Ich geh davon aus, dass mit das Flugzeug versucht zu starten gemeint ist, dass die Turbinen Schub erzeugen.

Daher wird das Flugzeug gegenüber dem umgebenden Medium (Luft) beschleunigt. Wenn das Flugzeug nicht mehr als die 3000m zum Abheben braucht wird es auch fliegen.

Das einzige was das Laufband bewirkt ist, dass sich die Räder schneller drehen als bei einem Start von einer Landebahn weg.

Hier geht es um die Relativgeschwindigkeit gegenüber der Luft. Der Boden und was das Laufbend macht ist unerheblich.
(ausser die Reifen lösen sich unter den hohen Fliehkräften auf;-) )

Der Auftrieb ist (abgesehen von der Form des Flugzeugs) nur von der Geschwindigkeit und der Luftdichte abhängig.

Der wahrwcheinlich erhöhte Rollwiederstand kann in der Rechnung mMn vernachlässigt werden.

Als Beispiel vielleicht ein Fieseler Storch. Der ist auch für extrem langsame Fluggeschwindigkeiten konzipiert. Das hat zur Folge, dass er bei höheren Windgeschwindigkeiten (Flugrichtung gegen den Wind) in der Luft "stehen" kann bzw. sogar "rückwärts" fliegen kann.
(gegenüber Grund natürlich). Gegenüber seinem umgebenden Medium der Luft hat er nch immer eine ausreichende Geschwindigkeit um den benötigten Auftrieb zu erzeugen.

Soll bedeuten:
Wenn ein Flugzeug als Beispiel 200km/h zum abheben benötigt, würde das Flugzeug gegenüber der Luft auf diese Geschwindigkeit beschleunigen und dann abheben. Die Räder hätten zu diesem Zeitpunkt gegenüber dem Laufband eine Geschwindigkeit von 400km/h.
Die Geschwindigkeit des Flugzeugs gegenüber Boden (bei Windstille) wäre dann auch 200km/h.
Bei Rückenewind würde sich dieser Wert erhöhen bei gegenwind verringern...

Grüsse,

Bertl