odergebiet, wo vor einigen Jahren alles unter Wasser stand. Da darf man sich doch nicht wundern :stupid:Beste Grüße, Tobias
Die Banken kratzen an den Wolken
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02.09.2005, 11:14 #39Gesperrter User
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Die Erwärmung der Erdatmosphäre und die daraus entstehenden Klimaveränderungen (Temperaturanstieg, Polschmelze) sind dramatisch.
Wen wundert es? Stinknormale US-Hausfrauen fahren mit einem Ford Expedition zum Frisör und verbraten so kostbare Ressourcen. Auch hier gibt's Leute die mit hohen Spritverbräuchen um die 20 Liter protzen. Es wird dann als Luxus umschrieben. Ein Luxus, den alle Menschen bezahlen müssen. :-(
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02.09.2005, 11:16 #40Day-Date
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Hart, aber so ist es!!Original von VintageWatchcollector
Das ist alles erst der Anfang. Mutter Natur rächt sich für all die Grausamkeiten, die ihr angetan wurden.


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