Ein Einfamilienhaus taugt in der Regel auch nicht als Kapitalanlage, allein durch den Grundstückswert ergibt sich in der Regel ein Kaufpreis, der normalerweise keine vernünftige Rendite zulässt.
Aha. Das höre ich zu bestimmten Städten/Lagen schon seit bald 20 Jahren. Trotzdem sind die Preise in diesen Lagen kontinuierlich gestiegen.
Danke für den Tipp.Das gilt tatsächlich nicht für jede Region, in den gefragten Städten/Lagen gibts in ZVs schon lange keine Schnäppchen mehr, weil aufgrund des engen Marktes die halbe Bevölkerung zu solchen Terminen rennt. Das sind aber auch die Lagen, die imho langfristig stabil bleiben werden.
Im Übrigen sehe ist auch ne ZV nicht für Anfänger, da man hier trotz Verkehrswertgutachten meist ohne Innenbesichtigung kauft und in der Materie fit sein sollte.
Ich kenne die Branche auch, und mein Rat, sowas als Laie nicht ohne einen Fachmann wie Architekten o.ä. zu machen beruht auf Erfahrung. Das beginnt bei der Planung, geht über die Auswahl der Handwerker, bis zur Kontrolle der fachmännischen Ausführung. Bauschadenssachverständige gibts ja nicht, weil das jeder Laie drauf hat. Aber wie du sagst, man kann auch Glück haben. Und hoffen, dass Mängel innerhalb der Gewährleistung auftauchen.
Allerdings spreche ich hier von Sanierung, nicht von Renovierung, das wird häufig verwechselt. Für banale neue Bodenbeläge, Malerarbeiten und eine neues Bad brauchts (in der Regel) tatsächlich keinen Baufachmann. Das kostet dann aber auch keine 800-1200€ pro m².
Mit einem guten(!) Verwalter kein Problem. Da hast du einmal im Jahr eine Eigentümerversammlung und das wars. Neuvermietung würde ich einem Profi überlassen. Du kannst auch eine sogenannte Mietsonderverwaltung beauftragen, dann brauchst du dich um gar nichts zu kümmern, nicht mal um einen eventuellen Mieterwechsel. Sowas kostet etwa 7-10% vom Mietertrag.
Steuerersparnis ist nicht alles, sagen selbst gute Steuerberater. Du willst das Ding ja auch irgendwann schuldenfrei haben.
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Thema: Sparen in Zeiten wie diesen
Hybrid-Darstellung
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09.06.2014, 11:50 #1Ciao
Andere lassen auch nur mit Wasser kochen.
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09.06.2014, 12:54 #2
Ich habe ebenfalls geschrieben, dass der Markt so gut wie leergefegt ist (mit Ausnahme der extrem hochpreisigen Immobilien)
Die Kunst liegt nach meiner Meinung im Einkauf!
Seit der Eurokrise ist nicht mehr viel auf dem Markt:
- In meiner Heimatstadt sind die Angeobte in Immoscout von ca. 290 auf <50 zureuckgegangen.
- Wir bekommen woechentliche Anfragen nach unseren Objekten in Frankfurt/Muenchen
- Neulich habe ich mir ein Einzelhaus angesehen: Der Makler hat musste mehrere Interessenten zum gleichen Termin einladen: Solche Praktiken hat es vorher eigentlich nicht gegeben!
Das Ding war nach 2 Tagen weg.
Alles was zur Zeit angeboten wird, interessiert mich nicht.
In gewisser Weise ist der Immobilienmarkt vergleichbar mit dem Vintage-Uhren Markt: Es ist ebenso schwierig eine gute 5513 oder 1675 zu bekommen
Gruss,
Bernhard
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09.06.2014, 13:20 #3ehemaliges MitgliedGast
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09.06.2014, 16:43 #4
Now we are talking. Klingt deutlich besser als das:
Ich kenne genug Leute die auch "teuren" Städten/Lagen weiterhin einkaufen (Die Frage ist ja immer "teuer" im Verhältnis wozu, klar wars vor fünf Jahren noch "billiger", aber das war es auch vor 10 oder 15 Jahren...). Ok, ich spreche von Profis.
Und "gefühltes Risiko" wie Markus sagt, triffts gerade in D auf den Punkt. Nicht von ungefähr haben wir in D eine Eigentumsquote von nur rund 43%, d.h. 57% der Deutschen zahlen aktuell bis ins Alter Miete, und die wird garantiert nicht billiger... Kein Wunder muss man sich über Altersarmut Gedanken machen, denn offenbar ist man an zuständiger Stelle nicht in der Lage, das vernünftig zu steuern, sondern erreicht mit seinen diversen kurzfristig publikumswirksamen Maßnahmen langfristig das Gegenteil, imho.
Ein Beispiel: Ich kenne jemandem, dem waren gegen Ende der DM-Zeit 6.500 DM/m² für ein Penthouse in Innenstadtlage zu teuer/gefühltes Risiko zu hoch, bezahlen hätte er das locker können, ohne Finanzierung. Heute kostet sowas etwa 6.000+ Euro/m², er sucht immer noch, weil laut ihm "zu teuer", in fünf Jahren sind ihm dann 7.000 Euro zu teuer. Das Beispiel ist auf viele Fälle übertragbar die ich kenne.Ciao
Andere lassen auch nur mit Wasser kochen.
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Das gilt tatsächlich nicht für jede Region, in den gefragten Städten/Lagen gibts in ZVs schon lange keine Schnäppchen mehr, weil aufgrund des engen Marktes die halbe Bevölkerung zu solchen Terminen rennt. Das sind aber auch die Lagen, die imho langfristig stabil bleiben werden.
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