Guten Morgen, Werner!
Nach Deinem Statement zur Leoparden-Daytona und da mir gerade wieder das Uhren-Magazin aus der österreichischen Presse mit der "Indicator" (Porsche Design) in die Hände gefallen ist, möchte ich noch ein Statement zu dem gegenständlichen Thema abgeben ... ich hoffe, Du und auch die anderen geneigten Leser dieses Boards verzeihen mir mein heutiges Mitteilungsbedürfnis
Eine Uhr kann für mich im Wesentlichen aus drei Gründen interessant sein - wobei "interessant" ja nicht bedeutet, daß ich die Uhr auch tragen möchte ...
1. Ein Statement in Sachen "Style":
Ich finde die Leoparden-Daytona optisch scheußlich und trotzdem stimme ich Deinen diesbezüglichen Ausführungen absolut zu - die Uhr ist "interessant" - nicht von einem technischen Standpunkt aber vom Standpunkt des "Style" aus.
2. Eine Statement in Sachen Technik:
Die "Indicator" hat eine technisch interessante digitale Chronographenanzeige und das Design ist zwar ebenfalls (etwas gewollt) futuristisch aber zur Technik passend.
3. Das bewußte Festhalten an Bewährtem, so lange es keinen guten Grund für eine Änderung gibt (und die gerade aktuelle Modeströmung ist eben kein "guter Grund") - und das ist eben wieder ein Statement.
Wenn ich aber nun bei der "Montoya" die bereits vorhandenen Elemente eines RO Chronos abziehe - was bleibt dann übrig? Moderne Materialien, wie sie an billigen wie auch teueren Uhren heute massenhaft vorkommen - ein klingender Name, wie sie für billige wie auch teuere Uhren heute massenhaft Verwendung finden - Designelemente, wie sie alle schon da waren und bei billigen wie auch teueren Uhren heute massenhaft wieder aus der Schublade gezogen werden ... alles in allem: ich habe das Bild eine Marketingstrategen vor Augen, der sich fragt: "Wie kann ich eine Uhr gestalten, damit sie Aufmerksamkeit erregt - aber gerade so viel (positive) Aufmerksamkeit, daß die Uhr auch genügend Käufer findet, um für uns ein Geschäft zu werden - und das ist in meinen Augen die schlechteste Voraussetzung für einen zukünftigen "Kult" um ein Produkt
Ich merke gerade, daß man über dieses Thema gleich eine Dissertation schreiben könnte - und das möchte ich mir selbst als auch vor allem euch ersparen
PS: Eines verspreche ich Dir, lieber Werner: wenn die Uhr einmal in einer Auslage bei einem unserer Konzis liegen sollte, dann gehe ich hinein und probiere das Teil an - Ehrenwort![]()
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Thema: AP ROYAL OAK
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15.08.2004, 10:00 #161GatsbyGast
Gehört ja überhaupt nicht hierher, aber nachdem ich Sloths link gerade gesehen habe: Irgendwie ist die LEO-Daytona der HAMMER !!!!
Dekadenter gehts nicht, die ist so drüber, so meilenweit weg von jeglichem guten Geschmack, man sollte eigentlich eine davon zu hause haben ... es gibt immer Tage, da kann man nur genau so eine Uhr anziehen, alles andere würde nicht richtig passen, nur diese völlig abgefahrene Leo. Freue mich schon drauf, wenn sie mal in den Fenstern liegt, werde dann schlecht gekleidet zu Wempe rein und intensiv probetragen ...
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Was ich wirklich an der Uhr mag: Sie ist nicht ironisch, meint es ernst, repräsentiert eine starke, eindeutige Haltung!! Ein Statement eben!
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15.08.2004, 11:00 #162Harald
"All the world's a stage,
And all the men and women merely players."
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15.08.2004, 11:22 #163
100% Agree Harry genau dort seh ich die Montoya auch. Da ja schon in diesem Thread jemand geschrieben hat das Rolex gar keine Marketingabteilung hat (wars eh Werner oder) - kann die Leo Daytona nur ein total ernst gemeintes Teil für die Jet-Set Society sein. Irgendwelche bis zur unkenntlichkeit braun gebrannte Leopardenbikinis tragende, wie 25 aussehen wollende 45ig-jährige Millionärsgattinen werden das Teil mit Freude auch noch in 10 Jahren tragen.
Aber wer trägt das Sondermodell Montoya in 10 Jahren, ein Rennfahrer der es nie wirklich geschafft hat?lg Michael

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15.08.2004, 12:10 #164GatsbyGast
Harald, grossartiges Statement, vielen Dank !!!
