Ich hab den Thread jetzt die letzten zwei Tage verfolgt und habe immer wieder überlegt, woran das liegt, wie diese Gebrauchtpreise bei Lange zustande kommen.
Schwer zu sagen, aber ich denke das Drehen an der Preisschraube war wohl doch zu viel bei Lange.
Denn bei Schrauben heißt's doch immer: Nach fest kommt ab! Und ich denke da sind, wie oben schon beschrieben dann doch einige es nicht mehr bereit den LP zu bezahlen.

Eine kleine Anekdote von meinem Ausflug in die Lange Boutique in München. Der Herr hat sich riesig gefreut, dass ein junger Mensch sich in seinen Laden "verlaufen" hat und war sichtlich angetan, dass ich mich, mit Anfang 30, für Lange interessiere. Kommt wohl doch nicht so häufig vor...
Ich denke auch, so wie es Carsten beschrieben hat, dass Lange gerade die junge Käuferschaft fehlt, die solch Summen in die Hand nehmen wollen. Die gehen lieber zu Patek oder landen eben bei GG Rolexmodellen.

Ich für meinen Teil schleiche seit fast zwei Jahren immer wieder um die Marke Lange herum und habe auch schon gute Angebote gesehen. (1815, 36mm für 8k oder die 1815 40mm für 10.5k) Lange und "günstig" geht also und schließt sich nicht aus, so wie wir auch am Sonntag gesehen haben...
Ich träume immer noch von der neuen 1815 auf/ab in 38,5mm oder dem 1815 Chronograph, oder eben gleich einen Datograph. Lange hat sehr schöne Uhren und irgendwann bin ich auch dann "alt" genug für eine Und wenn das Karussell im Gehirn weiter so schnell dreht, dauert es auch bei mir nicht mehr lange...
Dann würde es wieder: "Reduce to the max" bei mir heißen...