Das ist ja eben das Problem der psychologischen Wahrnehmung. Autos sind sehr softwareabhängig. Einerseits, andererseits erleben wir die Entwicklung der Akkutechnik. Um den Vergleich zur PC Welt zu ziehen, in dem Moment wo du ein PC / Notebook / Smartphone kaufst, weißt du, es wird gerade schon an der übernächsten Generation gearbeitet, die noch g*iler, besser ist. Ob du das wirklich brauchen wirst, steht auf einem anderen Blatt. Aber ein Auto wird idR mehrere Jahre gefahren. Das aktuell gekaufte, mag auch für viele Jahre völlig ausreichend sein, aber du weißt, das neue „kann“ mehr, fährt weiter und lädt schneller. Da geht es psychologisch nicht immer um brauchen, sondern um „können“. Weiterhin bleibt sicherlich die Frage des Werterhaltes, was bekomme ich in 3-5 Jahren für ein derartiges eAuto? Da mag es viele geben, die da einfach Angst vor einem erkennbaren Wertverlust haben. ME wird aber auch die Frage ausgeblendet, was bekomme ich denn für einen Verbrenner nach diesem Zeitraum. Wie Roland schrob, die Entwicklung zu ignorieren, mag kurzfristig vielleicht einen Ticken mehr Gewinn bringen. Aber sobald die aktuelle Managerebene das Steuerrad übergeben haben, werden die nachfolgenden vor einem großen Problem stehen.