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  1. #11
    Daytona Avatar von Outlaw
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    Der Beefer, das 800 Grad Grill Inferno. Vorweg, wir sollten nicht über Sinn oder Unsinn eines 800€ teuren Grills reden, der „nur“ eine Kruste auf das Fleisch bringt. Seit ca. 1 Jahr verfolge ich die Geschichte des Beefers, erstmals gesehen in der Zeitschrift „beef“ und damals schon gesagt, den muss ich haben. Warum? Wahrscheinlich bin ich affin für Marketingsprüche. „Grillinferno“ hat mich irgendwie angefixt...

    Was istveigentlich der Beefer, bevor ich dies mit eigenen Worten umschreibe möchte ich hier auf die original Beschreibung zurück greifen:

    Der Beefer® arbeitet ausschließlich mit Oberhitze und erreicht hierbei für handelsübliche Grillgeräte ungekannte Temperaturen von ca. 800°C. Dies wird ermöglicht durch einen keramischen Gas-Hochleistungsbrenner. Neben der kurzen Garzeit, welche eine exakte Bestimmung des Gargrades ermöglicht, ist insbesondere das durch die reine Oberhitze ausbleibende Verbrennen heruntertropfenden Fleischsaftes ein enormer Vorzug des Beefer®. In der Gastroschale aufgefangen lassen sich aus dem so gewonnenen Saft herrliche Soßen bereiten.

    Zudem führt die extrem hohe Temperatur auf der Oberfläche des Grillgutes zu einer Art Karamellisierung, eine knusprige Kruste entsteht. In Verbindung mit dem zart-saftigen Inneren des Fleisches ein orgiastisches Geschmackserlebnis, das sich jeder Beschreibung entzieht.


    Manchmal hört man von schlechter, scharfkantiger Verarbeitung. Ich für meinen Teil liebe dieses "männliche" handmade Gerät. Einzig stört es mich, dass er keine Piezzozündung hat, sondern ich immer ein Streichholz rein halten muss.

    Da der Beefer mittlerweile in der Schweiz erhältlich ist, habe ich mir vor kurzer Zeit einen gegönnt... Da kochen in meiner Beziehung eher in mein Repertoire fällt, konnte meine Freundin auch nichts dagegen sagen, ausser „super, wieder ein Geschenk weniger, weil du dir immer alles selber kaufst“

    Sei es drum, hier geht es nur um ein paar Dinge, 45 Sek, 400gr Fleisch und 800 Grad

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    Beginnen wir also mit der Kernaussage, 45 Sek von jeder Seite. Hier muss ich sagen, dass für meinen Geschmack (oder meine Fleischdicke) 45 Sek zu wenig sind. Ich bevorzuge folgende 2 Zubereitungsarten:

    1.) Mix aus Beefer und Niedertemperatur (eignet sich auch für Filet): Hierbei beginne ich mit dem Beefer und gebe dem Filet (ca. 800gr) von allen Seiten für 40 Sek die 800 Grad, dadurch bildet sich die herrliche Kruste aussen. Danach lege ich das Filet bei 80 Grad in den Ofen bis ich eine Kerntemperatur von 57-58 Grad erreicht habe.

    2.) Die 2 Stufen Beefermethode. Zu beginn bekommt das Fleisch (Entrecote 350-400gr) von beiden Seiten für 45 Sek das Inferno ab. Abstand zum Heizer ca. 1 cm. Gleichzeitg schmelze ich in der Auffangschale etwas Butter mit frischem Rosmarin. Nach dem Temperaturinferno lege ich das Entrecote von beiden Seiten noch ca. 1 Minute in die heisse Butter, wobei ich den Heizer auf 75% laufen lasse. So wird es für mich perfekt

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    An dem Bild seht ihr meine Vorliebe für die Zubereitung Tagliata in dem das Fleisch in Tranchen geschnitten mit Rucola, Tomaten, feinstem Olivenöl und hochwertigem Meersalz serviert wird. Mehr gehört meiner Meinung nicht zu einem guten Stück Fleisch.

    Aber der Beefer kann nicht nur Fleisch. In folgendem Bild habe ich ziegenkäse mit Birnen und Honig überbacken. Das ganze mit Meersalz gewürzt und 40 Sek in den Beefer. Das Ergebnis schmeckte hervorragend und kann sich sehen lassen.

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    Sicherlich gibt es am Markt auch andere Geräte die dies können. Oder ein begabter Grillmeister kann dieses Ergebnis auch mit Standardgrill zaubern. Für mich hat der Beefer einen grossen Vorteil, die Zeit. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die jedes Grillevent zelebrieren wollen. Daher der Vorteil, Beefer entzünden, 5min aufheizen und 4 Minuten später hat man ein perfektes Steak....

    Hoffe ich konnte euch kurz einen kleinen Einblick verschaffen...


    PS.: In der Küche liegt ein 370gr. Entrecote - ratet mal wo das heute Abend landet...

    IMG_8868.jpg

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    Beef it
    Geändert von Outlaw (08.03.2015 um 17:19 Uhr)
    VG, Christoph

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