Grundsätzlich hast Du Recht, aber auch ein "freier Markt" wird und muß reglementiert werden.
Als Beispiel am Rande das Kartellrecht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kartellrecht
Ergebnis 21 bis 40 von 47
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22.08.2008, 08:40 #21Original von glossy71
Lieber newharry!
Gäbe es in Krisenregionen, nicht jene Subjekte die Hilsgüter wie Lebensmitteln von UNO oder anderen caritativen Organisationen abfangen und am Schwarmarkt teurer verkaufen, würden die Leute dann dort verhungern?
ich meine jene "Horter und Sammler" die z.B. mit ihrer GMT alle Konzis ihrer Region (und das vielleicht mehrmals) abklappern, um sich Inlays "für sich" (LOL) geben zu lassen. Und irgendwann ist mal der Ofen aus und das Lager des Konzis leer, und Kinden, die z.B. ihre Uhr von der Revi abholen und bescheiden (und wirklich für sich) nach EINER andersfarbigen Lünette fragen müssen vertröstet werden, weil der Konzi erst nachbestellen muß. Ich rede von Hamsterkäufern, die es in jedem Bereich, wo etwas knapp wird/ist gibt.
Ich hab die Erfahrung gemacht, daß wenn man etwas wirklich für den Eigenbedarf braucht, und der Konzi auch diesen Eindruck hat und es im Zuge einer Revi oder anderen Reparaturarbeit fordet, die meisten Sachen auch bekommt.
.....immer diese Vergleiche.

Ich sehe das so:
-Wer bezahlt bekommt etwas
-Er macht damit, was er will (horten,verbauen,oder einfach platt hauen
-Es ist seine Entseidung, wie er sein Geld verbläst
-Der schnelle Vogel fängt den Wurm
-..........und Krisenregionen a la Caratis etc. sind mir eh, schice-egal !
..dafür muss ich nicht weit fahren..
Gruss
Terminatorhttp://tinypic.com/i6mjab.gif
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22.08.2008, 08:52 #22glossy71Gast
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22.08.2008, 09:00 #23Glossy,Original von glossy71
Ich finde die Gescäftspoltik von Rolex zu 100% richtig!
Ich möche nicht wiisen, wieviele sonst täglich zum Konz um Ersatzteile betteln gehen.
Un alle die erbost sind, daß sie keine GMT-Lüpnetten bekommen, um alle 3 zu haben (außer im Austausch) dürfen sich ganz herzlichen bei jenen Subjekten bedanken, die schon seit geraumr Zeit "horten" und "sammeln" und damit diese Haltung bei vielen Konzis erst ausgelöst haben.
Diesen Hortern und Sammlern, die hier von Vielen "bewundert" werden, möchte ich bei dieser Gelegenheit meine tiefste Verachtung aussprechen
ich dachte immer beim "Betteln" bekommt man was und muss nichts dafür geben (Ware oder Geld)
und Uhrenersatzteile mit der UNO zu vergleichen ist schlicht daneben.
Wir reden nicht von Produkten die nicht verfügbar sind, von keiner Mangelwirtschaft oder einer nicht existierenden Zahlungsbereitschaft der Kunden, sondern lediglich über die Tatsache, dass selbst markentechnisch unbedeutende Kleinstteile nicht mehr über die Ladentheke verkauft werden dürfen.
Die restriktive Markenpolitik von Rolex födert mE noch eher die von Dir angesprochene "Lagerwut" einiger Uhrenliebhaber.
Um dies geht es aber auch gar nicht und ist auch vollkommen egal.
Die angesprochenen Produkte sind in vollen Umfang verfügbar, werden noch produziert, sind mit einer hohen Marge belegt (denk mal über 2 Anstoßbleche für 52€ nach, Produktionskosten unter 5€).
Und sollten die von Dir angesprochenen Lünetteneinlagen beim Konzi nicht verfügbar sein, liegt es nicht an Rolex oder deren allg. Verfügbarkeit.
