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  1. #101
    Deepsea Avatar von Uhr-Knall
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    Themenstarter
    Hallo oskrnbg,

    ich danke dir für deinen Vorschlag. In unserem Falle soll es eine Batgirl sein. Das aber nur nebenbei.
    Ich selbst habe im jungen Alter von sieben Jahren eine ganz ganz einfache Uhr von meinen Eltern geschenkt bekommen. Diese habe ich noch heute. Mit 17/18 habe ich mir meine erste Krone selbst gekauft, die ich einige Jahre später relativ emotionslos weitergegeben habe. Daher kann ich tatsächlich so ein klein wenig mitreden, wie man das als junger Mensch so empfindet.

    Eine 50%ige Eigenleistung ist in der Tat ein Vorschlag, den wir in unsere Überlegungen noch gar nicht mit einbezogen haben. Finde ich eigentlich gar nicht so verkehrt. Ich spreche das mit meiner Frau mal durch.

    Vielen Dank.
    Gruß Gunnar

  2. #102
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    Zitat Zitat von Uhr-Knall Beitrag anzeigen
    Hallo oskrnbg,

    ich danke dir für deinen Vorschlag. In unserem Falle soll es eine Batgirl sein. Das aber nur nebenbei.
    Ich selbst habe im jungen Alter von sieben Jahren eine ganz ganz einfache Uhr von meinen Eltern geschenkt bekommen. Diese habe ich noch heute. Mit 17/18 habe ich mir meine erste Krone selbst gekauft, die ich einige Jahre später relativ emotionslos weitergegeben habe. Daher kann ich tatsächlich so ein klein wenig mitreden, wie man das als junger Mensch so empfindet.

    Eine 50%ige Eigenleistung ist in der Tat ein Vorschlag, den wir in unsere Überlegungen noch gar nicht mit einbezogen haben. Finde ich eigentlich gar nicht so verkehrt. Ich spreche das mit meiner Frau mal durch.

    Vielen Dank.
    Hey, halte uns / mich gerne auf dem Laufendem ich finde es selbst sehr schade, dass ich erst so spät (vor ca 3 Jahren mit 31) auf das Uhrenthema gekommen bin!

  3. #103
    Oyster
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    .
    Geändert von diriga (12.04.2023 um 14:43 Uhr)

  4. #104
    Submariner
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    Zitat Zitat von klazomane Beitrag anzeigen
    Selbst wenn's zum 18. Geburtstag eine Oligarchenyacht wird... Mann muss auch jönne könne!
    Problematisch wird's für den Beschenkten erst dann, wenn er verlernt, sich über besondere Dinge auch besonders zu freuen, weil es einfach selbstverständlich wird.
    Bei einem "profanen Stahlwecker" sehe ich das ganze noch recht entspannt, da sich die Grenze des "Besonderen" lediglich etwas nach oben verschiebt.
    Will sich der Bub später allerdings mal selber eine gleichwertige Freude bereiten können, muss er halt Karriere machen. Ganz im Sinne des Papas...
    Ich habe mir die ganze Zeit überlegt ob ich hierauf antworten soll.

    Eine Batman ist also ein profaner Stahlwecker zum 18.? Interessant. Eine Nautilus ist doch auch nur ein profaner Stahlwecker. Selber können Sie sich doch eine Patek-Komplikation erarbeiten.

    Im entferntesten Sinne wüsste ich nicht wie man hier den Bezug zu Neid konstruieren könnte. Ich habe keine Kinder, könnte jedoch in der derzeitigen Situation locker meinen nicht vorhandenen Kindern ein solches Geschenk machen, jedoch käme ich nicht in der entferntesten Galaxie darauf - warum auch?

    Nicht mal den Führerschein zu "spendieren" sehe ich als "profanes Geschenk" an. Ich habe zig Ferienjobs ausgeübt, gespart, war dankbar für die Unterstützung beim Führerschein, habe mir eine 125er hart erarbeitet. Und ich bin so dankbar für all das - meine Eltern hätten es unmöglich besser machen können.

    Shaq o'Neal hat übrigens ein Vermögen von einer halben Mrd. Und mit diesem Bild ist m.E. alles gesagt.


  5. #105
    Yacht-Master Avatar von RLX1470
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    Zitat Zitat von Populusque Beitrag anzeigen
    Hallo in die Runde!

