Hallo Peter,

Kurt und alle anderen werden mich erschlagen. Ich hatte vor zwei Wochen die gleiche Entscheidung zu treffen. Ich habe mir Fachzeitschriften geholt und bin zum Fotogeschäft gefahren und habe die 7D und die 60D lange in der Hand gehabt und rumgespielt. Es ist die 60D geworden.

Natürlich habe alle recht. Der Autofokus hat mehr Felder bei der 7D und diese sind noch in Gruppen schaltbar, Sie hat eine Sensorfeinregulierung in 20 Stufen und ein extrem wichtiges Megnesiumgehäuse mit Plastik drüber. Und sie macht 8 Bilder pro sec statt 5,3 bei der 60D.

Nach dem ersten Überblick bin ich dann in mich gegangen. Ich stelle meine Kamera zu mindestens 95% auf das mittlere Focusfeld. Also lege ich bei der 7D 18 Sensoren lahm und bei der 60D 8 Sensoren. Unterschied 0 (bei mir!) Die Feinregulierung kann ich nicht beurteilen, habe aber in 35 Jahren noch kein Objektiv gehabt, dass nicht richtig justiert war (gut zu sehen bei Staivaufnahmen mit Fernauslöser). Ob 8 oder 5,3 Bilder ist bei meinem Gebrauch unerheblich.

Wichtig war mir, dass die 60D wie geschaffen für meine Hände ist (die 7D war mir zu groß) und die Bedienung der Kamera nach kurzer Eingewöhnung sehr gut ist. Weiterhin ist für meine Zwecke das Klappdisplay ideal, da ich die Kamera bei Motorradtouren im Topcase habe. Für den schnellen Zuggriff nicht in einer Fototasche. Da ist das Klappdisplay mit dem Display nach innen sehr gut geschützt. Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv.

Die nach aktuellen Preisen gesparten 250 € gehen in die Optik.

PS: irgendwann wird Vettel bestimmt auch ein Magnesiumgehäuse für seinen Renner haben wollen. Muss ja ein Wunderwerk der aktuellen Technik sein, wenn Alugehäuse unter Plastik nicht reicht. Übrigens ist die 60D auch spritzwassergeschützt,