Rolex geht es lt. Aussage des Konzi darum, dass keine orig. Rolexteile wegen der stärker werdenden Markenpiraterie lose verkauft werden.
Ist auch kein Problem wenn man es vorher weiß, dann nehmt man die betreffende Uhr eben mit.
Gruss Wolfgang
PS: aber sag mir was Du rauchst und Dich zu solchen Vergleichen bewegt - das Zeug muss gut sein
Wir leben weit über unsere Verhältnisse aber noch lange nicht standesgemäß......
Wolfgang
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22.08.2008, 09:18 #24
Percy:
vielen Dank für Deine Einschätzung bzgl. meiner Stellungnahme.
Ich denke dass die typischen "Hamsterkaufsammler" welche Kistenweise NOS Teile im Keller haben, Bauteile wie Gläser, Drehringe, Kronen, Zifferblätter, Zeigersätze, Dichtungen, Werkersatzteile u.s.w kaufen bzw. horten. Klar haben die auch Inlays aber dann meistens von Uhren welche es früher schon nicht in so grossen Auflagen gegeben hat wie jetzt die aktuellen Sporties.
Die Verschleissteile, zu denen ich auch Anstösse und Inlays zähle gibt es doch bei heutigen Modellen massenhaft - genau wie die Uhren.
Ich denke dass diese restriktive Politik bei solchen "Allerweltsteilen" nicht unbedingt mit solchen Hamesterkäufen zusammenhängt.
Rolex will den Markt kontrollieren und daher geben sie solche Anweisungen an die Konzis raus.
Abgesehen davon: wenn ich mir den alten Oysterkatalog in die Hand nehme dann sehe ich dort drei Referenznummern für die alte GMT. 16710, 16710 BLRO und 16710LN. Warum sollte es überhaupt erlaubt sein die Lünetteneinlage zu tauschen?
Man könnte argumentieren, dass man gleich ne ganze Uhr kaufen muss. Ist ja bei der LV auch nicht anders - man kann ja auch nicht einfach ZB und Einlage seiner 16610 gegen die Teile der 16610LV tauschen. Obwohl es die gleiche RefNr. nur mit anderem zusatz ist
So gesehen ist Rolex doch ziemlich Kulant, bzw. Kulant gewesen in der Vergangenheit. Selbst wenn es die Inlays nur im Austausch gibt.
Etwas kompliziert beschrieben mein Gedankengang - ich hoffe Du weisst was ich meine
Beste Grüsse, Olli
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22.08.2008, 09:37 #25Da gebe ich Dir Recht. Andererseits - wo sollte Rolex oder ein Konzi da eineOriginal von [Dents]Milchschnitte
Die Verschleissteile, zu denen ich auch Anstösse und Inlays zähle gibt es doch bei heutigen Modellen massenhaft - genau wie die Uhren.
Ich denke dass diese restriktive Politik bei solchen "Allerweltsteilen" nicht unbedingt mit solchen Hamesterkäufen zusammenhängt.
Grenze ziehen? Der hat zwei Lünetteninlays und das für ne 16710 soll er
so rausgeben dürfen, das für die 1675 nicht? Da ist es zumindest mal für
den Konzi einfacher, da strikt zu sagen, Ersatzteil ist Ersatzteil.
Jep. Wobei die Unterscheidung BLRO / LN m.W.n. erst vor zwei (?) JahrenOriginal von [Dents]Milchschnitte
Abgesehen davon: wenn ich mir den alten Oysterkatalog in die Hand nehme dann sehe ich dort drei Referenznummern für die alte GMT. 16710, 16710 BLRO und 16710LN. Warum sollte es überhaupt erlaubt sein die Lünetteneinlage zu tauschen?
