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  1. #1
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    Zitat Zitat von hartenfels Beitrag anzeigen
    Habe ich nicht vor ein paar Tagen hier gelesen, dass die vergleichsweise simple Faltschließe der 5167 (aus Stahl!) rund EUR 1.000 (und ein Ersatzband für die 5711 - ebenfalls aus Stahl rund EUR 4.500) kostet??? Das ist lachhaft und für mich nicht im Ansatz begründbar außer mit Gier und Realitätsverlust. Schade, dass das dann doch so viele Leute immer wieder mitmachen...
    Das ist ganz einfach: der Hersteller kalkuliert die "Ersatzteilpreise" vom Kaufpreis der Uhr... wenn wir von einem LP von rund EUR 22.000.- für eine 5711 ausgehen, dann sind doch EUR 4.500.-- für das (Stahl-) Band nicht unrealistisch, oder ?! Für Gehäuse und Werk blieben dann EUR 17.500... passt

    Daran sieht man in welchen Sphären und wieweit abseits der Realität hier eigentlich gedacht, gelebt und abgerechnet wird.

  2. #2
    Milgauss Avatar von biker73ro
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    Zitat Zitat von Uhrgetüm Beitrag anzeigen
    Das ist ganz einfach: der Hersteller kalkuliert die "Ersatzteilpreise" vom Kaufpreis der Uhr... wenn wir von einem LP von rund EUR 22.000.- für eine 5711 ausgehen, dann sind doch EUR 4.500.-- für das (Stahl-) Band nicht unrealistisch, oder ?! Für Gehäuse und Werk blieben dann EUR 17.500... passt

    Daran sieht man in welchen Sphären und wieweit abseits der Realität hier eigentlich gedacht, gelebt und abgerechnet wird.
    Micha, Dir ist aber schon klar dass diese Berechnung von Dir eine Milchmädchenrechnung ist, oder ? Was würdest Du Genta den zahlen für seine Entwürfe ? Den Preis für die verbrauchten Bleistifte und Papierblätter ? Es steht schon etwas mehr hinter einer Produktion, gestartet von der Entwicklung, zu Produktionmittel, Arbeitskraft, Arbeitskraftschulung, Vertrieb, After-Sale und Werkstatt usw., das muss ja alles bezahlt werden aus der einen Tonne Stahl die verarbeitet wurde. Und, Patek ist kein gemeinnütziger Verein sondern ein Unternehmen wie jedes andere welches auch etwas erwirtschaften soll.

    Zurück zum Thema, ich bin mir nicht ganz sicher ob diese Dreiecksverbindung Kunde-Konzi-Hersteller noch im Sinne des Kunden funktioniert, denn solange alles über den Konzi läuft kann ich nicht sagen ob die Kommunikation hackt weil er Hersteller überfordert ist oder der Mittelmann nicht in die Pötte kommt. Andererseits hat man als Kunde eben nur diesen als Ansprechpartner und dann ist es ein Leichtes für ihn die Schuld auf den Hersteller zu schieben. SOmit halte ich es für die sicherere Methode die Wecker, wenn möglich zumindest direkt bei der Niederlassung des Herstellers abzugeben. Ich bin zwar zufrieden wie die erste Revision bei PP über Konzi lief, allerdings habe ich dann keine PP-Dokumentation bekommen sondern das komplette "Paperwork" ist vom Konzi - mir reicht es.

    Gruß, Stefan

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