So habe ich Violens auch von Anfang an verstanden.
Ich frage mich, als von solch schrecklichen Erlebnissen/Taten bis dato verschont gebliebener Mensch, ist es nicht normal, dass "etwas fehlt", Löcher bleiben? Wie kann ich von einer Person, der derartiges widerfahren ist, erwarten, minutiös und vielleicht noch in einer völlig nachvollziebaren chronologischen Reihenfolge die Ereignisse zu schildern, zu erzählen?
Hier wird ja keine Rolle gespielt, etwas aufgesagt, was ich als Schauspieler gelernt und geübt habe. Hier vertrauen Personen sich und ihre Geschichte zwei wildfremden Menschen, nämlich Dirk und Martin, an. Vielleicht "fehlt" auch (ggf. nach vielen Jahren) aus Scham und/oder Selbstvorwürfen etwas in der jeweiligen Geschichte.
Ich habe nach wie vor großen Respekt vor dem Projekt Violens und hoffe, Ihr macht weiter.
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Hybrid-Darstellung
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21.09.2017, 12:56 #1Viele Grüße, Jens
Ein Leben ohne mechanische Armbanduhr ist möglich, aber sinnlos
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21.09.2017, 18:42 #2
Kluge Worte, Jens. Danke dir.
Tatsächlich hat keiner unserer Gesprächspartner eine zusammenhängende Geschichte erzählt, das ging immer wild durcheinander, Struktur enstand fast immer erst durch unser Nachfragen. Ich denke, das ist völlig normal.
In gewisser Weise scheint es leichter, dies wildfremden Menschen zu erzählen. Wir haben sehr oft am Ende des Gespräches gehört: "Das habe ich so noch nie jemandem erzählt." Und damit sind Freunde, Familie und Therapeuten gemeint.Martin
Everything!
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