Original von Street Bob
Da auch ich meinen Sprit selbst zahlen muss und nicht absetzen kann, habe ich mich reichlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Mein derzeitiger Kenntnisstand ist folgender:

Zu niedertourig fahren:

Schädlich nur bei Fahrzeugen der 70er und frühen 80er. Heutige Ölpumpen gewährleisten bereits ab 800 Touren auch "unter Last" ausreichend Schmierung, Einspritztechnik und moderne Steuerelektronik in Verbindung mit der heutigen Spritqualität verhindern Ablagerungen. Man fährt heutzutage keinen Motor mehr "sauer" .... Auch die Lichtmaschinen laden die Batterie bereits bei Leerlaufdrehzahl.

Vollgas beim Schaltgetriebe und ab etwa 2000 hochschalten ist völlig korrekt. Beim Automatikgetriebe hingegen sanfter Gasfuß, den Rest erledigt die Elektronik.

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Street Bob hat 100%ig recht.

Der Reibwiderstand im Motor steigt siw quadratisch mit der Drehzahl. Moderne Motoren vertragen Vollast auch bei Leerlaufdrehzahl.

Also: mit Vollgas beschleunigen (wegen Wirkungsgrad), früh schalten (geht sogar bei 1700-1800 U/min), beim Anrollen an eine Ampel Gang drinlassen (Schubabschaltung), Motor bei zu erwartenden Standzeiten von > 10 s aus.

Spaß macht das aber keinen mehr und ist ein sehr ruckeliges und unruhiges Gefahre