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  1. #1
    Sea-Dweller Avatar von Krokodil
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    Zitat Zitat von pmike Beitrag anzeigen
    Mich würde es wunder nehmen, wie sehr es Rolex wichtig ist bei der gerechten Verteilung Uhren ! ich glaube das ist denen doch völlig egal wer was wieviel bekommt, für das haben sie Ihre AD‘s. Die wollen doch das die Uhren von Rolex begehrt bleiben, und wie erreicht man das? durch Verknappung und Erhöhung der Preise ! Diese Massenproduktion wird Stück für Stück weniger, das steigert die Begehrlichkeit der Uhren. Bei Patek und AP nicht viel anderst, und die machen es vor, durch Boutiquen und auswahl ihrer Kundschaft und die word sorgfältig ausgewählt ! da kann man nicht einfach reinlatschen und irgendwas bestellen von der Nautilus- oder Royal Oakreihe. Diese Zeiten sind dort schon lange vorbei, und genau da will Rolex hin. Meiner Meinung nach
    Da bin ich ganz bei Dir.

    Die regelmäßigen Preiserhöhungen deutlich über der Inflationsrate zeigen, dass Rolex exklusiver werden möchte. Mit "fairer Verteilung" hat das nichts zu tun. Faire Verteilung ist aktuell so ein Wunschgedanke in Deutschland, habe ich den Eindruck: man möchte jede Bequemlichkeit in Anspruch nehmen ohne viel dafür tun zu müssen.

    Rolex ist exklusiv und deshalb begehrt und verfolgt das Ziel, es auch zu bleiben. Würden die Uhren nach "sozialistischen" Kriterien verteilt und könnte sich jeder "zur Belohnung zum Bestehen seines Realschulabschlusses" (eine kleine Übertreibung) eine Rolex kaufen, würde die Begehrlichkeit bald deutlich sinken. Eine Uhr der Marke Rolex bleibt ein Statussymbol und dieses Ansehen erreicht sie nicht, wenn jedermann eine Rolex trägt, sondern Ausnahmetalente aus Sport, Wirtschaft et cetera.

    Das ist jedenfalls meine Meinung und da bin ich mir auch recht sicher.


    Ob weiterhin über Konzessionäre oder Boutiquen verkauft wird, wird sicherlich danach entschieden, welcher Weg der Exklusivität zuträglich ist und in einem vertretbaren wirtschaftlichen Verhältnis steht.
    Über Uhren im Schaufenster denke ich, dass es für Konzessionäre eher lästig ist, mehrmals täglich Laufkundschaft aus dem Geschäft zu komplimentieren, weil sie eine begehrte Uhr gesehen hat.
    Geändert von Krokodil (09.01.2022 um 14:02 Uhr)
    Es grüßt

    Das Krokodil
    Julian

  2. #2
    Day-Date Avatar von franklin2511
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    Zitat Zitat von Krokodil Beitrag anzeigen
    Da bin ich ganz bei Dir.

    Die regelmäßigen Preiserhöhungen deutlich über der Inflationsrate zeigen, dass Rolex exklusiver werden möchte. Mit "fairer Verteilung" hat das nichts zu tun. Faire Verteilung ist aktuell so ein Wunschgedanke in Deutschland, habe ich den Eindruck: man möchte jede Bequemlichkeit in Anspruch nehmen ohne viel dafür tun zu müssen.

    Rolex ist exklusiv und deshalb begehrt und verfolgt das Ziel, es auch zu bleiben. Würden die Uhren nach "sozialistischen" Kriterien verteilt und könnte sich jeder "zur Belohnung zum Bestehen seines Realschulabschlusses" (eine kleine Übertreibung) eine Rolex kaufen, würde die Begehrlichkeit bald deutlich sinken. Eine Uhr der Marke Rolex bleibt ein Statussymbol und dieses Ansehen erreicht sie nicht, wenn jedermann eine Rolex trägt, sondern Ausnahmetalente aus Sport, Wirtschaft et cetera.

    Das ist jedenfalls meine Meinung und da bin ich mir auch recht sicher.


    Ob weiterhin über Konzessionäre oder Boutiquen verkauft wird, wird sicherlich danach entschieden, welcher Weg der Exklusivität zuträglich ist und in einem vertretbaren wirtschaftlichen Verhältnis steht.
    Über Uhren im Schaufenster denke ich, dass es für Konzessionäre eher lästig ist, mehrmals täglich Laufkundschaft aus dem Geschäft zu komplimentieren, weil sie eine begehrte Uhr gesehen hat.
    Keine abwegige Einschätzung. Aber auch Rolex kann sich irren. Gibt genügend Beispiele von Brands, die sich anders ausrichten wollten und daran gescheitert sind. Im Uhrensegment waren dies u.a. Panerai und Zenith. Patek war schon immer exklusiv und eine Stahluhr zum Preis einer Nautilus verkaufen zu wollen, lässt sich so einfach nicht von Rolex kopieren. Denke, dass eine Marke auf Dauer nur mit zufriedenen Kunden überlebt und die Erzeugung von Frust in einer breiten Masse von potentiellen Käufern führt langfristig eher dazu, dass sich die Uhrenaficionados anderen Marken zuwenden, wie man selbst hier in Forum schon sehen kann. Während alte Kunden aussterben, müssen neue hinzugewonnen werden und das schafft man nicht, wenn die Früchte zu hoch im Baum hängen. Meine Meinung.
    Gruß, Frank

  3. #3
    Zitat Zitat von Krokodil Beitrag anzeigen
    Da bin ich ganz bei Dir.