Man könnte argumentieren, dass man gleich ne ganze Uhr kaufen muss. Ist ja bei der LV auch nicht anders - man kann ja auch nicht einfach ZB und Einlage seiner 16610 gegen die Teile der 16610LV tauschen. Obwohl es die gleiche RefNr. nur mit anderem zusatz ist
So gesehen ist Rolex doch ziemlich Kulant, bzw. Kulant gewesen in der Vergangenheit. Selbst wenn es die Inlays nur im Austausch gibt.
auftauchte. Vorher waren es alles schlicht 16710.Gruß Percy

"Ferner wird hier auch auf Ihrem Profil sehr viel Diversität benötigt."
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22.08.2008, 10:22 #26
was macht der konzi, wenn ich was verliere?
so eine lünetteneinlage kann ja mal rausrutschen, wenn man in dunklen ecken mit nem bratenwender attackiert wird oder der federsteg spingt auf dem cellulite-band heraus ...mfg Christoph
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22.08.2008, 10:34 #27glossy71Gast
Wenn di Wahrscheinlichkeit ein Inlay sagen wir mal einer 16610 innerhalb eines Jahres zu verlieren x ist und die Anzahl aller verkauften 16610 y dann solten genau x mal y Kunden pro Jahr beim Konzi wegen eines solchen Problems auftauchen. Wenn aber jährlich 1000 mal x mal y Kunden auftauchen, dann kann da was nicht stimmen
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22.08.2008, 10:36 #28
Hier gabs doch mal jemanden der Seine LV Lünetteneinlage "verloren" hat - nicht war Pete
Beste Grüsse, Olli
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22.08.2008, 10:43 #29
glossy: das hat nichts mit wahrscheinlichkeiten zu tun, sondern mit kundendienst
mfg Christoph
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22.08.2008, 11:49 #30
Hallo Leute,
meiner Meinung nach, ist es auch diese, manchmal nicht nachvollziehbare, Firmenpolitik, die den Mythos Rolex seit 100 Jahren mitbegründen.
Dieses leicht arrogante Gehabe, dass uns popeligen Endverbrauchern das Gefühl vermitteln soll (und es teilweise auch tut), es sei etwas ganz besonderes, eine Uhr aus dem Hause Rolex tragen zu dürfen.
Auch mit aus dieser Geschäftspolitik heraus, begründet sich die Begehrlichkeit die unsere Lieblingsmarke bei uns auslöst.
Es gibt einen Spruch aus der Hundeausbildung, der sich gut hierauf übertragen lässt: "Begehren durch verwehren"!
Wie sonst ließe sich der Stahl-Daytona-Hype erklären der erst nach einer durch Rolex herbeigeführten, künstlichen Verknappung einsetzte?
Sind wir doch mal ehrlich wir alle machen doch diese ganze schräge Geschäftspolitik nur zu gerne mit.
Weshalb sollten wir sonst nicht zu einer anderen Marke wechseln.
Nette Uhren gibt es (sicher auch noch preiswerter) von vielen Herstellern. Trozdem bleiben wir alle bei Rolex hängen, regen uns ab und an etwas halbherzig über angebliche unglaubliche Misstände auf,
und gehen anschließend zum Konzi und lassen uns sabbernd die neuen Modelle zeigen. Und sollte Rolex morgen bestimmen, dass die von uns erworbenen Uhren nach unserem Ableben, automatisch wieder in den Besitz von Rolex übergehen,... wir blieben trotzdem alle dabei! 
Das ist Rolex!!!Grüsse ausser Hauptstadt,
Frank (U.N.V.E.U)
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22.08.2008, 11:56 #31Mil-Sub
- Registriert seit
- 26.06.2005
- Beiträge
- 11.874
ich hab da letztens ne ganz andere Erfahrung gemacht:
Wollte n neues Inlay für meine Pepsi. Bin zum Konzi gefahren, musste 20 Min warten bis es eingebaut wurde. Bekam das alte Inlay aber wieder zurück. Als ich etwas unsicher gefragt habe ob ich das wirklich mitnehmen dürfe und das neue nicht nur im Tausch bekomme, meinte der Verkäufer "Wir dürfen nicht tauschen, denn das alte Inlay ist Kundeneigentum...."
so far...
