Bei uns ist es schon ein paar Jahre her, aber wir hatten immer mindestens 3, öfters auch 4 Übernachtungen im Newport Bay Club. Gebucht haben wir immer ein Zimmer im Admirals Club (ich glaube, das heißt jetzt Compass Club), die Annehmlichkeiten wie separater CheckIn oder FastPass-Tickets (das wird jetzt wohl Premier Access sein) waren es uns immer wert. Dazu waren die Zimmer auch in den oberen Stockwerken, teilweise mit Balkon. Erreichbarkeit der Hotels ist gut, Parkplätze waren immer massig vorhanden. FastPass funktionierte damals sehr gut, die Wartezeiten lagen im Minutenbereich.

Preislich sind die Hotels natürlich kein Schnäppchen, liegt natürlich auch an den enthaltenen Tickets in die Parks. Frühstück im Hotel war ok, aber man darf da nicht zu viel erwarten. Damals hatte man dann auch Timeslots, an denen man frühstücken konnte, wurde aber auch flexibel gehandhabt. Kaffee war gut, O-Saft und so auch sehr gut. Backwaren sehr gut und dann halt so das Übliche (Salami, Schinken, Käse, Marmeladen). Abendessen haben wir normalerweise außerhalb des Hotels eingenommen, meistens dann im Disney Village. Essen dort ist so ne Sache, man sollte da nicht zu viel erwarten. Anette's Diner war unser Favorit, gute Burger und so Zeug. Die anderen Lokale wie z.B. das Brauhaus King Ludwigs Castle sind auch ok, aber doch eher gutes Kantinenniveau. Kommt halt immer auch darauf an, was man gewohnt ist. Zur Not gibt es auch einen McD im Village.

Wir haben dann immer einen Tag im Disneyland Park verbracht, einen halben oder ganzen Tag im Walt Disney Studio Park. Den "übrigen" halben Tag der Anreise noch ins nahegelegene Outlet (PKW mitnehmen, die Shuttles haben damals schon 5 Euro pro Person gekostet und das Center ist echt gleich um die Ecke). Dort gibt es übrigens das einzige Charles Tyrwhitt Outlet auf dem europäischen Festland.

Die anderen Tage dann immer nach Paris. Mit dem Zug rein, völlig stressfrei und geht auch recht zügig. Nahverkehr in Paris ist sehr gut, alles problemlos und schnell erreichbar. Mit dem Auto nach Paris rein muss nicht unbedingt sein, da muss man dann teilweise schon schmerzfrei sein. Wobei, einmal im Leben sollte man ja schon mal den Spaß mit dem Kreisverkehr am Triumphbogen mitgemacht haben, Nachmittags ist da immer ne gute Zeit

Wir sind beim letzten Mal durch die Champagne gefahren (Erpernay, etc.) und haben uns mit Champagner eingedeckt, würde ich immer wieder machen. War zwar etwas planlos und spontan, hatten aber trotzdem sehr viel Spaß. Beim nächsten Mal würde ich das aber besser planen und gezielter das eine oder andere Haus anfahren. Wir sind damals bei Castellane gelandet und das war klasse.

Ein Hinweis zum Essen in Paris selber. "Paul" ist so eine Bäckerkette, findet sich an allen möglichen Ecken. Die Backwaren sind echt sehr gut. Sehr gut haben wir auch immer bei Sacré-Cœur gegessen, meistens in kleinen Lokalen abseits der Touriroute. Aber wir sind jetzt auch keine Gourmets, aber da kommen hier sicherlich noch einige gute Tipps.