    Die regelmäßigen Preiserhöhungen deutlich über der Inflationsrate zeigen, dass Rolex exklusiver werden möchte. Mit "fairer Verteilung" hat das nichts zu tun. Faire Verteilung ist aktuell so ein Wunschgedanke in Deutschland, habe ich den Eindruck: man möchte jede Bequemlichkeit in Anspruch nehmen ohne viel dafür tun zu müssen.

    Rolex ist exklusiv und deshalb begehrt und verfolgt das Ziel, es auch zu bleiben. Würden die Uhren nach "sozialistischen" Kriterien verteilt und könnte sich jeder "zur Belohnung zum Bestehen seines Realschulabschlusses" (eine kleine Übertreibung) eine Rolex kaufen, würde die Begehrlichkeit bald deutlich sinken. Eine Uhr der Marke Rolex bleibt ein Statussymbol und dieses Ansehen erreicht sie nicht, wenn jedermann eine Rolex trägt, sondern Ausnahmetalente aus Sport, Wirtschaft et cetera.

    Das ist jedenfalls meine Meinung und da bin ich mir auch recht sicher.


    Ob weiterhin über Konzessionäre oder Boutiquen verkauft wird, wird sicherlich danach entschieden, welcher Weg der Exklusivität zuträglich ist und in einem vertretbaren wirtschaftlichen Verhältnis steht.
    Über Uhren im Schaufenster denke ich, dass es für Konzessionäre eher lästig ist, mehrmals täglich Laufkundschaft aus dem Geschäft zu komplimentieren, weil sie eine begehrte Uhr gesehen hat.
    Rolex gibt es nicht erst seit ein paar Jahren und die Uhren waren davor auch schon begehrt und exklusiv, weil es sich eben um ein Luxusgut handelt. Man konnte aber auch, bis auf die letzten Jahre, alle Standardmodelle kaufen. Vielleicht hat man bei dem einen oder anderen Modell, wie der Daytona, mal ein wenig warten müssen, bekommen hat man diese aber auch.

    Das was sich die letzten Jahre abspielt ist zwar für Rolex kurzfristig eine gute Situation, da selbst vormals unbeliebte Ladenhüter weggehen wie warme Semmeln, langfristig für das Branding sicher negativ. Ein, zwei schwer zu bekommende Zugpferde heizen die Begehrlichkeit sicher an, wenn aber nichtmal einfachste Standardmodelle auch nur annähernd verfügbar sind, wird sich der Hype a la longue in Desinteresse verwandeln.

    Bin mir sicher, dass bei Rolex die Köpfe rauchen, nicht wie sie eine gerechte Verteilung hinbekommen, sondern wie sie langfristig die Marke stärken und für Käufer interessant, begehrlich aber auch verfügbar halten können. Denke nicht dass die derzeitigen Auswüchse am Graumarkt bei allen Modellen in Rolex Interesse ist.
    Beste Grüße
    Max

  4. #4
    Yacht-Master
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    Zitat Zitat von maxwell90 Beitrag anzeigen
    Denke nicht dass die derzeitigen Auswüchse am Graumarkt bei allen Modellen in Rolex Interesse ist.
    Doch, genau das denke!
    Was Besseres kann doch Rolex gar nicht passieren.
    Oder glaubt Jemand, dass es Rolex lieber wäre, die Uhren würden am Graumarkt unter Liste gehandelt?

    Und noch mal!
    Rolex wird in den nächsten Jahren weiter die Uhren über die Konzessionäre verkaufen.

  5. #5
    Zitat Zitat von andreaslange Beitrag anzeigen
    Doch, genau das denke!
    Was Besseres kann doch Rolex gar nicht passieren.
    Oder glaubt Jemand, dass es Rolex lieber wäre, die Uhren würden am Graumarkt unter Liste gehandelt?

    Und noch mal!
    Rolex wird in den nächsten Jahren weiter die Uhren über die Konzessionäre verkaufen.
    Von unter Liste spreche ich ja nicht, langfristig gesehen sichert sich eine Marke halt dann Begehrlichkeit, wenn es ein paar schwerer verfügbare aber heiß begehrte Pferde im Stall hat sowie Standardmodelle mit einer gewissen Grundverfügbarkeit um Interessenten an die Marke zu binden.

    Dass die Zusammenarbeit mit den Konzis beendet wird, denke ich auch nicht. Aber vielleicht ändern sich die Spielregeln mal.

    Denke, in ein paar Jahren blicken wir auf eine interessante Zeit zurück, Geldschwemme und derzeitiger Zinspolitik werden sich mal ändern. Dann weinen diejenigen, die sich jetzt eine 126200 oä +50% grau kaufen und als Wertanlage in einen Safe legen.

    Jeder Hype endet mal und ein anderer beginnt haben wir doch auch schon alle erlebt, siehe Panerai, Franch Muller etc. Wer trägt noch True Religion Jeans oder La Martina Hemden?
    Beste Grüße
    Max

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