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22.08.2008, 12:00 #32glossy71GastAlso ich find das Gehabe von Rolex nicht arrogant und das Kundenservice auf jedenfall oberhalb des Durchschnitts.Originally posted by AcidUser
Hallo Leute,
meiner Meinung nach, ist es auch diese, manchmal nicht nachvollziehbare, Firmenpolitik, die den Mythos Rolex seit 100 Jahren mitbegründen.
Dieses leicht arrogante Gehabe, dass uns popeligen Endverbrauchern das Gefühl vermitteln soll (und es teilweise auch tut), es sei etwas ganz besonderes, eine Uhr aus dem Hause Rolex tragen zu dürfen.
Auch mit aus dieser Geschäftspolitik heraus, begründet sich die Begehrlichkeit die unsere Lieblingsmarke bei uns auslöst.
Es gibt einen Spruch aus der Hundeausbildung, der sich gut hierauf übertragen lässt: "Begehren durch verwehren"!
Wie sonst ließe sich der Stahl-Daytona-Hype erklären der erst nach einer durch Rolex herbeigeführten, künstlichen Verknappung einsetzte?
Sind wir doch mal ehrlich wir alle machen doch diese ganze schräge Geschäftspolitik nur zu gerne mit.
Weshalb sollten wir sonst nicht zu einer anderen Marke wechseln.
Nette Uhren gibt es (sicher auch noch preiswerter) von vielen Herstellern. Trozdem bleiben wir alle bei Rolex hängen, regen uns ab und an etwas halbherzig über angebliche unglaubliche Misstände auf,
und gehen anschließend zum Konzi und lassen uns sabbernd die neuen Modelle zeigen. Und sollte Rolex morgen bestimmen, dass die von uns erworbenen Uhren nach unserem Ableben, automatisch wieder in den Besitz von Rolex übergehen,... wir blieben trotzdem alle dabei! 
Das ist Rolex!!!
Ich glaube, daß da viele eine falsche Erwartungshaltung haben.
Welche Uhrenhersteller sind denn besser? (bis auf ganz wenige Ausnahmen, keiner)
Versucht doch mal die Ansprüche, die ihr habt auch bei anderen Herstellern in anderen Segmenten geltend zu machen.
Ich bin mit Rolex und mit deren Konzessionären durchwegs zufrieden
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22.08.2008, 12:51 #33
Danke für die ausführlicheren Stellungnahmen, glossy - wobei ich nach wie vor der Meinung bin, daß Du Dich mit leicht überspitzten Aussagen immer wieder in's Aus katapultierst. Was schade ist, da die Grundsatzdiskussion sogar sehr interessant ist.
Genau dies habe ich in größerem Umfang bei der Renovierung meiner Wohnung getan, mit der ich mich seit Ende letzten Jahres beschäftige. Im hochwertigen Bereich war es immer möglich sehr individuelle Lösungen zu erreichen.Original von glossy71
Versucht doch mal die Ansprüche, die ihr habt auch bei anderen Herstellern in anderen Segmenten geltend zu machen.
Das ist ein ganz interessanter Punkt, der in unserem Interessengebiet und auch im Forum bei jeder Gelegenheit als Information weitergegeben wird. Wie groß ist dieses Problem allerdings wirklich? Wie viele Fakes werden mit echten Teilen gepimpt angeboten? Wozu? Damit sie bei einer Überprüfung als echt durchgehen. Was bei einem gewissenhaften Konzessionär oder anderen Spezialisten dann schon an einer Überprüfung des Werkes scheitern würde.Original von PCS
Doch. Genau daran liegt es. Zumindest
zum Teil. Hauptgrund allerdings dürften dann doch eher die Leute sein,
die mit Original Ersatzteilen ihre Fakes tunen.
