Eine gute Uhr zeichnet sich dadurch aus, dass die Unterschiede oder Differenzen der Gangwerte in den jeweiligen Lagen gering sind. Der absolute Vorlauf oder Nachlauf ist nicht so dramatisch, da er einreguliert werden kann:

Hier ein stark vereinfachtes Beispiel mit zwei Uhren mit +4 sec Vorlauf am Handglenk, die Zeitwaage zeigt folgende Werte:

Uhr 1: Zifferblatt oben: +10 sec, Zifferblatt unten -7 sec, totale durchschnittliche Gangwabweichung: +4 sec: eigentlich eine "schlechtere" Uhr, da man sie nie gut einregulieren kann.

Uhr 2: Zifferblatt oben: + 5 sec, Zifferblatt unten + 1 sec: totale durchschnittliche Gangwabweichung: +4 sec: Eine potentiell "gute" Uhr, die man sicherlich auf +1 sec bringen kann.

Dieses Verhalten wird auch in der Chronometerpruefung beruecksichtigt.
Man kann sich das so vosrtellen , dass die Schwerkraft von unterschiedlichen Richtungen die Amplitude beeinflusst.

Es gibt Versuche, wie das Tourbillion, um diese Unterschiede auszugleichen. Dennoch das Problem kann nicht vollstaendig geloest werden.

Gruss,
Bernhard