    Wie Pete-LV schon geschrieben hat, es kommt doch auch sehr auf den Lebensstandard der Familie und deren Umfeld an.
    Hier im Forum hat einer seinem Junior einen (gebrauchten, aber fast neues Modell) 911er geschenkt, das war für Ihn völlig normal.

    Wie Gunnar schreibt, so scheint Junior (durch Papas Brille ) kein A. zu sein. Ob es für Vater oder Sohn und Tochter mehr Bedeutung hat wird sich zeigen. Mit der Rolex kann man aber normal davon ausgehen, dass diese die Kids ein Leben lang begleiten kann, sofern sie wollen.

    Ich wünsche Euch, dass die Schenkenden und Beschenkten gleich viel Freude haben!

    Hallo Claus,

    danke, dass du auch der vielleicht weniger häufig geäußerten Sichtweise Raum gegeben hast. Guter Zug. Und, ja, das mit dem 911er war ich. Ich durfte ihn inzwischen auch zwei Mal fahren, jeweils zum Tanken, und er wurde nachher vom Junior penibelst auf Schrammen kontrolliert.

    Und bei Uhren handhabe ich das ähnlich.

    Aber es ist schon so wie du schreibst, jeder hier und jede Familie für sich wird eigene Antworten, Sorgen und Erwartungen angesichts der Fragestellung formulieren. Eine generell richtige Verhaltensweise gibt es mMn nicht. Ich persönlich halte es da mit Kant: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“. Mir ist das wurscht, ob irgendein Scheich seinen Kindern für jeden Wochentag einen andersfarbigen Lamborghini schenkt, es tangiert mich nicht, und als Vater wünsche ich auch dessen Kindern immer gute und sichere Fahrt. Das Gleiche trifft für mich auch bei Uhren zu. Unterschiedliche Reife, Interessenlage, und finanzielle Möglichkeiten werden den Rahmen bestimmen, in dem ein „ja“ oder „nein“ zu einer bestimmten Uhr und einem bestimmten Alter zustande kommt.

    Ich war 12 als ich meine erste Rolex bekam. Es hat mir nicht geschadet (ganz im Gegenteil, mir wurde ein lebenslanges Hobby gegeben), und 40 Jahre später habe ich die Uhr noch immer. Meine Motivation, im Leben etwas zu erreichen hat unter dem Geschenk nicht gelitten, und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass auch mein Sohn ein Interesse für Uhren entwickelt hat.

    Ihm haben wir zum 15. Geburtstag eine weiße Ex II von (fast) seinem Geburtstag geschenkt (habe lange danach suchen müssen, Papiere passen auf einen Tag) und er trägt sie täglich und mit Freude. Auch ihm hat es bis jetzt nicht geschadet, er hat sich in der Schule und bei seinen Uni-Bewerbungen für Medizin reingehängt und am Ende durchgesetzt. Das fand ich gut, dafür gab es den Porsche. Und zum Abitur nächsten Monat (das auf wenige Tage zeitgleich zum 18. Geburtstag liegt), hat er sich eine 126710BLRO am Oysterband gewünscht. Ich finde das super, und die Pepsi liegt seit Oktober verklebt bei mir im Schrank. Am Ende ist es ein Uhr, ein Gegenstand den er sich wünscht. Aber eben einer, den ich ihm (noch) geben kann. Darum mache ich es.

    Wenn ich morgen im Flieger abstürze, dann erinnert er sich hoffentlich an viele gute Zeiten mit mir/uns (nicht nur Sachen, sondern auch Erlebnisse), wie Reisen oder gemeinsame Aktivitäten mit seinen Eltern. Oder wenn er mal irgendwann bei meinem Begräbnis auf die Uhr schauen muss, wann er wieder zurück im Krankenhaus sein muss, um die nächste Herzverpflanzung vorzunehmen, dann hoffe ich, dass er kurz an seine Eltern denkt, die ihm die Uhr geschenkt und seine Ausbildung finanziert haben, bevor er bei seinem (dann Oldtimer)-Porsche das Gaspedal durchdrückt, und sich unter dem Gemecker der ganzen Elektroauto-Fahrer um ihn herum mit der Kraft von sechs Zylindern aus dem Staub macht.

    Ich für meinen Teil muss jedes Mal, wenn ich meine alte 16030 in die Hand nehme an meine Eltern denken, und sage mir im Stillen „Die waren eigentlich ziemlich cool und haben mich zu dem gemacht was ich heute bin“. Und dann empfinde ich auch noch immer Dankbarkeit. Wenn mein Vater das heute noch erleben könnte, würde er sicherlich sagen, dass die Rolex vor 40 Jahren ein gutes Investment in den Jungen war.

