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  1. #1
    Daytona Avatar von dj74
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    Das war bei Rolex auch schon in der Vergangenheit so, dass die Wartung älterer Kaliber teurer ist.
    Ich meine, dass die aktuelle Baureihe und die unmittelbar davor relativ preiswert revisioniert werden und die Servicekosten ab der dritten Kalibergeneration dann deutlich ansteigen. War bei meiner 14270 mit Kaliber 3000 auch so. Die 16200 mit dem Kaliber 3135 war zum gleichen Zeitpunkt (2022) günstiger.

    Ich habe gerade eine Jaeger-LeCoultre Master Control Date (Bj 2001) zur Revision zum Hersteller eingesandt.
    Heute kam der Kostenvoranschlag: 1.000 € Basispreis (inklusive neuer Zeiger und leichter Auffrischung des Gehäuses und Armbands) zuzüglich 610 € für ein neues Zifferblatt (Leuchtmasse hat einen winzigen Abplatzer).
    Da liegt die GMT II also voll im Rahmen des (leider inzwischen) Üblichen, denke ich.

    Krass finde ich auch da die Steigerung. Ich hatte mit dem Onlinekalkulator letztes Jahr mal meine Ultrathin berechnen lassen, da sie nicht (mehr) wasserdicht ist. Da wurden die voraussichtlichen Kosten mit 950 € angegeben. Stand heute soll die Revision für die exakt gleiche Uhr 1.400 € kosten.
    Geändert von dj74 (29.04.2026 um 18:27 Uhr)
    Liebe Grüße, Jan
    Wann ist endlich wieder …


  2. #2
    Day-Date Avatar von shocktrooper
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    Vielleicht hats auch Auswirkungen auf das Preisgefüge. Wenn sich rumspricht, dass für eine durchschnittliche 1680 oder 1675 für um die 9 - 12 K bei einer Revision 1,6K fällig werden, mit auffrischen auch 2K, wird man vorsichtiger, wenn man das als Käufer einpreist.

    Soll ja schon Kunden geben, die sich aus dem Grund gedanklich vom Kauf einer Lange verabschieden.

    Ich find ja auch alte Jaguar XJ12 schön. Sind preiswert. Aber Reparaturen killen einen.
    Ciao, Sascha

    última estación - esperanza

  3. #3
    Ländercode-Schnüffelhund Avatar von Schmackofatz
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    Zitat Zitat von shocktrooper Beitrag anzeigen
    Vielleicht hats auch Auswirkungen auf das Preisgefüge. Wenn sich rumspricht, dass für eine durchschnittliche 1680 oder 1675 für um die 9 - 12 K bei einer Revision 1,6K fällig werden, mit auffrischen auch 2K, wird man vorsichtiger, wenn man das als Käufer einpreist.

    Oder noch etwas weiter gedacht...

    Die Lücke zwischen dem freien Markt und den Uhren aus dem CPO-Programm wird kleiner.

    Bereinigt um die hohen Revisionskosten nähern sich die Preise an und somit wird CPO deutlich attraktiver, da diese Uhren wohl generell die Revision bereits in sich haben.
    Peter

    Bekennender Längsdenker

  4. #4
    GMT-Master
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    Meine gebrauchte Rolex kam auch frisch ab Service - aber nicht bei Rolex, sondern bei einem freien Uhrmacher, welcher lange als Rolex zertifizierter Uhrmacher tätig war.
    Grauhändler kennen in der Regel auch gute Uhrmacher. Ist halt die Frage, ob ein Kunde 500 oder 700 Aufpreis zahlt für die gebrauchte Rolex, nur damit die Revision von Rolex selbst gemacht wurde.

  5. #5
    Freccione
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    Differieren die Revisionspreise bei 6 stelligen bei der Aufarbeitung zwischen Stahl und Goldgehäusen?
    Werksrevision dürfte ja gleich sein.

    Gruß

    Frank

  6. #6
    GMT-Master Avatar von simon
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    Nein, laut dem Link in Post 18.
    Viele Grüße,
    Simon

  7. #7
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    Vorhin meine Sea-Dweller 16600 wieder aus dem Service abgeholt. Schön präsentiert in einer kleinen Rolex-Schachtel, dem Rolex-Serviceetui und mit der Servicecard. Auf die Aufbereitung hatte ich verzichtet, 1.170 Euro habe ich bezahlt.