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Es ist jetzt schwer zu mutmassen, man müsste die Montoya wirklich erstmal live sehen, aber eines kann ich dir versprechen:
Die Materialien und die Verarbeitung dieser Uhr wird nach AP Masstäben so erstklassig sein, das kann kein Photo wiedergeben. Meines Erachtens sind alle Royal Oaks wegen der feinen Schliffe sehr schwer zu photografieren. Ich bin gespannt! Ich glaube nicht, dass AP die Uhr nach eventuellen Mode/Kunden/ sonstige Marktstrategische Komponenten entwickelt hat. Nochmal, die Royal Oak Philosophie ist eine sehr konservative und konstante. Diese Uhr ist wie die T3 ein weiterer Versuch in die Zukunft zu blicken - wohlgemerkt, wir sprechen hier über ein limitiertes Sondermodell, die normale RO-Linie bleibt davon ja unberührt.
Michael,
in Sachen Design finde ich die Uhr einzigartig, eigenständig, und vor allem markant. Unverwechselbar! Beste Voraussetzungen für einen Klassiker ...
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16.08.2004, 10:17 #165GatsbyGast
Diese Verarbeitung ... schmelz ...
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16.08.2004, 22:34 #166GatsbyGast
Hatte gerade so Lust ...
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16.08.2004, 23:20 #167Gesperrter User
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- 6.800
Zur AP
Es sind die Schräubchen. Sie vermitteln dem Betrachter eine gewisse handwerkliche Wertigkeit. Die große Kunst, Stahlteile mit Schrauben zu verbinden. Nix gepresst oder so! Für mich als Nichthandwerker schon ein Zeichen für hohe Uhrmacherkunst. Aber die Uhr wirkt so unrund, so in sich gefangen...... na ja die Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so
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17.08.2004, 01:29 #168GatsbyGast
Unrund, ja, yes, das ist sie, absolut unrund, das ist das geniale am Genta-Design ...
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17.08.2004, 22:55 #169ich finde es toll, wie du für diese uhr einstehst, nicht wegen des designs, des werkes, des namens oder andere dinge sondern einfach wegen des gesamtkonzeptes (wenn ich dich richtig verstanden habe). wenns dich also nicht stört, das werbeträger herhalten müssen, warum dann "leider" schwarzenegger? warum, trotz neutralitätsbeteuerung, wertend?Original von Ga(y)tsby
Wow, Harald, vielen Dank für den schönen Beitrag !!!
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Diese AP bewegt sich meines Erachtens im High-Tech Bereich, ob sie gefällt oder nicht, ich glaube, mir gefällt sie, weil sie eigentlich so abstossend wirkt. War schon als Kind so ein 'schwarzes-Schaf-Fan'.
Und: man kann natürlich die Schönheit und Schlichtheit einer Dreizeigeruhr - oder, was eigentlich das Mutigste ist, einer Zweizeigeruhr wie der Royal Oak Jumbo - nicht mit so einer 'Rennmaschine' vergleichen. Ich habs dir ja schonmal geschrieben, wenn es um echten, harten Sport geht, würde ich lieber dieses Monster anziehen ...
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Diese Hyper-Modernität hat ihren eigenen Reiz, für mich schon zukunftsweisend und avantgardistisch. Als die normalen Offshores auf den Markt kamen, war der Aufschrei auch gross, heute ist diese Uhr unbestritten das Nonplusultra aller Sportuhren.
Ich finde es halt hier langsam ein bisschen ermüdend, einen Ball hinzuwerfen und die zu erwartenden Reaktionen zu bekommen. Zurücklehnen, wenig denken, schnell flach posten. Wir reden hier über den neuen Aston Martin, Jaguar, oder Maserati. Die können sich irren, klar, auch völlig danebenliegen, aber denken werden sie sich etwas, und kreativ sind sie auch. Mir macht es Spass über die Philosophie einer stilbildenden Marke nachzudenken, ist anstrengend, aber lohnt auch.
Zu Montoya möchte ich eigentlich nicht mehr viel sagen. AP hat eine 'Nick Faldo'-Uhr, leider auch eine 'Schwarzenegger' und nun halt eine 'Montoya'. Sie haben sich den hitzköpfigen Kolumbianer halt als Werbeträger ausgesucht, weil sie wohl glauben, dass er im Gegensatz zum stinklangweiligen M.S. das nötige Temperament und Lässigkeit mitbringt. Find ich nicht so schlimm, aber eine Uhr muss natürlich nicht nach einem Werbeträger benannt werden, wirklich nicht. Aber wenn doch, ist mir das wirklich egal, wenn die Uhr mir entspricht.
