Und dann mein letzter Gedanke, dann "bin" ich "raus", wie man hier so schön sagt:

Der TE hat sich ja offensichtlich gerade einen 991 GT3 bestellt. Kurze Internetrecherche ergibt einen ungefähren Basispreis von ca. EUR 150t EuR, nach oben natürlich offen. Jemand, der es sich finanziell leisten kann, einen 37 Jahre alten Wagen instand zu setzen.

Jetzt würde es hier ca. 10-15t EUR kosten, diesen günstig (!) eingekauften Youngtimer auf Vordermann zu bringen. Das könnte man ja tun, seine Nachlässigkeit in der Vor-dem-Kauf-Phase eingestehend.

Nein, man gibt die Gurke zurück (bei Kauf von Privat, etc. meine Sicht dazu siehe oben). GLÜCKLICHERWEISE handelt es sich bei dem Verkäufer nicht um eine Sippe kahlköpfiger und tätowierter Nurfürexport-Autohändler aus einem fremden Kulturkreis, samt Kiesplatz im Gewerbegebiet, sondern DANN DOCH NUR um eine ältere Dame, dazu verwitwet, die mit den Usancen des Gebrauchtwagenhandels doch etwas weniger vertraut ist als beispielsweise vorgenannte Herren. Die hat dann vielleicht ganz andere Sorgen, und so lässt sich die Oma schnell um den Finger wickeln und flugs ist man den ungeliebten Hobel wieder los ("es ist kein Schaden entstanden, für keine Partei", was wiederum etwas kerniger veranlagte Verkäufer doch möglicherweise anders sehen würden).

Mein Fazit: Ein Mann ist man nicht, weil man sich mit Belstaff, Subs, Harleys, Porsches und sonstigen ach so maskulinen Dingen umgibt. Es ist vor allem eine Frage der Haltung, einschliesslich des Zu-seinen-Fehlern Stehens. Da ich keine zarten Männerseelen, die sich möglicherweise hinter den kernigen vorgenannten Dingen verbergen, touchieren möchte, spare ich mir an dieser Stelle das Aussprechen meiner eigenen Meinung zu diesem Verhalten. Es mache sich jeder sein eigenes Bild.