Aber erst einmal den Geber der Tankanzeige ausbauen. Günni hat das kleine Loch im Rohrwinkel verlötet und dazu noch versiegelt, jetzt trocknet das Teil auf dem Sitz des Rasentreckers.

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Zeit also, einmal die Drahtbürste in die Hand zu nehmen und Bremsleitungen und die Mimik der Handbremsumlenkung von der braunen Pest zu befreien. Jetzt die Handschuhe an und Anti-Seize auf die behandelten Flächen. Das Zeug klebt wie die Pest und ist hoch temperaturbeständig.

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Jetzt geht es an die Schmiernippel. Günni meint dazu, er habe zuletzt vor 35 Jahren einen PKW abgeschmiert Ich kenne die Arbeit auch nur noch aus meiner Jugend, auf dem Bauernhof wurden alle Landmaschinen regelmäßig mit blauem Fett abgedrückt, bis an der anderen Seite schwarzes herauskam. Tankgeber eingebaut, Karre runtergelassen und noch mal den Motorraum gecheckt.

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Günni fragt sofort, ob da wirklich ein Vergaser unter dem kleinen Luftfilter sei. Der könne ja bestenfalls von einer Kreidler sein, so klein, wie er ist. Der Leerlauf ist seidenweich und der Durchzug beträchtlich. So ist das halt bei kleinen Querschnitten.

Alles tacco. Den Innenraum noch auf links gedreht und ein paar Details entdeckt. Ob der Beifahrer seinerzeit tatsächlich einen so kleinen Aschenbecher getroffen hat?

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Und eine grüne Mappe entdeckt unter der vorderen Sitzbank, über die ich mich gefreut habe:

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