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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Hat jemand vorher/nachher Bilder von so richtig fetten Macken oder Dellen, die gelasert wurden? Wie kann ich mir die Technik dahinter überhaupt vorstellen? Wäre es *theoretisch* möglich, einen Teil des Horns der Uhr abzusägen und später per Laser wiederherzustellen? Wird bei diesem Verfahren Material per Laser "aufgeschweißt" und später in Form geschliffen?
    Suche Rolex Herrenuhr mit Zertifikat aus Oktober 1983. Bevorzugt Submariner, grundsätzlich ist aber jedes Modell interessant.

  2. #2
    Endgegner Avatar von Donluigi
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    Zitat Zitat von silaz Beitrag anzeigen
    Hat jemand vorher/nachher Bilder von so richtig fetten Macken oder Dellen, die gelasert wurden? Wie kann ich mir die Technik dahinter überhaupt vorstellen? Wäre es *theoretisch* möglich, einen Teil des Horns der Uhr abzusägen und später per Laser wiederherzustellen? Wird bei diesem Verfahren Material per Laser "aufgeschweißt" und später in Form geschliffen?
    Wurde hier schon oft besprochen. Mit einem Laserschweißgerät kann man per Laserstrahl punktuell schweißen und schmelzen. Das Werkstück wird nur am stecknadelstichgroßen Schweißpunkt erhitzt - dort dann so heiß, das Material schmilzt. Wenn hier 2 Stücke (in unserem Fall das Gehäuse und ein Stahlstift aus dem selben Material wie die Uhr) aufeinander liegen, werden diese dauerhaft miteinander verschweißt. Und eben verschweißt und nicht verlötet, man hat also eine homogene Verbindung. Aber schon wenige mm neben dran wird das Material eben nicht erhitzt. Man kann also das Werkstück in Händen halten oder sich den Werk-/ZB-Ausbau sparen, auch glüht das Werkstück nicht aus. War seinerzeit eine revolutionäre Technik, die aber schon seit knapp 20 Jahren in der Brangsche verwendet wird. Mittlerweile sind die Geräte aber sehr preiswert, gute Maschinen bekommt man gebraucht für wenige 1.000,- zu kaufen.

    Im Prinzip ist alles möglich, da man durch Laserschweißtechnik Material auftragen kann wie Teig auf einen Teigklumpen. Einfach drauf und drauf und drauf - und dann gezielt wieder runter. Wenn man die passende Stahlsorte verwendet, sieht man keinen Unterschied hinsichtlich der Farbe oder der Textur. Unterscheidung ist aufwändig, aber möglich. Aber dann muß man schon die molekulare Gefügestruktur untersuchen, bzw. nach winzigsten Schmauchspuren/Verbrennungsresten suchen. Das können nur versierte Experten mit immensen Gerätschaften. So erklärt sich imho, warum immer mehr perfekt erhaltene Vintage-Uhren auf dem Markt erscheinen. Ein komplett abgelutschtes Gehäuse wieder an allen Ecken, Kanten und Hörnern mit Material zu versehen, kostet vielleicht 200,- beim Schweißer. Dann noch die Kosten on top, das Ding wieder in Form zu bringen. Voila!
    Beste Grüße, Tobias

    Die Banken kratzen an den Wolken

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