Ich habe auch nichts gegen Stallone, vor allem nicht gegen die schönen Slytech-Panerais. Die auch von mir geschätzte Pre-Vendome Panerai hat gleich alle ihre Uhren 3 Jahre lang nach dem Muskelpaket benannt.
Ich glaube, das würde PP nie machen, never. Aber PP steht auch nicht für Sportuhren. Aber egal, ich hab es da leicht, finde Montoya extrem cool und störe mich dann auch nicht am Namen.
Und Rolex? Zu lässig, selbstbewusst, Rolex hat wahrscheinlich gar keine Marketing-Abteilung.

Have a nice weekend
Werner
im gegensatz zum montoya hat schwarzenegger wirklich ein beachtliches leistungskonto, noch viel wichtiger aber: er ist uhrenfreak, uhrensammler und einer der grössten fans von ap der auch regelmässig in der manufaktur zu gast ist. einige seiner eigenen ap's hat er versteigert für charity und bei der entwicklung der t3 war er massgeblich beteiligt. was bitte kann der montoya dagegen bieten? formel 1 fahrer ist er, jawohl. erfolgreich-naja. sympathisch-naja. uhrenfan, also identifikationsfigur für andere mechanikfans - leider nein. genau darin liegt der hund begraben. er kassiert rein dafür das die uhr seinen namen trägt, das wars dann auch. und für so banale marketingzwecke, ohne echten, lebhaften, nachvollziehbaren bezug zum produkt, bin ich nicht zu haben, schade ap.
und in 20 jahren? da wird montoya nur in den statistiken als einer von vielen fahrern zu finden sein. fazit: nix gegen die uhr, klasse konzept. aber der name........Pepsi. What else?

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17.08.2004, 23:45 #170GatsbyGast
Martini, sehr schöner post, thx !!!
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Und: Finde super, was du über den Schwarzenegger schreibst, meine Wertung war auch gar nicht gegen die Person S. gerichtet - auch wenn ich absolut nicht mit seiner law and order Politik in Einklang zu bringen bin - sondern eher dem Image des 'Terminators', der Action und Gewalt in vielen seiner Filmen verkörpert und ich das nicht mit Uhren zusammenbringe. Die T3 ist eine interessante Uhr, aber meines Erachtens viel zu brachial und zu moviemässig. Dass der Mann ein Uhrenfan ist, find ich klasse, und wahrscheinlich hast du recht, ich hätte das nicht bewerten sollen !!
Zu Montoya kann ich nur sagen, dass er dafür bekannt ist, sofort nach dem Rennen in die Box zu gehen und seine Offshore umzuschnallen. ob das so in seinem Vertrag steht, keine Ahnung, ich weiss aber nicht, ob es richtig ist, ihn als blossen 'eingekauften' Werbeträger zu sehen, er trägt schon sehr lange AP und war auch bei der Entwicklung der 'Montoya' beteiligt. Ob er der Riesen-Uhrenfan ist, ich weiss es nicht, könnte sein, muss aber nicht. Bezug zu AP hat er schon lange, wie intensiv der ist, wäre interessant herauszufinden.
Trotzdem finde ich, dass der Montoya zu oft schlecht gemacht wird. Klar, er schiebt schon mal einen der Schuhmachers in den Graben, fährt wesentlich offensiver als die anderen, aber Typen wie er sind das letzte Interessante in der technikdominierten heutigen Formel 1. Er ist ein echter Typ, verkörpert den letzten Playboy unter all den vernünftigen braven Durchschnittsfahrern - er ist jung und unbesonnen, wie es Senna mal war, und im richtigen Auto wäre er wohl auch der schnellste Fahrer der Welt. Ich finde, er hat Charakter und Stil, ein Rennfahrer der alten Schule! Eine Sau und ein Gentleman.
Dass AP sich von Senna richtig interpretiert fühlt, zeigt auch das Profil dieser kleinen exquisiten Uhrenmarke. Unter allen Rennfahrern hätten sie keinen besseren auswählen können.
Und für mich als Geisteswissenschaftler hat AP auch noch was im Programm, der lässigste Schachspieler aller Zeiten, Gary Kasparov - auch er extravagant wie Montoya, ein junges Scheusal und Genie - trägt seit Jahren seinen Royal Oak Chrono, privat und beim Spielen. Nette Geschichte, die sich langsam eingebürgert hat. Immer wenn Kasparov seine Uhr abnimmt und neben das Schachbrett legt, weiss der Gegner, dass es wohl bald mit ihm vorbei ist. Ist eine alte Angewohnheit, leider hat ihn noch nie jemand gefragt, warum er das macht ...