    Darum, jeder wie er mag und wie er es einschaetzt. Wenn der TS glaubt, dass dein Sohn damit umgehen kann, dann ‚go for it‘.

    Peace.
    Geändert von RLX1470 (13.04.2023 um 02:03 Uhr)
    1601 (SD) - 16030 (SD) - 16570T (WD) - 126334 (BLSO) -116600 - 116610LV Mk.III - 126610LV Mk.I - 126710BLRO Mk.III (Jubilee) - 126710BLRO Mk. III (Oyster) - 116500LN-0072 (BD/SD)

  6. #106
    Freccione Avatar von klazomane
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    Zitat Zitat von The Prodigy Beitrag anzeigen
    Ich habe mir die ganze Zeit überlegt ob ich hierauf antworten soll.

    Eine Batman ist also ein profaner Stahlwecker zum 18.? Interessant.
    Da ich mir schon dachte, dass die Bezeichnung "profaner Stahlwecker" provokant empfunden werden kann, habe ich sie mit Anführungszeichen versehen und den Post mit einem "" beendet.
    Die Uhr ist natürlich ein wunderbarer Einstieg in die hochpreisige Uhrenwelt, lässt aber für spätere Freuden noch reichlich Luft nach oben.

    P.S.: Meine Frau schenkte mir zu meinem letzten runden Geburtstag eine 126710BLRO. Schon alleine aus diesem Grund ist dieser "profane Stahlwecker" meine absolute Lieblingsuhr und die einzige Uhr, die ich niemals hergeben würde. Manchmal sind's eben die Umstände, welche Dinge besonders machen...
    Gruß, der Carsten

  7. #107
    Mil-Sub Avatar von Sailking99
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    Zitat Zitat von RLX1470 Beitrag anzeigen
    Hallo Claus,

    danke, dass du auch der vielleicht weniger häufig geäußerten Sichtweise Raum gegeben hast. Guter Zug. Und, ja, das mit dem 911er war ich. Ich durfte ihn inzwischen auch zwei Mal fahren, jeweils zum Tanken, und er wurde nachher vom Junior penibelst auf Schrammen kontrolliert.

    Und bei Uhren handhabe ich das ähnlich.

    Aber es ist schon so wie du schreibst, jeder hier und jede Familie für sich wird eigene Antworten, Sorgen und Erwartungen angesichts der Fragestellung formulieren. Eine generell richtige Verhaltensweise gibt es mMn nicht. Ich persönlich halte es da mit Kant: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“. Mir ist das wurscht, ob irgendein Scheich seinen Kindern für jeden Wochentag einen andersfarbigen Lamborghini schenkt, es tangiert mich nicht, und als Vater wünsche ich auch dessen Kindern immer gute und sichere Fahrt. Das Gleiche trifft für mich auch bei Uhren zu. Unterschiedliche Reife, Interessenlage, und finanzielle Möglichkeiten werden den Rahmen bestimmen, in dem ein „ja“ oder „nein“ zu einer bestimmten Uhr und einem bestimmten Alter zustande kommt.

    Ich war 12 als ich meine erste Rolex bekam. Es hat mir nicht geschadet (ganz im Gegenteil, mir wurde ein lebenslanges Hobby gegeben), und 40 Jahre später habe ich die Uhr noch immer. Meine Motivation, im Leben etwas zu erreichen hat unter dem Geschenk nicht gelitten, und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass auch mein Sohn ein Interesse für Uhren entwickelt hat.

    Ihm haben wir zum 15. Geburtstag eine weiße Ex II von (fast) seinem Geburtstag geschenkt (habe lange danach suchen müssen, Papiere passen auf einen Tag) und er trägt sie täglich und mit Freude. Auch ihm hat es bis jetzt nicht geschadet, er hat sich in der Schule und bei seinen Uni-Bewerbungen für Medizin reingehängt und am Ende durchgesetzt. Das fand ich gut, dafür gab es den Porsche. Und zum Abitur nächsten Monat (das auf wenige Tage zeitgleich zum 18. Geburtstag liegt), hat er sich eine 126710BLRO am Oysterband gewünscht. Ich finde das super, und die Pepsi liegt seit Oktober verklebt bei mir im Schrank. Am Ende ist es ein Uhr, ein Gegenstand den er sich wünscht. Aber eben einer, den ich ihm (noch) geben kann. Darum mache ich es.

