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  1. #1861
    Daytona Avatar von heradot
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    Accuphase E-700 oder E-800 könnte ich mir auch gut vorstellen.

    Beste Grüße, Marco

  2. #1862
    Super-Moderator Avatar von NicoH
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  3. #1863
    Mil-Sub Avatar von Sailking99
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    Zitat Zitat von heradot Beitrag anzeigen
    Accuphase E-700 oder E-800 könnte ich mir auch gut vorstellen.

    Beste Grüße, Marco
    Aber aufpassen, Accuphase sind auch Earbleeder.
    Genau wie Burmester.
    Muss man mögen und muss zur gehörten Musik passen.

    Ich z.B. wollte immer Accuphase, aber inzwischen würde ich eher zu McIntosh tendieren.
    Liegt aber vor allem auch daran, dass sich mein Musikgeschmack über die Jahre stark verändert hat.

    Ich mag Hybrid gerne.
    Die Vorteile der Röhre kombiniert mit den Vorteilen der Transistoren.
    Zwar ohne den ultimativen Schmelz, aber deutlich alltagstauglicher.

    Pathos Kratos oder Logos könnte da zum Beispiel ein schöner Zuspieler sein.
    Ich habe einen Pathos One und liebe ihn wie am ersten Tag.
    Alternativ Mcintosh, wobei ich den MA-252 enttäuschend fand, während der MA 352 herrlich spielte.

    Wenn es Hörner mit sehr hohem Wirkungsgrad sind, dann könnte man auch ganz "schwache" reine (nicht Hybrid) Röhrenverstärker andenken.
    Jadis war z.B. immer ein Traum von mir. Schmelz ohne Gleichen.

    Speziell nachdem mit Burmester und Mark Levinson da schon so High End Transistoren dran waren, dann würde ich mich mal nach etwas Neuem umsehen. Was hat denn an der Optik der Mark Levinson gestört?
    Geändert von Sailking99 (02.12.2025 um 16:20 Uhr)
    There is no Exit, Sir.

  4. #1864
    Day-Date Avatar von pfandflsche
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    die mcintosh,die ich mir ansah,waren lausig verarbeiteter ami-ramsch…blingbling auf den ersten blick und dahinter dann der wackelige plastikdrehknopf in alu-optik…zu preisen,bei denen ich bei accuphase mit angemessenen materialien bedacht werde.

    was mich an mcintosh allerdings noch richtig reizen könnte,ist dieser 275 endverstärker…der machte einen echt soliden eindruck und ist irgendwo ein klassiker.

    zudem sind die ausfallquoten bei accu im quasi null-bereich…bei mcintosh lese ich da anderes.

    was ein „earbleeder“ ist,wüsste ich gerne…ich höre seit 2013 mit accuphase und bin dank tinnitus extrem empfindlich für misstöne. accu kann ich (an passenden lautsprechern) über viele stunden stressfrei hören ohne kribbelig die wände hochzugehen.
    Geändert von pfandflsche (02.12.2025 um 16:39 Uhr)
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  5. #1865
    Mil-Sub Avatar von Sailking99
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    Das freut mich für Dich.
    Ich finde es immer super wenn man das für sich optimale Setup gefunden hat.

    Genau wie Burmester sind Accuphase Verstärker besonders auf hohe Auflösung und Klarheit im Klang abgestimmt.
    So ziemlich das genaue Gegenteil von dem als "warm" empfundenen Röhrenklang.

    Diese Hohe Klarheit und Auflösung (analytisch) kann aber auch von manchen als sehr anstrengend empfunden werden.
    Und irgendwann ist es halt so anstrengend (speziell wenn man nicht aktiv/aufmerksam hört), dass es einem aus dem Ohr blutet.
    Der warme Klang wird von vielen als weniger "anstrengend" empfunden.

    Zugegebenermaßen ist ein Burmester sicherlich deutlich "anstrengender" als es ein Accuphase ist, aber beide gehen grundsätzlich in ihrer Abstimmung in eine ähnliche Richtung und waren in "meinen" Hifikreisen eben die Ear Bleeder = besonders klar/aufgelöst und eventuell anstrengend im Hören.

    Grundsätzlich habe ich das aber nicht negativ gemeint.
    Mit dieser hohen Klarheit gehen ja auch viele positive Eigenschaften einher, welche Millionen von Accuphase (Tausende von Burmester) Eigentümer sehr glücklich machen.

    Ich bin da halt inzwischen weg und möchte eher den "warmen" Klang.
    Aber Hören und Klang ist doch eh sehr subjektiv und schwer zu beschreiben.


