Ich gehöre ja anscheinend zu den wenigen Leuten, die mit itunes bestens zurecht kommen. Bin seit den ersten Versionen dabei und habe den Umstieg im Endeffekt nie bereut. Winamp habe ich auch noch, benutze ihn aber nur gelegentlich zum Vorhören, bevor die Musik in itunes aufgenommen wird.

Meine Bibliothek besteht aus knapp 5000 Liedern und ist an einem zentralen Ort konsolidiert. Es empfiehlt sich hierbei, nicht die Systempartition zu nehmen, dann gibt es in Zukunft keine größeren Probleme, wenn die Kiste mal neu aufgesetzt wird oder um Festplatten erweitert wird.

Auch das Synchronisieren mit diversen ipods und mittlerweile dem iphone machte noch nie Probleme. Bin mittlerweile sogar begeisterter itunes-Store Kunde.
Wovon ich die Finger lasse, ist Filme oder Fernsehsendungen ins itunes/ipod Format zu bringen. Das ist mir zuviel Programm und itunes ist hierfür zu arg auf seine Apple/Quicktime Codecs beschränkt.

Zu Apple und Windows Rechnern allgemein wurde hier schon so ziemlich alles gesagt.

Ich selbst hocke an einem alten, selbergebastelten Tower mit AMD XP3200, 1GB und ner alten GeForce 6600 mit 256MB ( Win XP Pro ) und bin im Prinzip zufrieden. Gezockt wird schon lange nicht mehr, Grafik/Foto-Bearbeitung hält sich in Grenzen und sonst laufen auch keine rechenintensiven Anwendungen.

Meiner Mutter habe ich vor einigen Jahren ein ibook G3 600 12" mit 640MB und ner Airport Express Station besorgt ( Mac OS X 10.3 ) und für Mom's Rumsurfen, Emailen und mal nen Brief tippen reicht das Ding locker aus und ist dabei sogar erstaunlich flink.


Beide laufen im Prinzip vernünftig, hatten aber auch schon ihre Macken und Zicken.

Dass Hardwareerweiterungen oder -änderungen am Tower schneller und leichter zu vollziehen sind, ist logo ( Thermaltake Armor Gehäuse ) Dass es am Notebook entsprechend fummeliger zugeht, war mir klar.

Allerdings hat sich ein Festplattentausch am Apple ibook beinahe als unlösbare Aufgabe erwiesen. Ich habe schon öfters Notebooks bearbeitet und ne Festplatte zu tauschen war nie ein Problem. Ein Deckel mit ein paar Schrauben auf der Unterseite des Gehäuses und man hatte Zugang zu der Platte ( IBM, Dell, Toshiba, wenn ich mich recht entsinne ) Recht viel mehr wars eigentlich nie.
Bei Apple hingegen musste ich das ibook beinahe komplett um die Festplatte herum wegbauen, um Zugang zu erlangen. Die Geschichte hat fast nen Tag gedauert und mich in den Wahnsinn getrieben.
Das ist natürlich die Kehrseite der vielgelobten Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit von Apple: Wenn dann doch mal ( hardwareseitig ) was schief läuft, ist selber Hand Anlegen anscheinend unerwünscht. Besser man lässt es kostenintensiv reparieren oder kauft gleich ein Neues.

Ansonsten ist die Frage Apple oder PC mittlerweile doch eher ne Glaubensfrage.
Vista und Os X 10.5 stehen sich, wenn mit entsprechender Hardware ausgerüstet, in Nichts nach und werkeln beide ordentlich flott und stabil.