Letzteres glaube ich nicht. Dieses Objekt in der Qualität heute neu in vergleichbarer Ausführung zu errichten dürfte nahezu unbezahlbar sein. Die Kernsanierung ist bei dem Haus der einzig gangbare Weg.
Wenn ich hier durchs Neubaugebiet schleiche und sehe, was da für teuer Geld angeboten wird, wird mir ganz anders.
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Hybrid-Darstellung
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19.02.2015, 17:57 #1Gruß
Stefan
Im Knast bringt es nichts, mit dem Rücken zur Wand zu liegen, wenn man mit offenem Mund schläft
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19.02.2015, 18:38 #2
Das mag in wenig nachgefragten Regionen zutreffen, in normal oder stärker nachgefragten Lagen ist das definitiv nicht der Fall.
Was zum Teil für ein Ramsch verkauft wird steht sicher auf einem anderen Blatt. Aber heute baut niemand mehr wie in den 70ern, ohne substanziell und vor allem energetisch schlechter zu bauen.Ciao
Andere lassen auch nur mit Wasser kochen.
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19.02.2015, 19:03 #3Gesperrter User
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Ich wohne in einer sehr nachgefragten Region Südwest- Deutschlands. Und hier beobachte ich seit Jahren Häuser welche sich zu Phantasiepreisen nicht verkaufen lassen, und meine Kaufpreisangebote von den Verkäufern wie auch den Makler abgeschmettert werden. Ein Makler sagte letztens zu mir: Sie sind noch nicht weichgekocht genug!!! Das Haus für das ich noch nicht weichgekocht genug war, ist trotzdem noch nicht verkauft!
Vor vier Jahren interessierte ich mich für ein Mehrfamilienhaus, Baujahr Anfang 60er, Unterhaltungsstau aber 60.000€ Nettokaltmiete. Aufgerufener Preis war 1.600.000€. Mein Angebot lag bei 800.000€, immerhin 13facher Faktor und nach Sanierung wäre ich bestimmt bei einem 20fachen Faktor gelandet. Rendite sähe anders aus. Aber die 180qm Wohnung mit 80qm Dachterasse zur Eigennutzung hätte uns darüber hinwegsehen lassen.
Mittlerweile wird diese Objekt vom vierten Makler versucht für nur noch 1.000.000€ an den Mann zu bringen. Ergebnislos
Aber es stehen auch jeden Tag genug Dumme auf. Unser Nachbar- MFH. Baujahr 64. Originalzustand! 36.000€ Nettokaltmiete, Mietverträge die einem die Nackenhaare als Vermieter aufstellen lassen, Grundstück belastet mit Wegerechten, faktisch unbrauchbar zur Nutzung, sollte für 550.000€ den Besitzer wechseln. Mein Angebot lag bei 350.000€. Verkauft für 480.000€ ohne Nebenkosten an einen angestellten Elektriker der mit heute noch erzählt, wie lukrativ das ist. Er kommt täglich vorbei und prickelt irgendwas zurecht. Zuletzt wurden die einfach verglasten Holzfenster mit Panzertape abgedichtet!
Ohne Worte!
Natürlich gibt es Ausnahmen. Das liegt dann aber nicht am Haus, sondern am Grundstück! Und das erste was passiert! Das Haus darauf verschwindet und es wird neu gebaut!
Vielleicht kann der TE ja mal schreiben wie groß die Differenz zwischen zuerst aufgerufenen Kaufpreis und seinen bezahlten in % ist. Das wird einigen hier die Augen öffnen!
Gruß
Manuel
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19.02.2015, 19:24 #4
Richtig, Ausnahmen sind die von dir angeführten Beispiele. Wäre das die Regel, wäre der Immobilienmarkt in der von dir genannten sehr nachgefragten Region in Südwest-Deutschland völlig am Boden bis nicht existent.
Hier, Lupus und die Herren +1,2,3 und 4
Ich schrobte ja bereits:
Von diesem Ramsch spreche ich aber nicht. Ich bin alles andere als ein Freund von Vollwärmeschutz, aber man kann heute durchaus bezahlbar massiv und energetisch sinnvoll bauen, ohne in einer Thermoskanne leben und einen Vollwärmeschutz auf die Aussenwand zu klatschen zu müssen, den man irgendwann als Sondermüll entsorgen muss.
Und da hier mittlerweile so viel Bau- und Sanierungskompetenz versammelt ist, lehne ich mich jetzt zurück und lerne ...
Ciao
Andere lassen auch nur mit Wasser kochen.
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