Eine neue Form der Geldwäsche - nice.
Ergebnis 61 bis 80 von 106
Thema: Bank wechseln?
Hybrid-Darstellung
-
04.01.2020, 12:44 #1Sea-Dweller
- Registriert seit
- 16.05.2005
- Beiträge
- 979
-
04.01.2020, 13:47 #2
Verwahrentgeld...klingt fast so gail wie Parkgebühren an der Zapfsäule der Tankstelle zu zahlen.
Mal ganz ehrlich, was wird der persönliche Ansprechpartner von Bank A dem Kunden wohl „empfehlen“? Sicher keine Produkte der Bank B oder C.
ich denke in absehbarer Zeit wird es keine Filialbanken/Sparkassen, so wie wir es kennen, mehr geben. Es gibt dann (freie), (kostenpflichtige) Finanzberater und Direktbanken zur Zahlungsabwicklung. Alles andere regelt die Digitalisierung, wie beispielsweise heute schon in den skandinavischen Ländern/Asien
Das jetzige Filialnetz existiert doch nur noch für die heutigen Ruheständler die nicht mehr digitalisierbar sind...überspitzt gesagt.Geändert von alien27 (04.01.2020 um 13:48 Uhr)
Grüße,
Stefan
schreibts mir in die Kommentare, macht das Herz rot und drückt das Plus weg.
-
04.01.2020, 13:59 #3
-
04.01.2020, 15:17 #4
Sicher ist das alles eine Frage des Typs und der persönlichen Anforderungen. In meinem Leben hat die Hamburger Sparkasse einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Obwohl die Berater mehrfach gewechselt haben, war jeder einzelne klasse und kooperativ. Mal eben umfinanzieren, mal eben eine nicht vereinbarte Tilgung leisten - kein Problem, alles kann angesprochen und vieles realisiert werden. Der Anlagenberater hat Ahnung und ein gutes Gespür. Zu keinem Zeitpunkt hat man versucht mir ETFs auszureden, hat für mich Konkurrenz-Produkte ins Depot gepackt und hat mir nie hauseigene Produkte aufgedrängt.
Das Beste war einmal in Österreich als die Kredit- und EC-Karten plötzlich nicht mehr gingen, da genügte ein Anruf bei der Sparkasse und uns wurde prompt per Sofort-Transfer Geld an eine Bank im Skigebiet überwiesen, damit wir unser Hotel bezahlen und abreisen konnten.
Natürlich mache ich Überweisungen und das tägliche Zeug per Internet, dafür bräuchte ich die Haspa nicht. Wenn ich mal eine größere Überweisung machen muss, genügt ein Anruf bei meinem Kundenberater. Auch darauf möchte ich nicht verzichten.Grüße aus Hamburg
-
04.01.2020, 16:54 #5Yacht-Master
- Registriert seit
- 29.04.2015
- Ort
- Berlin
- Beiträge
- 1.615
+18 comdirect.
Bald sowieso direkt Commerzbank.Wear it in good health
-
04.01.2020, 22:07 #6
D.h., die Sparkasse bietet auch Produkte an, mit denen sie kein Geld verdient sondern nur der Kunde profitiert!?
Gruß, Frank
-
04.01.2020, 23:01 #7ehemaliges mitgliedGast
-
04.01.2020, 23:24 #8ehemaliges mitgliedGast
Warum sollte eine Sparkasse nichts verdienen dürfen ? Diese Frage kannst Du auch an den Mobilfunkanbieter, den Lebensmittelhandel oder den Autoproduzenten stellen und wirst immer die gleiche Antwort bekommen.
Eine Sparkasse ist kein Non-Profit-Unternehmen, sondern handelt auch nach einem ökologischen Prinzip. Das dürfte nun doch aber nicht wirklich überraschen ?
VG
Robert
-
05.01.2020, 00:24 #9ehemaliges mitgliedGast
-
05.01.2020, 08:59 #10
-
05.01.2020, 00:02 #11ehemaliges mitgliedGast
Dieses immer währende Misstrauen mancher Leute gegenüber den Banken und Sparkassen ist eigentlich so schade. Wir Berater vor Ort sind nicht die großen Investmentbanker, die den Hals nicht voll bekommen und Finanzkrisen heraufbeschwören.