    P.S.: Natürlich sind ein Accuphase oder Burmester, sogar ein italienischer Pathos, deutlich besser verarbeitet als jeglicher McIntosh.
    Das steht, glaube ich, außer Frage.
    Dennoch kann der Klang eines McIntosh interessant und vielleicht gewünscht sein.
    Geändert von Sailking99 (02.12.2025 um 17:09 Uhr)
    There is no Exit, Sir.

  6. #1866
    Sea-Dweller
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    McIntosh ist die Harley-Davidson unter den Hifi-Herstellern sag ich immer handwerklich gesehen vielleicht nicht oberste Liga, der Klang sowie Optik können halt bei dem ein oder anderen mehr Emotionen auslösen... ich hatte in meiner Hifi-Karriere accuphase, mcintosh etc... accuphase war für MICH klanglich neutral bis emotionslos.. ich hoffe, ihr wisst, was ich meine...

    Gruß
    Marco
    Lieber nen Bauch vom Saufen als nen Buckel von der Arbeit (Mike Krüger)

  7. #1867
    Day-Date Avatar von pfandflsche
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    der vergleich passt sogar recht gut…beides eisenhaufen,die von ihrer historie leben.


    emotionslos ist an sich sogar ein qualitätsmerkmal…denn das gerät dichtet nichts dem ausgangsmaterial hinzu.insofern high fidelity so wie es im kern gedacht ist/wurde.
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  8. #1868
    DoT 2020 Hell Driver 2021 Avatar von GeorgB
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    Zitat Zitat von pfandflsche Beitrag anzeigen
    emotionslos ist an sich sogar ein qualitätsmerkmal…denn das gerät dichtet nichts dem ausgangsmaterial hinzu.insofern high fidelity so wie es im kern gedacht ist/wurde.
    100% - so isses!

    Wer warmen Klang haben will, sollte die Boxen auf 90° einstellen und die digitalen Kabel ganz leicht vorheizen. Hilft meistens ...
    Servus
    Georg

  9. #1869
    Sea-Dweller Avatar von MrLuxury
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    Es gibt doch ein breites Spektrum. Einerseits Systeme, die dafür entwickelt wurden, Schwächen in Aufnahmen gnadenlos aufzudecken und auf der anderen Seite Anlagen, die mit jedem Input schön klingen.

    An echten Studiomonitoren wird man nicht lange Spaß am Musikhören haben, an den Weichzeichnern aber sicher auch nicht. Es ist Geschmacksache, in welche Richtung man gehen möchte. Da ist nichts wirklich falsch.

    Der „warme“ Klang von Röhren gegenüber Transistorverstärkern hat auch nichts damit zu tun, dass Transsitorverstärker die Wahrheit wiedergeben und Röhren etwas dazu erfinden. Es sind die harmonischen Öbertöne, die den Unterschied ausmachen. Die klingen bei Röhren weniger harsch, als bei Transistoren.
    Viele Grüße Kai-Uwe

  10. #1870
    Day-Date Avatar von pfandflsche
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    was daran liegt,dass röhren mehr „klirr“ als transistoren haben…und besagter klirrfaktor klingt im menschlichen ohr „wärmer“.

    ist dem system röhre als solcher geschuldet und sozusagen „elektronisch eingebaut“.
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  11. #1871
    DoT 2020 Hell Driver 2021 Avatar von GeorgB
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    100%!

    Zu den Verzerrungen, ganz einfach vereinfacht:

    A)
    Röhren erzeugen hauptsächlich harmonische Verzerrungen 2. Ordnung. Das ist für das Gehör sehr angenehm, weil diese Verzerrungen musikalisch wirken: Diese Verzerrungen entsprechen einer Oktave des Grundtons. Im Ergebnis wirkt der Klang wärmer, fülliger, runder.

    B)
    Transistorverstärker erzeugen nur ganz ganz wenige Verzerrungen, beschönigen also den Klang nicht. Und die wenigen Verzerrungen sind 3. und 5. Ordnung, welche das Gehör als neutral und härter empfindet. Ergebnis: Der Klang wirkt kühler, sachlicher, neutraler.

    Fazit:
    Es ist Geschmackssache - und über Geschmack soll man nicht streiten.

    Röhren können warm klingen – und dafür gibt es klare, messbare Gründe. Die Klangunterschiede sind real, aber nicht magisch.

    Vieles basiert auf übertriebene Interpretationen und Marketing:
    - Röhren haben eine Seele
    - Der Klang ist organischer

    Wie gesagt - Geschmackssache (und Psychoakustik...)
    Servus
    Georg

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