Immer mit Anwalt, auch wenn die Situation noch so glasklar aussieht.

Der Ärger geht ja nicht (zwingend) vom Unfallgegner selbst aus, meistens ist es die regulierende Versicherung, die mit allen Tricks versucht, die Summe zu drücken und/oder die Sache unnötig in die Länge zu ziehen.

Ich war leider schon ein paar mal unschuldiges Unfallopfer (zum Glück immer ohne Personenschaden).
Die gegnerische Versicherung hat IMMER Stress gemacht.
Z.B. eigenes Gutachten wird von der Versicherung erst akzeptiert, daraufhin repariert und dann zahlt die Versicherung nicht.
Will erst einen eigenen Gutachter schicken. Na toll, ist ja schon repariert. Drei angesetzte Gutachtertermine platzen, weil der Gutachter nicht kommt.
Beim vierten Termin kommt er und zweifelt die ursprüngliche Schadenhöhe an.
Die drei Tage Ersatzwagen wegen der geplatzten Termine wollen sie natürlich auch nicht zahlen.
Obwohl glasklare Schuldfrage etc. hat die Sache letztlich über ein halbes Jahr Zeit, unendlich Nerven und letztlich auch Geld gekostet.
Nur weil ich keinen Bock auf eine Klage und den damit verbundenen weiteren Stress hatte, habe ich die bittere Pille geschluckt und auf die Kostenerstattung für den Ersatzwagen zu den geplatzten Terminen verzichtet.