Viele Grüsse
Werner
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18.08.2004, 17:07 #171
Werner, für Dich müsste die heutige "Armbanduhren" auch ganz interessant sein: Noblesse in Stahl; R.O,Nautlius und 222,Gerald genta etc
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Schöne Zeit noch
Roland
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18.08.2004, 18:15 #172GatsbyGast
Ohh, 1000 Dank, Kumpel !!!!!!!!!!!
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19.08.2004, 00:27 #173Yacht-Master
- Registriert seit
- 28.05.2004
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- 1.948
Werner - Ga-y-tsby
Uff!!! Habe mich gerade durch diesen Thread durchgekämpft!!!
Was denke ich???
Technisch ist die AP sicher super. Kann ich überhaupt nicht beurteilen.
Mir gehts aber so zur AP: Ich sehe die Raffinesse im Design und die hohe Perfektion. Gratuliere Dir zu Deiner Leidenschaft. Genau diesen emotionalen Zugang finde ich nicht. Aber das ist es. No Critics, Just Fact!!
Zu Montoya als Rennfahrer. Er hat gerade wieder gesagt, im Ferrari würde jeder gewinnen!! Darin liegt sein gesamthafter Irrtum. Ferrari ist eben nicht das, was es ist, weil Schumacher allein schnell fahren kann. Er ist der erste systemisch gesamthafte Rennfahrer. Er kann das, was er auf der Strecke am Auto spürt, an die Mechaniker und Konstrukteure weitergeben. Er sitzt mit allen im Team zusammen. Er lebt das Team!! Deswegen ist er erfolgreich. Was war Ferrari denn, als er, Todt und Brawn dahinkamen, die er klugerweise mitgebracht hat. Nothing!!! Montoya ist ein Fahrer alten Stils, trotz seiner Jugend. Er kann schnell fahren, wenn er ein schnelles Auto hat. Aber er kann kein Auto schnell machen. Das ist der Unterschied!
Natürlich hat ein Schumacher nicht das Charisma eines Senna. Der war einmalig. Aber das wird ein Montoya auch nie erreichen. Der ist schon über den Zenith. Da finde ich Fahrer wie Button und Alonso und Webber viel spannender!
Sorry, aber dieser Ausflug mußte sein.
Gleichwohl, Deine Leidenschaft für AP ist beeindruckend und respektabel.
Liebe Grüße!!!!
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Rainhard
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19.08.2004, 08:48 #174
schöne analyse rainhard, sehe ich genau so.
button oder alonso können charisma entwickeln - noch haben sie es nicht. montoya wird das meiner meinung nach nicht einmal mit grossen erfolgen schaffen. er ist nicht cool, er würde es aber gerne sein - und genau das ist der grund warum er es nie sein wird. hat nix mit sympathie zu tun....Pepsi. What else?

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19.08.2004, 09:28 #175GatsbyGast
Rainhard, danke für dein Statement !!!!
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Der gute Montoya, the bad bad boy ... love him, or hate him ... kehren wir zu AP zurück ...
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)
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19.08.2004, 18:01 #176
Hab mal angefangen im Armbanduhren zu lesen

Ich wußte gar nicht,daß die original RO--wie auch die Patek Nautilus und die VC 222 alle keine Maunfakturwerke hatten,sondern alle 3 das gleiche Werk von Jaeger LeCoultre kauften!!!
Erst Jahre später haben sie dann eigene Werke entwickelt und eingebaut.Schöne Zeit noch
Roland
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19.08.2004, 18:14 #177GatsbyGast
kumpel, das 2121 wurde von ap, pp, vc und jlc zusammen entwickelt, jlc hat dann das werk hergestellt und jede der oben genannten firmen haben es auf ihre art nochmal bearbeitet. patek hat dann in den 80ern ein eigenes werk in die nautilus gebaut, ap, das 40% von jaeger hält, hat im jahre 2000 die gesamten fertigungsmaschinen von jlc gekauft und stellt das werk heute solitär her.
aber besser als thomas mao kann man es nicht sagen:
cal. 2120: c. 1967 - 1993
cal. 2121: c. 1970 - present
Calibre 2120: Ultra-thin automatic
height: 2.45mm (3.05mm with date, cal. 2121)
diameter: 28.00mm
Jewels: 36
19,800vph
hour and minute only, no date or seconds
The cal. 2121 variant with date, but still no seconds, was used in the legendary Royal Oak when it was shown in 1972.
There has never been a 2120 based movement with seconds (indeed, such is a near impossibility because of the inherent movement design - M.W. 0802)
cal. 2122 is actually part of the 2124/2125 movement family, rather than the cal. 2120 family.
