Zitat Zitat von CarloBianco Beitrag anzeigen
Das ist schon ein rechter Schmarrn, den du da schreibest, Edelweiss.
Nein, das ist kein Schmarrn. Ich bin der Meinung du bist im Unrecht und der Auffassung, dass das stimmt was am häufigsten gesagt und wiederholt wird

Strom wird derzeit und auch in naher Zukunft (Weltweit) zum Großteil aus Atom und Kohle gewonnen.

In deiner Gleichung ist ein Stromfahrzeug AKTUELL nichts anderes, als ein Fahrzeug das die Energie aus einem Atom- oder Kohlekraftwerk geliefert bekommt. Alleine die Tatsache das Strom aus der Steckdose kommt, diese wieder rum per Kabel über X Kilometer an das Kraftwerk angeschlossen ist läßt die Effizienz sinken. Der Strom vom Kraftwerk bis zur deiner Steckdose "verdunstet" zum Teil
Man nennt es Ohmschen Widerstand, sollten um die 5 bis 10 Prozent sein, also die Stromreise durch das Kabel vom Kraftwerk bis zur Steckdose.

ÖL hingegen kann man nahezu verlustfrei Lagern und befördern.
Die Ressource ÖL ist faktisch endlich, weil diese synthetisch hergestellt werden kann. (Wächst auch prima nach, um den Begriff Nachhaltigkeit für ÖL zu verwenden)

Die Lösung mit Solar in Form von Photovoltaik wird flächendeckend nicht funktionieren, zum einen ist Silizium nicht endlich vorhanden. Zum anderen könntest mal probieren ein Haus zu bauen das komplett autark als Selbstversorger auskommt (Fön, Waschmaschine, Fernseher, Bügeleisen, Küchengeräte inkl. Herd usw. usw.) und nebenbei noch das eine oder andere Stromfahrzeug belädt. Wenn man davon ausgehen würde, das jeder Mensch in Deutschland in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus wohnen würde.

Die Frau Merkel ist einer Planwirtschaft aufgewachsen, sie es von klein auf gewohnt gewesen in einem vier Jahresplan zu denken. Ich möchte darauf hinaus, hätte man diesen Geistesblitz mit Photovoltaik nicht subventioniert, hätte sich selbst der dümmste Bauer die "grauen Zellen" nicht auf die Abrißscheune schrauben lassen. Für diese Idee zahlt schließlich die Allgemeinheit, man braucht nur die Begriffe "Umwelt, ÖKO und erneuerbare Energien" mit die Sätze mischen, fertig ist das Konzept!

Gehen wir mal davon aus, was ziemlich utopisch ist. Jemand würde den heiligen Gral in Form eines Akkus erfinden, natürlich basierend auf Silizium. -Aufladen 1 Minute und 1.000km Reichweite.
Die Nachfrage nach Silizium würde exorbitant steigen, sowohl für die riesige Anzahl an Akkus, als auch für jegliche weitere Elektronik. An diesem Punkt frage ich mich, wo kommt die Energie für die Akkus den her? Aus der Steckdose! -richtig!

Was täglich an Energie in Form von Sprit verfahren (verbrannt) wird. Muß nun alternativ mit Atom- oder Kohle (verbrannt) werden. Ganz davon zu schweigen, das die Infrastruktur im Stromnetz erheblich ausgebaut werden müßte. Letzt endlich würde die Nachfrage nach Strom explodieren und der Preis würde die Nachfrage regulieren. Im Klartext, der Strom wird zukünftig erheblich mehr kosten.

Ein Verbrennungsmotor mit 1 Liter z.B. der XL1 wäre schon bereit. Aber Geschwindigkeit und Komfort, verbraucht nun mal Energie, auch beim E-Motor ist das keine singende Energie aus der Walddorfschule die von alleine fließt. Solltest dich mal informieren wieviel das Barrel Öl kostet und was an der Tankstelle inkl. aller Steuern abgerechnet wird

Verbrennungsmotoren sind aktuell die günstigere und umweltfreundlichere Lösung.
Autos werden in der Zukunft weiterhin etwas "verbrennen" Sprit oder Wasserstoff.

Ganz am Rande, wir in Deutschland sollten über den Daumen gepeilt ca. 1 Prozent der gesamten Weltbevölkerung repräsentieren. Der Großteil der Menschheit interessiert sich nicht für Umwelt und Ökologie, sondern wie man täglich an frisches Wasser und einen Teller Reis gelangt. Zukünftig wird die Menschheit nicht mit nachhaltigen oder nachwachsenden Rohstoffen leben, sondern der stärkere wird sich nehmen was er braucht. Wir leben in einer sehr perversen Welt. Das kann man sich schön reden oder mal tiefer drüber nachdenken.

An dieser Stelle an den Thread Ersteller, ich hätte die Granularität in den Fahrzeugkategorien im unteren Segment überarbeitet.

Ein VW Golf ist das gleiche wie ein Opel Corsa
Für mich ist ein Golf kein Kleinwagen sondern eher untere Mittelklasse.
Warum? Einen Golf kann in Serie für über 50 Tsd bestellt werden und ein Corsa bleibt Schätzungsweise irgendwo bei 20 Tsd. ist für mich in dieser Preisklasse ein signifikanter Unterschied

Jetzt halte ich mich aber zurück!