Ihr dürft auch nicht vergessen, dass sich das Trageverhalten eines jeden Menschen erst individuell mit dem Einregulieren berücksichtigen lässt. Ein Auktionator, der den ganzen Tag mit den Armen rumfuchtelt wird die Uhr besser aufziehen als der Bürohengst, der den Arm nur zum Kaffetrinken anhebt. Auch tragen manche Leute die Uhr nachts und andere nicht. Das Beeinflusst natürlich den Gang der Uhr genauso wie eine "kalte" Umgebung auf dem Uhrenbeweger, der eben keine permanenten 37°C hat.
Ausserdem wird die Chronometerzertifizierung ja in verschiedenen Lagen und bei verschiedenen Temperaturen durchgeführt. Es kann dadurch natürlich sein, dass ein Einflussfaktor den anderen ausgleicht, in der Praxis aber nur der eine Faktor gehäuft beim Trageverhalten auftritt und so der Ausgleich fehlt.