Ich habe kein Problem, wenn ein Händler eine Uhr von mir um 16k ankauft und um 22k verkauft. Er muss Steuer zahlen, sein Geschäft, Mitarbeiter und übernimmt das Finanzierungs- und Gewährleistungsrisiko.

Wenn ich aber mit diesen Händlern spreche, dann höre ich immer einen ordentlichen Groll gegenüber den Privat-Flippern, die Uhren im Netzwerk ankaufen und zu Händlerpreisen weiterverkaufen - ohne Steuer zu zahlen, ohne Gewährleistung zu bieten. Ich kann sie da gut verstehen.

Ganz sauer stößt dann auf, wenn geldgierige Laien sich durch das erheischen des Expertenwissens Dritter eben diese Expertenrendite einstreichen möchten. Leider hilft in solchen Fällen nur Transparenz, nachdem es geschehen ist, zum Beispiel mit einem Post im Forum, mit dem man dem Wissenshehler zur Rendite gratuliert.