Individualverkehr und Umweltschutz, wie soll das denn zusammenpassen?
Dafür bin ich wahrscheinlich zu einfach gestrickt. Das EAuto fahre ich, weil ich egoistisch bin und mich überwiegend im städtischen Bereich bewege. Die Emissionen werden ins Kraftwerk verlagert, Geräusche reduziert und durch viele Kurzstreckenfahrten wird kein Verbrennungsmotor mehr gequält.
Klar nerven mich Diesel, die wie großvolumige Benziner klingen, ebenso schüttel ich den Kopf über die Poser, die lautstark im V8 durch die Stadt bollern. Doch meine „Liebe“ zu Verbrennern mit 3, 5 oder 6 Zylindern in Reihe bzw. 8,10 oder 12 Zylindern in V-Form habe dadurch nicht verloren, auch wenn ich in meinem Alltag keinen Verbrenner mehr fahren müssen möchte.
Derzeit nervt mich bei der ganzen Sache, daß „sinnfrei“ der Kauf subventioniert wird, statt die Nutzung schmackhaft zu machen. Diesel wird seit Jahrzehnten über eine niedrigere Mineralölsteuer gefördert und trotz der ursprünglich höheren Anschaffungskosten, hat er sich stark verbreitet.
Mir hat bisher ein Diesel in meinem Autofahrerleben gereicht - ist trotz üppigen Drehmoments nicht mein Ding - doch wen die Selbstzündereigenschaften nicht stören oder er sich einen SUV nur mit 9 Liter Diesel statt 14 Liter Benzin leisten will/kann, der soll das tun.
Der Verkehrkollaps auf unseren Straßen hängt nicht mit der Antriebsart zusammen, sondern mit unserem „Lebens- bzw. Mobilitätskonzept“. Das gilt es zu überdenken und nicht der einen oder anderen Antriebsart den schwarzen Peter zuzuschieben.![]()
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02.02.2019, 07:03 #23Daytona
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Gruß, Kai
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