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  1. #1
    Double-Red Avatar von Soeckefeld
    Registriert seit
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    7.943
    Die Studien von Michal Kosinski sind mir wohl bekannt und meiner Meinung nach, keineswegs überzogen.

    ...wieso kaufen wir eigentlich Rolex?
    mit besten Grüßen
    Andreas


  2. #2
    GODFATHER Avatar von Mawal
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    24.12.2004
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    20.168
    Zitat Zitat von Soeckefeld Beitrag anzeigen

    ...wieso kaufen wir eigentlich Rolex?
    weil eine mechanische Uhr garantiert keine Daten speichert oder weiter sendet


    Zum Thema selbst:


    1. Wir müssen mit der narzisstischen Kränkung leben, das wir alle gar nicht so einmalig sind, sondern uns recht gut ein relativ wenige Kästchen einordnen lassen.

    2. Unser Social Media Verhalten gibt rechte klare Auskunft darüber, in welchem Kästchen wir gerade sind.

    3. Weil wir gerne mal das Kästchen wechseln (etwas pathetisch auch "uns neu erfinden" genannt), versagt traditionelles demographisches Marketing.

    4. Unsere schmutzigen kleine Geheimnisse interessieren nur, um uns die passenden Produkte anzubieten vom prä-senil twitternden Präsidenten bis zum schall-schluckenden Material für den Keller.
    Geändert von Mawal (07.12.2016 um 14:46 Uhr)
    Martin

    Everything!

  3. #3
    ehemaliges mitglied
    Gast
    Zitat Zitat von Mawal Beitrag anzeigen
    weil eine mechanische Uhr garantiert keine Daten speichert oder weiter sendet


    Zum Thema selbst:


    1. Wir müssen mit der narzisstischen Kränkung leben, das wir alle gar nicht so einmalig sind, sondern uns recht gut ein relativ wenige Kästchen einordnen lassen.

    2. Unser Social Media Verhalten gibt rechte klare Auskunft darüber, in welchem Kästchen wir gerade sind.

    3. Weil wir gerne mal das Kästchen wechseln (etwas pathetisch auch "uns neu erfinden" genannt), versagt traditionelles demographisches Marketing.

    4. Unsere schmutzigen kleine Geheimnisse interessieren nur, um uns die passenden Produkte anzubieten vom prä-senil twitternden Präsidenten bis zum schall-schluckenden Material für den Keller.
    +1

  4. #4
    Gesperrter User
    Registriert seit
    15.01.2009
    Beiträge
    8.003
    «Technologie hat ihren berechtigten Platz im Marketing und im Wahlkampf, ist aber nicht der Heilige Gral der Massenkommunikation. Menschen sind von Natur aus schwer zu beeinflussen. Weder Big-Data-Modelle noch dystopische Zukunftsfantasien können das ändern. Trumps “Wahlerfolg” (er hat 2,5 Millionen Stimmen weniger bekommen als Clinton) basierte nicht auf Technologie, sondern … (hier wird's im Originaltext politisch), ähnliches lässt sich über die Brexit-Kampagne sagen.

    Trumps effektivstes Wahlkampf-Werkzeug waren vermutlich seine Rallies und mehr Low-Tech geht es fast nicht. Wer Trumps Sieg erklären will, kann ihn nicht alleine an einem angeblichen geheimen Datenmodell festmachen. Auch sind menschliche Entscheidungen komplexer und Situationsabhängiger und lassen sich nicht durch ein paar Facebook-Posts alleine beeinflussen.

    Big Data Targeting bedeutet am Ende auch einen fast nicht zu realisierenden Aufwand auf der Content-Seite. Ich muss nun nicht mehr nur ein paar Dutzend Nachrichten verfassen, sondern Hunderttausende für jede noch so kleine Zielgruppe. Eine Arbeit, die sich (noch) nicht automatisieren lässt. Jedes noch so gute Targeting der Welt ist schließlich wertlos, wenn meine Inhalte schlicht nicht gut, relevant oder interessant sind.»

    Quelle

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