Das ist schon richtig, bei mir/uns ist das eine Sondersituation. Ich habe hier studiert, gearbeitet und auch danach immer wieder Zeit in USA verbracht. Insofern ist der Kulturschock bei mir sehr gering ausgefallen.

Der Unterschied, wie Du ja richtig sagst, liegt in "legal" gegenueber "illegal". Die legale (und zum Teil gesteuerte) Immigration wird hier sehr professionell und vollumfaenglich betrieben. Dazu gehoert der Job genau so wie die Integration in der Nachbarschaft. Dies faellt bei der illegalen Immigration wegen der Entdeckungsmoeglichkeit natuerlich weitgehend weg. Ich will den Umgang mit der illegalen Immigration hier aber gar nicht bewerten, nur so viel, die normative Kraft des Faktischen wird, egal unter welcher Fuehrung, in Bezug auf die illegale Einwanderung aus Mexiko in den naechsten Legislaturperioden voll zum Tragen kommen.

In Anlehnung an Dein Bild frage ich mich immer wieder, wie die Indianer eigentlich dazu standen, ihr Land von Kolumbus "entdeckt" zu bekommen.