  8. #8
    Datejust Avatar von fffire
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    Mal eine generelle Service-Frage: Wie ist das denn bei Vintage Modellen, gerade im Bezug auf Zifferblätter, welche ja logischerweise "altern" und teilweise einzigartig dadurch werden bzw. einen besonderen Charakter bekommen. Wenn man so eine Uhr zum Rolex Service bringt wird da wild ausgetauscht, was den Herren dort nicht mehr passt/gefällt oder deren Ihrer Meinung nach erneuert werden muss/sollte? (Auch Zeiger etc.) Oder hat man da ein Mitspracherecht in Form von Kostenvoranschlag und kann dann auch sagen "das und das bitte nicht tauschen/erneuern"?

  9. #9
    680g pures Fleisch! Avatar von GG2801
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    Bei Rolex selbst hat man vermutlich seeehr schlechte Karten, was ein "Mitspracherecht" bzgl. nicht zu tauschender Teile angelangt.

    Das geht bzw. ging in der Vergangenheit auch nur bei (inhabergeführten) Rolex-Konzessionären mit eigenem Uhrmacheratelier (bei W und B war das auch schon nicht mehr möglich).

    Zumindest, als die von Rolex noch Ersatzteile für die vierstelligen Referenzen geliefert bekommen haben.


    Zuallererst wars damit vorbei bei den vierstelligen Daytonas.
    Gerald

    Wenn man mit seinem Zweitwagen zu seinem Drittwagen fährt und merkt, dass man den Schlüssel des Drittwagens in seinem Erstwagen vergessen hat, dann weiß man einfach: Man hat es geschafft.

  10. #10
    Datejust
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    Zitat Zitat von GG2801 Beitrag anzeigen
    Bei Rolex selbst hat man vermutlich seeehr schlechte Karten, was ein "Mitspracherecht" bzgl. nicht zu tauschender Teile angelangt.

    Das geht bzw. ging in der Vergangenheit auch nur bei (inhabergeführten) Rolex-Konzessionären mit eigenem Uhrmacheratelier (bei W und B war das auch schon nicht mehr möglich).

    Zumindest, als die von Rolex noch Ersatzteile für die vierstelligen Referenzen geliefert bekommen haben.


    Zuallererst wars damit vorbei bei den vierstelligen Daytonas.
    Hallo,

    das stimmt so leider nicht. Ich hatte meine 16700 mit Tritium Blatt kürzlich bei W zur Revision. Auf meinen ausdrücklichen Wunsch wurde das Zifferblatt und der Zeigersatz NICHT getauscht. Klar..Voraussetzung ist, dass das Tritium nicht bröselt.

  11. #11
    680g pures Fleisch! Avatar von GG2801
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    Hab kürzlich meine 1675 aus 1970 bei einem ehemaligen Rolex-Konzi mit Uhrmacheratelier abgegeben, der zum Glück noch ein passendes Ersatzteil für meine Uhr im Bestand hatte und sie deshalb auch reparieren konnte, ohne dass beim originalen Zifferblatt und Zeigerspiel irgendwie Hand angelegt wurde.

    Hätte ich sie bei W oder B abgegeben, wäre mir ne Vollrevision verkauft worden und ich hätte für nen Haufen Geld eine Leuchtkugel mit SL-Tauschblatt nebst SL-Zeigerspiel zurückbekommen.

    Edit: Und das patinierte Redback-Inlay wäre vermutlich auch getauscht worden.
    Geändert von GG2801 (18.05.2026 um 20:26 Uhr)
    Gerald

    Wenn man mit seinem Zweitwagen zu seinem Drittwagen fährt und merkt, dass man den Schlüssel des Drittwagens in seinem Erstwagen vergessen hat, dann weiß man einfach: Man hat es geschafft.

  12. #12
    Datejust Avatar von fffire
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    Wie läuft das denn ab? Ruft Rolex dann an und zählt auf, was alles gemacht werden muss (Oder schickt Kostenvoranschlag) und man kann trotzdem ablehnen und bekommt die Uhr im gleichen Zustand wieder zurück oder weigern die sich dann, eine Uhr in solch schlechten, patinierten Zustand wieder rauszugeben?

  13. #13
    PREMIUM MEMBER Avatar von Daniel200
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    Wenn du möchtest, bekommst du selbstverständlich auf Wunsch vorher einen Kostenvoranschlag, den du freigeben musst. Wenn du damit nicht einverstanden bist, bekommst du die Uhr wieder zurück.

    Bei meiner GMT bin ich persönlich in Köln vorstellig geworden und habe mit dem Uhrmacher alles besprochen, aber diese Option gibt es aufgrund des Umbaus momentan leider nicht mehr.

  14. #14
    Explorer
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    Ich habe letztes Jahr beim Konzi mit W 800€ für die komplette Revi mit Aufarbeitung gezahlt. Das war 11 Jahre nach dem Neukauf.
    Es wurden noch die Krone, die Zeiger und das Glas getauscht, waren angeblich defekt. Lag dann insgesamt bei 1107€

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