Gibt es hier praktische Erfahrungen in ausreichendem Ausmaß, die eine so restriktive Politik rechtfertigen?
Bei sehr speziellen Teilen - gravierte Unruhbrücken für die alten Valjoux-Werke usw. mag die Argumentation ihre Berechtigung haben, sonst habe ich da so meine Zweifel ...Harald
"All the world's a stage,
And all the men and women merely players."
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22.08.2008, 12:59 #34PREMIUM MEMBER
- Registriert seit
- 09.05.2007
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- Rolex Republic
- Beiträge
- 3.887
100% Zustimmung. Aber eben nur nett und auch nicht mehr. Zu wenig, um mich im Moment zum Kauf zu bewegen.Original von AcidUser
Nette Uhren gibt es (sicher auch noch preiswerter) von vielen Herstellern.
LG
Michael"Versuche nicht, ein erfolgreicher Mensch, sondern lieber, ein wertvoller Mensch zu werden." Albert Einstein
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22.08.2008, 13:00 #35glossy71Gastwas dIe Fakes betrifft kommen eigentlich nur jene in Frage, bis aufs Gehäuse echt sind: das heißt Werk von einer heruntergerittenen AK,DJ oder so, echtes Band und Gehäuse gefälscht und die Seriennummer eines Zertifakts aus der Bucht ins Gehäuse gestanzt. Das bring mächtig Geld und kaum einer merkt's. Oft nicht mal der Uhrmacher.Original von newharry
Danke für die ausführlicheren Stellungnahmen, glossy - wobei ich nach wie vor der Meinung bin, daß Du Dich mit leicht überspitzten Aussagen immer wieder in's Aus katapultierst. Was schade ist, da die Grundsatzdiskussion sogar sehr interessant ist.
Genau dies habe ich in größerem Umfang bei der Renovierung meiner Wohnung getan, mit der ich mich seit Ende letzten Jahres beschäftige. Im hochwertigen Bereich war es immer möglich sehr individuelle Lösungen zu erreichen.Original von glossy71
Versucht doch mal die Ansprüche, die ihr habt auch bei anderen Herstellern in anderen Segmenten geltend zu machen.
Das ist ein ganz interessanter Punkt, der in unserem Interessengebiet und auch im Forum bei jeder Gelegenheit als Information weitergegeben wird. Wie groß ist dieses Problem allerdings wirklich? Wie viele Fakes werden mit echten Teilen gepimpt angeboten? Wozu? Damit sie bei einer Überprüfung als echt durchgehen. Was bei einem gewissenhaften Konzessionär oder anderen Spezialisten dann schon an einer Überprüfung des Werkes scheitern würde.Original von PCS
Doch. Genau daran liegt es. Zumindest
zum Teil. Hauptgrund allerdings dürften dann doch eher die Leute sein,
die mit Original Ersatzteilen ihre Fakes tunen.
Gibt es hier praktische Erfahrungen in ausreichendem Ausmaß, die eine so restriktive Politik rechtfertigen?
Bei sehr speziellen Teilen - gravierte Unruhbrücken für die alten Valjoux-Werke usw. mag die Argumentation ihre Berechtigung haben, sonst habe ich da so meine Zweifel ...
Für China-Fakes werden sicher keine Originalteile benutzt.
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22.08.2008, 13:14 #36Leo RXGast
hallo erst mal
ich weiß nicht ob Ihr es wußtet,
aber Konzis müssen auch ein Geschäft machen
Ich denke, daß das Problem nicht Hamsterkäufe oder Fakes, etc.. sind,
sondern das jemand, der sich selber eine Lünetteninlay einbaut, weder ein
hoch potentieller Neuuhrenkäufer noch ein Deckungsbeitragsbringer für den Uhrmachermeister ist.
