Original von Gatsby
klingkling freut sich, das ist schön ....
Hallo Werner!
Freut mich auch

Es ist aber so: das 2120 ist halt nur 2,45 mm hoch ... eben doch das flachste, und mit datum kommen nochmal 0,5 mm dazu, dann wären es auch 2,95 mm ... so siehts aus ... )
In Deiner RO tickt aber das 2121 und das ist 3,05mm hoch. Sollte im September das Wetter schlecht sein und ich mit dem Auto nach Hamburg kommen, bring ich Dir den aktuellen Werkekatalog von AP mit

Mann, wir haben Probleme, aber ok, jeder Zehntelmillimeter zählt ...
Wir haben keine Probleme, ich will nur verhindern, daß Du den AP-CF machst

Gute Arbeit von Wempe, keine Frage. Verstehe aber nicht, warum AP die Uhr nicht aufgearbeitet hat ????
Mein Anruf in Le Brassus ergab jedenfalls, dass nur AP die richtigen Schleifmaschinen für die Royal Oak hat. Ausserdem sind die so supergenau, dass halt auch nur diese Schleifmaschinen einen möglichst geringen Abrieb gewährleisten ...
Fahr hin und schau es Dir an. Der ganze Schliff auf Gehäuse und Band ist Handarbeit und funktioniert folgendermaßen:
Band auf einen Messingblock kleben:



und dann über 280er Scheifpapier ziehen:



Fertig:



Drum ist auch jeder Schliff nicht 100%ig gerade.
Genau so wird eine Lünette bearbeitet und genau so wird bei einer Aufarbeitung verfahren. Bei derartiger Behandlung ist Materialabtrag in Größenordnungen nicht zu vermeiden, besonders, wenn wie bei meiner Uhr die Kratzer sehr tief sind, b.z.w. waren.
Beim Gehäuse geht es ähnlich, ist nur wesentlich diffiziler:



Zum Schluß noch der Grund, warum die Phasen der Lünette nie 100%ig gleich sind:



Handarbeit mit der Feile :P
Bei der abschließenden Kantenpolitur bleibt dann kaum Material auf der Strecke
Die Fotos stammen vom letztjährigen Besuch bei AP und wurden von Thomas Ernst geschossen, den kompletten Bericht findest Du hier:

http://www.watchtime.ch/contents/wat...p/jlcbpap.html

Gruß
Matthias