    Wenn ich morgen im Flieger abstürze, dann erinnert er sich hoffentlich an viele gute Zeiten mit mir/uns (nicht nur Sachen, sondern auch Erlebnisse), wie Reisen oder gemeinsame Aktivitäten mit seinen Eltern. Oder wenn er mal irgendwann bei meinem Begräbnis auf die Uhr schauen muss, wann er wieder zurück im Krankenhaus sein muss, um die nächste Herzverpflanzung vorzunehmen, dann hoffe ich, dass er kurz an seine Eltern denkt, die ihm die Uhr geschenkt und seine Ausbildung finanziert haben, bevor er bei seinem (dann Oldtimer)-Porsche das Gaspedal durchdrückt, und sich unter dem Gemecker der ganzen Elektroauto-Fahrer um ihn herum mit der Kraft von sechs Zylindern aus dem Staub macht.

    Ich für meinen Teil muss jedes Mal, wenn ich meine alte 16030 in die Hand nehme an meine Eltern denken, und sage mir im Stillen „Die waren eigentlich ziemlich cool und haben mich zu dem gemacht was ich heute bin“. Und dann empfinde ich auch noch immer Dankbarkeit. Wenn mein Vater das heute noch erleben könnte, würde er sicherlich sagen, dass die Rolex vor 40 Jahren ein gutes Investment in den Jungen war.

    Darum, jeder wie er mag und wie er es einschaetzt. Wenn der TS glaubt, dass dein Sohn damit umgehen kann, dann ‚go for it‘.

    Peace.
    Das fasst es ganz gut zusammen, wie ich finde.
    Vielen Dank.

    Bei Geschenken sollte es doch auf zwei Dinge ankommen.
    Entweder auf den Nutzen für den Beschenkten. Oder es soll einen bestimmten Moment/Gefühl/Erinnerung, also Emotion, generieren. Im besten Fall beides.
    Alle anderen Geschenke sind ja am Ende ohne Sinn und Wert.

    Nun kommt es, wie schon oft gesagt, auf das Umfeld, die Kaufkraft, den Beschenkten, den Schenker, etc… an.

    Auch in unserer Familie wurden früh (unter 18) Rolex Uhren verschenkt.
    Jedoch mit der Einschränkung, dass der Beschenkte mitreden durfte. Davon bin ich nach wie vor ein großer Fan.

    Bei mir war das Interesse für diese Uhren schon vorher da und hat sich über die Jahre verstärkt.
    Bei anderen in der Familie oder Verwandschaft blieb es die einzige Uhr bzw. werden z.B. garkeine Uhren mehr getragen.
    Haben die Geschenke uns geschadet. Ich glaube nicht. Haben sie uns genutzt? Wahrscheinlich auch nicht. Wir alle haben so oder so unseren Weg gemacht. Sind die Uhren alle noch beim Beschenkten oder in der Familie? Natürlich.

    Nun muss man aber sagen, dass diese Geschenke zu anderen Zeiten statt gefunden haben.
    Damals ist man mit dem zu Beschenkenden in den Laden gegangen und hat unter Unmengen von Rolex Modellen eine zum mitnehmen ausgesucht.

    Auf meine Rolex und Patek Uhren bin ich ja erst die letzten Jahre angesprochen worden. Davor hat sich keiner dafür interessiert und es hat keine die Uhren erkannt. Heute ist das anders und das ist ja auch, wenn ich das richtig verstehe, das Hauptproblem des TE. Ohne diesen Hypemarkt, die Überfälle und Spekulationen hätte der TE sicherlich seinem Sohn die Uhr schon besorgt.

    Jetzt ist die Frage, ob man dich davon ins Bockshorn jagen lässt oder nicht.

    Ergo:
    Damit revidiere ich meine Aussage von oben ein wenig. Schenk ihm die Uhr. Wenn zum 18. eine Batman drinnen ist, dann wird ein Erinnerungsheschenk am Ende des Studiums oder Abitur auch noch drinnen sein. Und niemand ausser Dir kann beurteilen, ob das Geschenk den Junior in seiner Karriere bremsen oder beflügeln und ihn ewig an Dich erinnern wird.
    Dennoch rate ich zum kritischen Gespräch. Muss es genau diese auffälligr und gesuchte Uhr sein? Will er eine Uhr wo man sich am Bahnhof überlegen muss wer neben einem aufs Handglenk starrt oder nicht? Früher wäre sowas vielleicht eine goldene Rolex gewesen. Heute ist eben schon eine Batman, aber halt keine Ex1, Speedy, etc…

