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17.12.2010, 18:09 #1WelfeGast
Geändert von Welfe (17.12.2010 um 18:11 Uhr)
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17.12.2010, 18:14 #2
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17.12.2010, 18:20 #3WelfeGast
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17.12.2010, 18:22 #4Double-Red
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17.12.2010, 18:20 #5
einer geht noch:
Motive sind gelernte, überdauernde Dispositionen, welche das Verhalten bestimmen und somit ein Individuum charakterisieren.
Im Gegensatz zur umgangssprachlichen Bedeutung - eines konkreten Beweggrundes- bezeichnet die Motivationspsychologie also ein Motiv als eine, den einzelnen Menschen charakterisierende "Wertungsneigung" (z.B. Leistungsmotiv, Machtmotiv) Motive können entweder bewußt oder unbewußt sein. Jedes Motiv umfaßt bestimmte Handlungsziele: z.B. Leistung, Macht, Aggression .Die Einteilung von Motiven orientiert sich an den letzten Zielen oder Zwecken. Als Motive werden aber nur höhere überdauernde und konstante Wertungsdispositionen verstanden, die Für das Überleben des Organismus nicht bestimmend sind. Dementsprechend sind sie nicht angeboren, sondern entwickeln sich im Laufe der Ontogenese und entstehen im Zusammenwirken mit sozialen und kulturellen Normen.
Sie werden als Antworten der Evolution auf die Erfordernisse des Überlebens und die Weitergabe des Erbgutes verstanden.
Relativ allgemeine Motivsysteme sind z.B. Hunger, Durst, Ängstlichkeit, Neugier, Sexualmotivation,, Leistungs-, und Machtmotiv.
das Schlüsselwort heisst konstant....sprich die Motivstruktur des AN ist für den AG gegeben...Geändert von Mawal (17.12.2010 um 18:22 Uhr)
Martin
Everything!
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17.12.2010, 18:35 #6WelfeGast
Okay, ich sehe, woher der Wind weht.
Allerdings ändert sich eine solche Motivstruktur etwa im Lauf der Zeit. So kann sich das "Geldmotiv" als Arbeitsmotiv im Lebenslauf ändern: während ein junger Mensch der Befriedigung materieller Bedürfnisse (wegen gegebenem Mangel) einen sehr hohen Wert beimisst, verändert sich dieses Motiv etwa mit zunehmendem Alter, zumal ein älterer Mensch idR finanziell besser abgesichert ist und ihm andere Dinge wichtiger sind, als die Befriedigung materieller Bedürfnisse. Ähnliches gilt doch auch für das Statusmotiv und das Leistungsmotiv. Natürlich ist in jedem Moment das Motiv vom AN ausgehend dem AG gegenüber vom AG nicht (sofort) beeinflussbar. Der AG kann aber Anreize setzen, die den AN seine Motivstruktur ändern lassen.
Siehst du das anders?Geändert von Welfe (17.12.2010 um 18:38 Uhr)
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17.12.2010, 18:44 #7
Welfe, du verwechselst fortlaufend Verhalten und Motiv...Verhalten ist immer beinflussbar, Motiv so gut wie nie...
Geändert von Mawal (17.12.2010 um 18:45 Uhr)
Martin
Everything!
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17.12.2010, 18:58 #8WelfeGast
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17.12.2010, 19:09 #9
Welfe,
die Umstaende machen mich neugierig.
Meistens ist es eine Auszeichnung einen Artikel in einem namhaften Fachmagazin veroeffentlichen zu duerfen.
Wie bist Du dazu gekommen?
Wird eigentlich der Artikel "peer or editorial reviewed" ? Ist der Artikel schon zur Publikation angenommen?
Ich meine, das Bestreben eines Fachmagazines ist einen breiten Leserkreis anzusprechen, oder im Falle eines wissennschaftlichen Magazines, einen hohen "impact factor" (durchschnittliche Anzahl der Zitierungen des Artikels) zu bekommen?
Oder bist Du eine VIP Person in "human resources" wie z.B. Personalleiter eines grossen Unternehmens, der als Autor eingeladen ist.?
Gruss,
Bernhard
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17.12.2010, 19:13 #10WelfeGast
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