Für Kompakte: Canon S100 oder Sony RX100.

Der Nachteil aller meiner Kompakten war und ist, dass sie ewig rumjuckeln, bis sie sich mal erbarmen, das Bild festzuhalten . Das liegt wohl daran, dass der Bildsensor auch zum Scharfstellen benutzt wird. Die Kamera muss dann erst intern umschalten, um ein Foto zu machen. Bei einer richtigen DSLR mit optischem Sucher hast du einen vom Sensor unabhängig arbeitenden Phasen AF. Die AF-Sensoren liegen um das Sucherprisma herum. Und sie stellen sehr viel schneller scharf.

Wenn du nur Unbewegtes fotografierst, spielt das keine Rolle. Sobald Leute auf den Bildern mit drauf sind nervt das aber. Dein Gegenüber wartet darauf, dass du draufdrückst, oder etwas bewegt sich gar vor deinen Augen, du siehst den guten Moment, willst ihn festhalten und ..... die Kamera fährt das Objektiv vor und zurück und löst dann irgendwann gnädigerweise aus, wenn die Person vis-a-vis schon wieder blinzelt oder sich die Situation schon etwas weiter bewegt hat und längst nicht mehr so fotogen ist.

Ich schätze durchaus kompakte Kameras. Lieber eine kleine dabei als eine grosse zu Hause rumliegen. Aber wenn man regelmässig irgendwas soziales aufnimmt, Portraits, Schnappschüsse seiner Lieben, Familienfeiern, Kinder, dann bringt eine DSLR doch Vorteile.

Von daher sind die beiden im Eröffnungspost genannten Modelle durchaus eine Empfehlung wert: gute Qualität zu einem vernünftigen Preis.

Bernd