Features: announced in 1967 as the thinnest ever full rotor auto movement, at 2.45mm, its 21 kt rotor is mounted on beryllium-bronze rails that rested on ruby rollers near the outer edge of movement, rather than on center bearings, allowing for less point friction and lower overall height.
The keyless works is designed so that when the movement is manually wound, the automatic winding parts are disengaged, thereby eliminating the chances of increased wear when an automatic movement is manually wound. Automatic winding is bi-directional, actuated by a rocker switch to engage one or another transfer wheel, depending on the motion direction of the winding rotor.
Designed to use the Gyromax-type adjustable mass balance, and along with the unique rotor rail and ruby runner support, the cal. 2120 is renowned for holding adjustment and regulation very well, as well as being a surprisingly robust and reliable calibre, considering how thin it is. Note, however, that not all cal. 2120/2121 implementations used adjustable mass balances, even within the Jumbo Royal Oak model lines.
There have been numerous questions about wear on the center axle because the winding rotor does not use ball bearings, or possible pre-mature wear due to the flying barrel design; that is, the barrel is supported only on one side. While aesthetically beautiful, there are concerns that this would lead to vulnerability to excessive wear.
I have spoken to a number of watchmakers with substantial hands on experience with older caliber 2120/2121, both in the factory and independent, and all have told me neither concerns are particular problems in reality.
The fear of axle wear is due to a mis-understanding or lack of understanding about the design of the winding system of the caliber, and the concerns about wear due to the flying barrel (affixed and supported only on one side) is more theoretical than real. However, aligment and proper set up of the barrel and bridge is absolutely critical, so properly trained servicing is a must. Patek, for their version of the movement, even went so far as to design and produce a custom tool specifically for this purpose.
One generally unexpected side effect of the ruby runner design, though - the winding action of the rotor on the ruby runners give an unusual winding sound, different than just about any other automatic winding movement on the market. I liken it to dry metal grating against metal, or the wheels on an old pair of inexpensive roller skates. This doesn't bother most proud owners of a cal. 2120 powered ultra-thin, but for new owners who may not have ever heard one previously, it can be disconcerting and erroneously lead them to think something is wrong.
Comments: The development of the calibre 2120 was jointly funded by the Big Three - AP, PP, and VC, the bulk of the development and production done by JLC, with technical assistance from AP. Original JLC calibre reference was JLC cal. 920; VC implementation cal. 1120.
The actual design conceptualization was done by a Belgian watchmaker working for JLC (PhD 02)
Because PP participated the least, financially, in this development syndication, they were not able to use the thinnest iteration of the movement, which only AP and VC (cal. 1120) used. The PP version of this movement, PP cal. 28-255 (cal. 28-255C with date) was 2.55mm/3.15 mm respectively, thus .1mm thicker in the equivalent version than the AP or VC implementation.
The cal. 2120 is widely considered a landmark movement, and still regarded as one of the greatest movements ever made. (MW GV PhD 02)
Until the sale of JLC to Richemont, JLC continued to produce the cal. 2120 exclusively for the use of VC and AP (delivered to AP primarily as a parts kit and unfinished ebauche) When JLC became part of Richemont, AP acquired the tooling and sole rights to produce the caliber as part of the sale of their 40% interest in JLC.
The tooling and production of the cal. 2120 movement family has now been shifted to Renaud and Papi in Le Locle, and now will be exclusive to AP. Other manufacturers, including VC, will continue to produce the movement (VC cal. 1120) until their present stock of parts is consumed.
(November 3 2003 update: VC has recently used up their very last stock ebauche. VC/YB 100303)
The calibre 2120 and variants power the major automatic big complications from AP, serving as a reliable and sophisticated automatic base movement.
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19.08.2004, 18:23 #178
)
) Das sind mal Infos!!
Danke!!
)
Schöne Zeit noch
Roland
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20.08.2004, 07:46 #179
@ Ga(y)tsby
Hallo Werner!
Wußtest Du eigentlich schon, daß es 2121 ohne Gyromax , dafür aber mit Rücker gab
, und das auch noch in der Jumbo ?
Gruß
MatthiasNichts hält länger als ein Provisorium.
Gruß
Matthias
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20.08.2004, 09:34 #180GatsbyGast
Hallo Matthias,
wirklich ??
Weisst du in welchem Zeitpunkt das Werk ohne Gyromax gebaut wurde? Und warum? Meine technischen Kenntnisse stossen an ihre Grenzen, was ist ein Rücker ??
Dank dir für Antwort
Grüsse
Werner
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