Wir verstehen uns vielmehr als Partner von unseren Kunden und das auch deswegen, da wir als normale Gehaltsbezieher oft die gleichen Sorgen und Wünsche haben.
VG
Robert
-
05.01.2020, 09:11 #12Milgauss
- Registriert seit
- 06.08.2017
- Ort
- Trondheim
- Beiträge
- 283
Ich denke das Misstrauen und das Bashing bezieht sich nicht auf den kleinen Bankberater am Schalter, der war immer eine arme Socke, mußte bestimmte Ziele erfüllen und in manchen Banken auch Produkte verkaufen, die er wahrscheinlich selber nie gekauft hätte, sondern gegen das allgemeine Agieren der Banken in der Finanzkrise und danach.
Gleichzeitig hat man es seit Jahren versäumt ein neues Geschäftsmodell zu genieren, warum hat man sich nicht auf eine bankunabhängige Beratung für Kunden profiliert und das gegen Bezahlung?
Warum braucht man für die Finanzierung einer gewerblichen Maschine bei der Hausbank zahlreiche Nachweise, die angeschlossene Bank des Herstellers, will maximal eine Seite?
Ich brauche als Selbstständiger heutzutage selbst fast keine Hausbank mehr, eigentlich nur das Konto für den Zahlungsverkehr und den zahlt man als Selbstständiger natürlich für jede Buchung, damit kann ich auch gut leben.
Für den Rest hole ich mir die passende Fachpartner hinzu, gerade bei steuerliche Dinge braucht man den Steuerberater häufiger als den Banker.
-
05.01.2020, 07:42 #13ehemaliges mitgliedGast
-
05.01.2020, 09:17 #14
Hatte mal beruflich mit einem Fall eines Vertriebschefs einer Sparkasse zu tun. Der kam auf die glorreiche Idee, die Kundenkonten darauf hin zu überprüfen, wer bei einem bestimmten Anbieter eine Hausratversicherung hat. Diese Versicherung hatte nämlich gerade eine Preiserhöhung angekündigt. Er wollte nun all jenen Kunden eine Hausratversicherung der Sparkasse anbieten und sie mit einem günstigeren Preis locken, der dann zwei Jahre später angehoben werden sollte, damit er wieder marktüblich ist.
Anderer Fall:
An der Uni Konstanz unterhielt die Sparkasse eine Filiale auf dem Campus, praktisch neben dem Audimax, und lockte alle Studenten mit einem gebührenfreien Konto. Als sie genügend Studenten als Kunden hatten, führten sie über Nacht Gebühren ein. Erst eine große Protestaktionen des ASTA führte dazu, dass die Filiale einlenkte und später als Konsequenz von diesem Standort verschwand.
So viel zur Kundennähe und Servicefreundlichkeit. Sicherlich sind das alles Einzelfälle, allerdings sollte jedes Unternehmen, das berechtigterweise Geld verdienen will, nicht so tun, als ob es besser als andere ist und das tut die Sparkasse leider mehr als jede andere Bank. Und vom Prinzip der Gemeinnützigkeit hat sich die Sparkasse längst verabschiedet. Schaue sich einer die Gehälter an, die Vorstände und Präsidenten verdienen. Das ist eine tolle Symbiose aus faktischem Beamtenstatus und Bezahlung nach freier Wirtschaft.Geändert von franklin2511 (05.01.2020 um 09:26 Uhr)
Gruß, Frank
-
05.01.2020, 12:57 #15ehemaliges mitgliedGast
Wie immer und überall gibt es natürlich Ausnahmen und Einzelfälle.
Sicher gibt es auch Kollegen, die sich selbst als arme Socken sehen. Ich vermute, dass das dann jedoch eher daran liegt, wenn man seinen Job nicht gerne macht. Dann empfindet man schnell Last und Druck. Vertrieb ist zugegeben nicht jedermanns Sache und dann sollte man sich doch eher nach einer anderen Tätigkeit umsehen, bevor man sich und seine Kunden zunehmend unglücklich macht.
Wer als Banker gerne jeden Tag die Herausforderung annimmt, die Kundenbedürfnisse und die Interessen der Bank in Einklang zu bringen, der spürt hier keinen besonderen Druck.