    Und das Thema Shaq muss man, denke ich, differenziert sehen.
    Ich bin überzeugt, dass alle seine Kinder ein Mittelklasse/Oberklasse Auto und eine Rolex haben.
    Aber sie bekommen eben nicht den gewünschten Lambo, Ferrarri, Bentley oder die Richard Mille.
    Die Kinder sollen halt noch ziele haben können und sich nicht einfach nur auf der Kohle von Papa ausruhen und sich alle Wünsche leisten können.
    Shaq ist aber auch bekannt dafür, dass er großzügig ist. Dementsprechend wird es den Kinder sicherlich an nichts mangeln was sie benötigen um in ihrem Umfeld nicht gemobbt zu werden.
    Und daher wieser zurück zur Frage des TE und unser trefflichen Diskussion hier:
    Hat der Bub wenn er eine Batmann zum 18er bekommt keine Ziele mehr.
    Ich denke er wird noch Ziele haben und wenn Papa glaubt ihn mit der Erfüllung dieses Wunsches befeuern zu können und einen besonderen Moment und eine Erinnerung kreieren zu können, dann let‘s go.

    Alle Leben und alle Hintergünde sind verschieden. Wollen wir uns doch lieber auf ein neues Junges Member hier im Verein freuen, als zu streiten.
    Die Jugend trägt doch eh viel zu wenig mechanische Uhren. Und mir gefàllt dieser Wunsch viel besser als der Wunsch nach dem Nasenring zum 18er, so wir gerade bei uns zu Hause.
    Geändert von Sailking99 (13.04.2023 um 09:09 Uhr)
    There is no Exit, Sir.

  8. #108
    Deepsea Avatar von Uhr-Knall
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    Ihr Lieben, ich wollte mit der Eröffnung dieses Themas keinesfalls eure Gemüter erhitzen. Ich war und bin der Ansicht, in einem Forum, welches sich ausschließlich mit Luxusartikeln beschäftigt, eine solche Frage stellen zu können. Wir sehen hier doch, dass sich viele mit dieser Thematik bereits beschäftigt...ja sogar schon entsprechend agiert haben und Uhren für ihre Kinder besorgt haben. Andere hingegen lehnen das vehement ab. Nun, beides ist doch völlig in Ordnung. Die teilweise kontroversen Sichtweisen helfen uns, meiner Frau und mir, unser Vorhaben abzuwägen und in Teilen zu überdenken.

    Auf jeden Fall sind wir euch sehr dankbar dafür, dass ihr euch zum Thema geöffnet habt und von euren eigenen Erfahrungen berichtet habt.

    Vielen Dank euch allen
    Gruß Gunnar

  9. #109
    Yacht-Master Avatar von RLX1470
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    Zitat Zitat von Uhr-Knall Beitrag anzeigen
    ... und von euren eigenen Erfahrungen berichtet habt.
    Dann nur noch ein Nachtrag zum Schluss: Zur Geburtstagsparty meines Sohnes als er 15 wurde, kam auch ein etwas "anstrengender" und unangenehm misogynistischer Nachbar (Pferdeschwanz, Bierbauch, Pick-Up) und sagte zu uns, als er unseren Sohn und sein Geschenk sah: "Na ihr werdet ja sehen, welche Mädels er mit der Uhr nach hause bringt".

    Und meine Frau, seit 33 Jahren gluecklich mit mir zusammen (und hat mich mit meiner Uhr kennengelernt), schaute ihn nur zustimmend an, grinste breit, und sagte "Ja"!

    1601 (SD) - 16030 (SD) - 16570T (WD) - 126334 (BLSO) -116600 - 116610LV Mk.III - 126610LV Mk.I - 126710BLRO Mk.III (Jubilee) - 126710BLRO Mk. III (Oyster) - 116500LN-0072 (BD/SD)

  10. #110
    Oyster
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    Ob eine (wertvolle) Uhr das richtige Geschenk (für was auch immer) ist, hängt m.E. ganz entscheidend davon ab, ob der/die Beschenkte eine Uhr auch als "Wertschätzung" betrachtet - und das meine ich ausdrücklich nicht im Sinne von materiellem Wert. Ich habe von meinem Vater, ein ehemaliger Verkehrspilot, zu meinem 18. Geburtstag (oder zum Abi, das weiß ich nicht mehr genau) seine ehemalige, getragene und genutzte, "Pilotenuhr" geschenkt bekommen. Zum damaligen Zeitpunkt war mir diese Uhr in zweifacher Hinsicht "zu groß" - zum Einen passte sie nicht an meine dünnen Handgelenke, zum Anderen habe ich die Bedeutung dieser Uhr nicht wahrgenommen bzw. einschätzen können. Und was ist passiert? Als ein paar Jahre später mal wieder Ebbe in meiner Kasse war ... wurde die Uhr für verhältnismäßig wenig Geld an den Erstbesten von mir verscherbelt.

