...ich war zur Einweihung des (damals) neuen Gebäudes bei Patek und habe beide "Sterne" als sehr bodenständige und souveräne Menschen kennengelernt. Der Umgang mit den Mitarbeitern spiegelte sich schon in der Auslegung des Gebäudes wider. Ob es nun die auch im Innersten des Gebäudes mit Tageslicht versorgten Arbeitplätze, oder die sehr luxuriöse "Kantine" ist...hier mag man sein.
Auffallend war auch der "angstfreie" Umgang der Mitarbeiter mit dem plötzlich mit einer kleinen Gruppe Besucher hereinstürmenden Chef-Clan. Das habe ich schon deutlich anders erlebt.
Dennoch reden wir hier natürlich über eine extrem konservative Famile, was in Konsequenz daher eher weniger Spielraum für den jeweiligen "Junior" bedeutet. Das muss man aushalten können, um später in ziemlich gesetztem Alter dann erst 100% "Bestimmer" zu sein. Kaum vorstellbar, dass es da nicht den ein oder anderen kräftigen Biss auf die Lippe braucht.

Zum Thema Rücklage für den Erhalt der Arbeitsplätze in schlechten Zeiten: Nun verbaut Patek ja aktuell fast 500 Millionen in einem neuen Riesengebäude, das komplett aus Eigenmitteln. Verständlich, bei den derzeitigen Geldmarktbedingungen.
Ein so großes Gebäude bindet die Mittel dann aber natürlich für die Ewigkeit. In schlechten Zeiten wird es kaum zu veräußern sein......

Gruß
Michael