Gewollt oder nicht, aber ich fürchte, dass die fehlende Möglichkeit zur Altersbestimmung einer individuellen Uhr (wenn keine zugehörigen Belege o. Papiere vorhanden sind) langfristig Unsicherheit beim Kaufinteressenten auf dem Gebrauchtmarkt erzeugt. Auch weil die ein o. andere "wagemutige" Zuschreibung phantasiebegabter Anbieter/Händler noch weniger überprüfbar ist. In der Vintageszene wurde ja oft der Begriff von der "Periodengerechtigkeit" benutzt - eine Art Plausibilitätstest für bestimmte Attribute und Pakete.
Und wer profitiert von einer zunehmenden Zögerlichkeit auf den Sekondhand-Märkten am meisten ? Etwa gar der Neu-Uhren-Verkauf ?

Oder diejenigen, denen das Baujahr tatsächlich egal ist, wie Udo oben schreibt