    Die Uhr war eine Heuer Autavia aus meinem Geburtsjahr (1966) die mein Vater sich anlässlich meiner Geburt gekauft hatte - auch als junger Pilot, mit noch nem Haufen Schulden von der Ausbildung, sicherlich kein einfaches Unterfangen. Und sicherlich war von ihm auch damals bereits geplant, mir diese meine Jahrgangsuhr, die ich täglich an seinem Handgelenk gesehen habe, irgendwann einmal weiterzureichen. Und was mache ich Idiot? Verscherbele den "Wecker".

    Das meine ich mit "Wertschätzung" - ich hatte zum damaligen Zeitpunkt überhaupt kein Interesse an mechanischen Armbanduhren und dieses Ding war ja sogar total altmodisch, das musste ja sogar noch aufgezogen werden ... Und die Symbolik die hinter diesem Geschenk stand ... die habe ich überhaupt nicht erkannt. Mein Vater hat nie erfahren, dass ich diese Uhr veräußert habe. Er hat manchmal nachgefragt, warum ich sie nicht trage, und ich habe ausweichend geantwortet.

    Mein Vater ist vor ein paar Jahren verstorben - und bereits seit vielen Jahren "jage" ich dieser Autavia hinterher... - beinahe egal was sie kosten würde. Ich habe schon einige in der Hand gehabt - irgendetwas hat nie gepasst (zu vermackt, ausgeleiertes Metallarmband etc.). Mittlerweile habe ich die Jagd aufgegeben, denn ich weiß, dass es nie "diese eine bestimmte Uhr" für mich sein würde, sondern immer nur ein unbefriedigender "Ersatz".

    Meine eigene Leidenschaft für mechanische Uhren ist erst sehr spät erwacht. Mittlerweile befinden sich mehrere Kronen, AP's, PP's, Panerai's usw. in meiner Sammlung. Sehr gerne trage ich aber die heutige "moderne" TAG Heuer Autavia am Metallarmband - nix besonderes - aber sie kommt meiner "Traumuhr" zumindest optisch schon recht nahe. Wenn ich "die eine" Autavia wiederbekommen könnte ... dürften alle anderen gehen.

    Eigentlich eine traurige Geschichte ... ich musste erst über 50 Jahre alt werden, um den "Wert" des damaligen Geschenkes richtig zu erkennen

    Im Nachlass meines Vaters fand ich eine ganz einfache goldene Armbanduhr mit einem schmalen Krokoarmband in einer seltsamen kleinen Schachtel. Die Uhr verfügt über eine Gravur im Boden mit dem Firmensymbol von Krupp Stahl und dem Schriftzug "Zum 50jährigen Betriebsjubiläum". Diese Uhr stammt von meinem Opa (Jahrgang 1905, verstorben 1972) und muss daher aus den 60'er Jahren stammen. Die Uhr ist für heutige Verhältnisse sehr klein (32-35mm?), hat keinerlei Macken, läuft einwandfrei (wahrscheinlich noch nie revisioniert) und wurde nur mit einem neuem Armband versehen. Diese Uhr wird heute zu besonderen Anlässen von meiner Frau mit Stolz getragen. Dann bleiben auch ihre Kronen, AP's und sonstigen Zeitmesser im Safe. Die Uhr hat keinen materiellen Wert - ist für uns aber unbezahlbar.

    Beste Grüße
    Tom

  11. #111
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    Schöne Beiträge hier - 104, 105, 107 & 110. Danke dafür
    cheers, Behrad

    Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
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  12. #112
    PREMIUM MEMBER Avatar von harlelujah
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    Ich mach es kürzer. mein Sohn ist ebenfalls angefixt von Uhren und er möchte auch natürlich mal eine Krone. Er ist jetzt 16 und ich habe eine 16710 Pepsi Jahrgangs- und sogar Monatsuhr im Schließfach. Wann er sie bekommt, weiß ich noch nicht. Evtl. schon zum 18.
    Gruss
    Peter


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