Seh ich auch so. Ich hab so ein paar Schätze im Keller (D'Yquem, Y, Margaux aus meinem Geburtsjahrgang), die werd ich im Leben nicht aufmachen, wer immer sie erbt, kann sie sich in den Salat schütten, aber ich würd sie nie hergeben. Warum denn? Ab und zu mal in den Keller runtergehen und mit Kennermiene: "Aah, ein Rothschild" murmeln. Die Vorstellung, was da für ein sensationeller Genuß möglich wäre, ist viel spannender als die mögliche Enttäuschung beim tatsächlichen Konsum. Ist wie bei Frauen.