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12k auf dem "freien" Markt, dazu für viele Menschen die Angst, ein Fake zu erwerben. Ist die Uhr dann wirklich ungetragen? Ist sie echt? Bekomme ich die Uhr überhaupt zugeschickt oder nur einen Aschenbecher im Karton? Da wird es dann schon noch genug potentielle Käufer geben, die 5-6k mehr auf den Tisch legen, die Uhr frisch aufbereitet vom Konzi ohne Wartezeit bekommen und bei dem Deal ein gutes Gefühl haben.
Dass einige das machen werden/können, wird wohl stimmen. Kann ja nur von meiner Wenigkeit reden. Mir wäre es ehrlich gesagt nicht wert - und ich wurde vor knapp 'nem Jahr um 12,5k mit 'ner Fake beschissen (Das nächste Mal dann doch lieber zum Konzi gehen und überprüfen lassen; ist halt mein Pech!)

Aber um 73827748% sicher gehen zu können, dass es ein echter Rolex-Wecker ist, 80% Aufpreis zu zahlen (Beispiel mit der „No Date“ für 19k)… das ist meines Erachtens nach eine sehr hohe Luxussteuer.

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Davon abgesehen, wer hätte denn vor 12 oder 24 Monaten erwartet, dass Vorführwagen teurer als Neufahrzeuge verkauft werden (G-Modell und die üblichen Verdächtigen mal ausgenommen)? Somit ist es doch überall mehr oder weniger die gleiche Situation: Schnell und günstig ist nicht mehr der Normalzustand und daran muss man sich einfach gewöhnen.
Und da kommt wieder mein Möbelproduzent-Beispiel ins Spiel: Ein offizieller Mercedes-Händler würde sich niemals im Leben hinstellen und sagen „Joah, G-Klasse ist momentan aus. Nehmen auch keine Bestellungen auf. Aber einen „jungen Stern“, drei Jahre alt, könnte ich anbieten. Der Preis? 35.000€ mehr, als ein Neuer.“