Ich behaupte hier jetzt mal: es gibt zwei Arten von Uhrmachern: die einen glauben nur Ihren Zeitwaagen, und die hat immer recht (old school). Die anderen fragen den Besitzer der Uhr sehr genau, bei welchem Trageverhalten welches Gangergebnis zustande kommt und beziehen diese Information in die Regulierung ein. Einmal war ich sogar bei Rolex in Köln und der Herr bot mir nach seiner Regulierung an, das Ergebnis zunächst einmal zu beobachten und dann noch einmal vorbeizukommen.

Auf diese Weise, sprich im zweiten oder dritten Anlauf, sollten sehr viel bessere Ergebnisse als 6 Sekunden Abweichung pro Tag drin sein.

Macht meines Erachtens aber nur Sinn bei regelmässig, sprich täglich getragenen Uhren. Ich würde nicht jedes "Safe-Queen" auf die Sekunde genau justieren lassen, um nach einem Jahr liegen festzustellen, dass die schönen Gangwerte wieder im Eimer sind.

Grüsse,

Bernd