Selbst freue ich mich jedenfalls immer zusammen mit meinen Kunden über gemeinsame Erfolge. Zu einer soliden und konstanten Geschäftsbeziehung gehört aber auch, dass man die einen oder anderen nicht so guten Zeiten genauso zusammen „durchsteht“. Das bringt dann auch den nachhaltigen Erfolg und den Spaß an der Arbeit.
VG
Robert
-
05.01.2020, 13:24 #16ehemaliges mitgliedGast
Das ist natürlich nicht schön, wenn Banken und deren Vertriebsleiter so agieren. Aber auch ein solches Verhalten gilt nicht pauschal.
Eine gemeinnützige Seite gibt es jedoch immer noch bei den Sparkassen. Das fängt bei der Förderung von Sportvereinen im Geschäftsgebiet an und hört bei der Unterstützung der Kleingewerbetreibenden und des Mittelstandes noch lange nicht auf.
Allerdings müssen die Sparkassen auch wirtschaftlich handeln, um bei dem Marktumfeld überleben zu können.
Und ich sehe es nicht so, dass wir Sparkassen überall besser sein wollen. Das kann kein Finanzdienstleister für sich in Anspruch nehmen.
Gott sei Dank kann doch der Verbraucher entscheiden , wo er sich am besten aufgehoben fühlt.
Überall wird lediglich mit Wasser gekocht und ich glaube eher, dass es an den einzelnen Kunden-Berater-Beziehungen liegt, wenn es mal tatsächlich nicht funktioniert, anstatt immer gleich an der ganzen Bank.
VG
Robert
-
05.01.2020, 16:00 #17Sea-Dweller
- Registriert seit
- 01.05.2007
- Ort
- Trier
- Beiträge
- 880
Hier hat die SK das Sponsoring und die Förderung um 90% gekürzt. Begründung: sinkende Erträge.
Der Zweckverband (Landrat und Stadtrat) wollen halt mehr Kohle sehen...Grüße:
Klaus
-
05.01.2020, 16:25 #18Explorer
- Registriert seit
- 23.12.2012
- Beiträge
- 146
+1 für die DKB (als Aktivkunde). Die Hotline war zugegebenermaßen zwischenzeitlich eine unerreichbare Katastrophe, der Service ist nun aber wieder gut erreichbar, zügig und hilfsbereit. Mich kostet der Spaß genau gar nichts.
Unternehmerisch bin ich inzwischen ebenfalls bei kostenlosen Banken/FinTechs wie z.B. der Fidor gelandet, nachdem die Sparkasse vor rund zehn Jahren aufgrund einer unbegründeten und unwahren Beschwerde (Betrugsvorwurf eines Endkunden) sämtliche Konten (auch jene ganz anderer Gesellschaften) gekündigt hat. Der direkte gute Draht zum Filialleiter brachte hier überhaupt nichts ("kommt von oben"). Damit war die Sparkasse für mich in jeder Hinsicht gestorben. Auch hohe sechsstellige Guthaben (schon damals natürlich unverzinst) und mehrere hundert Euro im Monat an Gebühren schienen keinen zu interessieren - von einer Prüfung des vorgenannten Vorwurfs mal abgesehen.Geändert von moebius (05.01.2020 um 16:28 Uhr)
-
05.01.2020, 16:26 #19
Fidor ist doch auch nicht mehr kostenlos..
-
05.01.2020, 16:29 #20Explorer
- Registriert seit
- 23.12.2012
- Beiträge
- 146
Ähnliche Themen
-
Online-Bank N26
Von Tob_F im Forum Technik & AutomobilAntworten: 9Letzter Beitrag: 28.06.2017, 09:07 -
Auf meiner Bank in der Sonne...
Von akroll im Forum Rolex - Haupt-ForumAntworten: 39Letzter Beitrag: 01.05.2015, 15:29 -
Bei welcher Bank seid ihr?
Von eimsbush im Forum Off TopicAntworten: 58Letzter Beitrag: 02.03.2014, 10:41 -
Deutsche Kredit Bank
Von benjik im Forum Off TopicAntworten: 11Letzter Beitrag: 24.10.2007, 14:17




Zitieren
Da isser wieder, mein Freund aus Köln Kalk.

Lesezeichen