Kannte ich noch nicht und habe gerade mal nachgesehen.
Es gibt tatsächlich in laufbarer Distanz insgesamt vier Ladesäulen. Besagte zwei in der TG (22kW) und weitere zwei (11kW) an öffentlichen Straßenparkplätzen.
Leider nein. Da stehe ich auch auf öffentlichem Grund, die Firma hat keine eigenen Parkplätze.
Hier wird schon jetzt jeder der wenigen Parkplätze mit Waffengewalt verteidigt, wie soll ich da noch gezielt eine der vier Ladesäulen ergattern?
Wenn da schon jemand steht und ich mit leerer Batterie heimkomme rufe ich dann beim Chef an und sage "Sorry, kann nicht zur Arbeit kommen, die Stromtankstelle war besetzt."?
Ist halt ein Problem, solange nicht wirklich jeder Parkplatz mit einer Ladesäule ausgestattet ist, was aber wiederum nie geschehen wird...
Für lange Fahrten kann man ja auch mal einen Leihwagen (Diesel/Benzin) oder die Bahn nehmen, da wäre ich schon flexibel.
Dann müsste ich halt jeden Tag 15 Minuten laden.
Kann mir schöneres vorstellen als jeden Tag an der Tanke abzuhängen.
Da wohne ich leider in der Ladestellen-Diaspora in einer kleinen Stadt (ca. 50.000 Einwohner), die da noch nicht so weit ist.
Ich finde E-Autos ja geil.
Bin bislang nur wenige Modelle gefahren, war aber voll überzeugt vom Antrieb. Da hat sogar ein potthässlicher Mitsubishi i-MiEV Spaß gemacht.
Leider ist die Zeit für mich noch nicht reif und das hat nichts mit Fortschritts-Verweigerung zu tun sondern hat für mich einfach praktische Gründe.
Ich weiß, dass das Ganze ein Henne-Ei-Problem ist.
Nur halte ich nach wie vor die Ladethematik für den konzeptionell größten Fehler der E-Mobilität.
Da werden (hundert-) tausende Ladestationen aufgebaut, die nötige Stromzuführung modernisiert, etc. damit die fest installierten Akkus in den Fahrzeugen geladen werden können. Das ist ja so, als ob es nur Rohöl zu kaufen gäbe und an jedem Parkplatz steht eine Mini-Raffinerie.
Diese nicht unerheblichen Investitionen hätte man meiner Meinung nach auch in ein besseres Energiekonzept wie BetterPlace investieren können.
Der normale Mensch ist faul und will den gewohnten Komfort (überall verfügbares schnelles Tanken) nicht aufgeben.
Es ist gut, dass es Vorreiter gibt, bei denen idealerweise noch die Rahmenbedingungen (Reichweite, Ladebox, etc) passen.
Dadurch kommt ein Prozess in Gang, der die Akzeptanz und Verbreitung fördert.
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Hybrid-Darstellung
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22.12.2016, 10:57 #1
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22.12.2016, 12:20 #2Daytona
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- 2.533
An Ladesäulen trifft man aber auch immer mal nette Gleichgesinnte bzw. wißbegierige Verbrennerfahrer, da wird einem die Langeweile vertrieben oder man nutzt die Zeit für Telefonate, Einkaufen, o.ä. .

Gibt natürlich auch mal Frust, wenn ein Cayenne hybrid die Ladesäule über Stunden mit ´nem kostenlosen Parkplatz verwechselt, wenn es den Strom kostenlos gibt.
Daher gibt es bei Tesla jetzt auch eine "Parkgebühr, wenn man nicht 5 min nach Ladeende den Platz räumt.
Gruß, Kai
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