Chris:
War schon 8 mal dort (3x resorts, Rest private Insel eines Geschäftsfreundes) und kann das nicht bestätigen.

Kontakt zu Einheimischen ist eh nicht wirklich gegeben (für einige Wochen da zu WOHNEN bedeutet nicht, da zu LEBEN). Dazu: Viele der Angestellten kommen aus anderen Ländern (je nach "Wert" der Arbeit Indien, Pakistan, Bangladesh), das Management (aber auch die room-boys) oft von den Malediven. Ergo: Nicht alles "in einen Topf zu werfen".

Es gilt wie überall: So wie ich mich ggü. Anderen verhalte, kommt's zurück.

Also offen lachen, scherzen, Zeit nehmen (die habe ich dort) für einen smalltalk um nach Familie, Leben, Zukunftswünschen, Träumen zu fragen.

Bei ehrlichem Interesse öffnen sich die Leute nach einiger Zeit.

Bedenkt man, dass die room-boys z.B. als Fixum um die US$ 130 pro Monat (incl. Logis) erhalten und ihr Gehalt erst durch Trinkgelder auf akzeptable Höhe pushen, weiss man, welche "natürlichen Barrieren" bestehen und kann diese durch Freundlichkeit und Offenheit zumindest ETWAS entschärfen.

Und, entgegen dem gezeigten Auftreten mancher Touristen, GEHT das.

Es ist eine phantastische Ecke der Welt, die man auf jeden Fall mindestens 1x besucht haben sollte.

Wettermässig beste Zeit ist ab November bis Anfang März (leider auch die teuerste). Aus eigener Erfahrung empfehle ich nicht die supertollen Riesenresorts, sondern KLEINE Inseln im Süden. Die mögen dann vllt. nicht jeden Luxus bieten, sind aber aufgrund der eingeschränkten Besucherzahl DEUTLICH erholsamer (WENN man DAS will, klar).

Also: Hin !