Natürlich bin ich nicht begeistert von der Tatsache nicht mehr Herr meiner Uhr zu sein, aber wir sind nunmal in einem Zeitalter wo sich der Eigentumsbegriff in Richtung Lizenznehmer verändert (siehe Software)
LG Leo RX
aus dem schönen Wien
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22.08.2008, 13:32 #37
es geht ja hauptsächlich nicht ums einbauen, sondern ums zurückbehalten der originalteile
mfg Christoph
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22.08.2008, 13:32 #38Hallo Glossy,Original von glossy71
Ich finde die Gescäftspoltik von Rolex zu 100% richtig!
Ich möche nicht wiisen, wieviele sonst täglich zum Konz um Ersatzteile betteln gehen.
Un alle die erbost sind, daß sie keine GMT-Lüpnetten bekommen, um alle 3 zu haben (außer im Austausch) dürfen sich ganz herzlichen bei jenen Subjekten bedanken, die schon seit geraumr Zeit "horten" und "sammeln" und damit diese Haltung bei vielen Konzis erst ausgelöst haben.
Diesen Hortern und Sammlern, die hier von Vielen "bewundert" werden, möchte ich bei dieser Gelegenheit meine tiefste Verachtung aussprechen
ich habe gerade gestern die beiden fehlenden Inlays für meine frisch erworbene 16710 im Briefkasten gehabt. Nagelneu und im Rolex-Tütchen und problemlos erworben hier im SC. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an den Horter und Sammler, der mir so den Gang zum Konzi in Canossa erspart hat.
Die von Dir so verachteten Horter und Sammler sind aus meiner Sicht wohl eher ein Symptom als die Ursache für die Knappheit bestimmter Ersatzteile. Die Fa. Rolex hält - offenbar bewußt - bestimmte Ersatzteile knapp und der Markt (die Horter und Sammler) reagiert darauf. Gottseidank, denn es ist doch wohl nicht einzusehen, daß ich für eine Uhr, deren Wert das durchschnittliche Monatseinkommen eines deutschen Facharbeiters übersteigen dürfte, für ein simples Ersatzteil wie ein kleiner Bittsteller zum Konzi rennen muß und Gefahr laufe, daß es mir - aus welchem Grund auch immer - einfach nicht verkauft wird.
Gruß,
PeterViele Grüße, Peter
"Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt, und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe. Ich bin dort geboren und es ist mir, als müsste ich gleich nach Hause gehn." (Heinrich Heine, 1827)
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22.08.2008, 13:44 #39Leo RXGast
hallo erst mal
ich weiß nicht ob Ihr es wußtet,
aber mit den heutigen Automisationsgrad gibt es keine Knappheit, außer das Marketing will Begehrlichkeiten erhöhen.
Jeder Horter wird vom Verkäufer früher oder später befriedigt, die Stückzahlen steigen mit der Nachfrage, maximal zeitversetzt.
(Eher geht einem Horter das Geld aus, als Sony nicht ausreichend Playstations liefern kann)
Problematisch sehe ich nur das traditionelle Verhältnis zwischen Produzenten und Konzessionär - das System der Versorgungsgebietregelung und damit der Preisdisziplin ist aufgrund der Informiertheit und Mobilität des Käufers auf Dauer nicht aufrechtzuerhalten. Daher die neuen Lösungsansätze zum Geldverdienen
LG Leo RX
aus dem schönen Wien
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22.08.2008, 18:53 #40
Die Autohersteller sind verpflichtet Originalersatzteile und seit neuestem sogar Werkstatthandbücher freien Werkstätten zur Verfügung zu stellen.
Meines Wissens ist das EU-Recht für mehr Wettbewerb und mit Sicherheit auch auf andere Produkte übertragbar.
Wie seht Ihr das? Wahrscheinlich müsste nur mal einer klagen (wie das auch in der Autoindustrie der Fall war).
Alex
Alex
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