Bezieht sich jetzt nicht direkt auf die Schweiz, kann ich aber empfehlen:
http://www.mmcberatung-heikomell.de/...schreiben.html
Ein Zitat daraus:
3.7 Gehalt
Jeder(!) Bewerbungsempfänger möchte wissen, was der Bewerber „kostet”, er könnte ja auch die Möglichkeiten der Position überfordern. Problemlos, da es im Vorstellungsgespräch ohnehin abgefragt wird, ist – unabhängig vom Text der Anzeige – die kommentarlose Angabe des heutigen (letzten) Brutto-Jahreseinkommens. Eine Aufteilung in fixe und variable Bezüge muss nicht unbedingt vorgenommen werden. Ersatzweise (auch in Kombination denkbar; bei Berufseinsteigern die einzig mögliche Aussage) ist die Angabe des gewünschten Einkommens erlaubt.
Beispiel: „Mein Einkommen beträgt ca. 90.000,- EUR/Jahr zuzüglich Dienstwagen.” Dabei kann man hinzufügen: „..., entscheidend für mich ist jedoch die Aufgabenstellung.” Das deutet eine diffuse, Sie nicht konkret verpflichtende Toleranzbereitschaft an.
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Hybrid-Darstellung
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29.01.2011, 22:05 #1ehemaliges mitgliedGast
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30.01.2011, 00:45 #2
D.h. im Zweifel dann für den potentiellen Arbeitgeber, der machts auch für 80.000,-- und vielleicht ohne Dienstwagen,...
Ich hab mich bei vier Arbeitgeberwechseln nie mit Gehaltsvorstellung beworben, und trotzdem vier Mal den Job bekommen den ich wollte.
Ich würde die Gehaltsvorstellung weglassen. Darüber kann man später immer noch diskutieren.Ciao
Andere lassen auch nur mit Wasser kochen.
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30.01.2011, 06:08 #3
Ganz klar keine Gehaltsvorstellungen schreiben!
Es kommt auch darauf an wie sehr die einen Arbeitnehmer wollen!
Bei Arbeitgeberwechsel ins Ausland:
letztes Gehalt + ca. 20-30% (um Verluste aufgrund der Unterbrechung der Benefits (Pension etc..) und andere Verluste wie vorzeitige Ausfuehrung von "stock options" etc. auszugleichen) + XX% (Lebenskostenanpassung, z.B wenn man in NY/Genf/Zuerich etc. arbeiten muss) + XX% (der eigentliche monetaere Anreiz einen neuen Job anzufangen).
Gruss,
BernhardGeändert von RBLU (30.01.2011 um 06:12 Uhr)
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30.01.2011, 21:14 #4ehemaliges mitgliedGast
Jede Bewerbung ist eine Art von Poker bei der man gewinnen oder verlieren kann. Irgendwann muss das Thema Gehalt auf den Tisch. Also ich z.B. gehe des Geldes wegen arbeiten. Nicht etwa, um mich selbst zu verwirklichen.
Als Ingenieur ohne Personalverantwortung vertrat ich immer folgende Meinung: Spricht man die Kohle schon im Anschreiben an, läuft man Gefahr, nicht eingeladen zu werden. Im Gespräch hat man dann die Möglichkeit, schnell in die entsprechende Richtung zu reagieren. Und überhaupt: wenn die mich sehen, zahlen die eh jeden Preis.
Seit ca. drei Jahren sitze ich auf der anderen Tischseite beim Bewerbungsgespräch. Eingestellt habe ich für meine Abteilung in dieser Zeit ca. 10 Personen. Wahrscheinlich hundert Bewerbungen gelesen. Und mich ärgert es immer, wenn die Unterlagen unvollständig sind. Eine fehlende Gehaltsvorstellung in der Bewerbung lege ich im Zweifel negativ aus. Entweder er ist zu teuer oder er weiß nicht was er will.
Aber das ist meine Meinung. Deine vier erfolgreichen Bewerbungen lieber Paddy beweisen ganz klar, dass es auch andere Vorgesetzte gibt. Ich aber bleib dabei, ich würde die entsprechenden Angaben nennen. Man kann ja den beiden Parteien auch im Vorfeld schon jede menge Zeit sparen.
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