Danke dir.

Ein Thema, das ist (bewusst) weggelassen habe, sind die "Kosten" bei den Prämienflügen. Auch da ist z.B. United deutlich attraktiver, weil hier (noch) der Kerosinzuschlag zum Ticketpreis hinzugerechnet wird - im Gegensatz zur Lufthansa.
Für ein Prämienticket werden so bei United pro Ticket auf der Langstrecke zwischen 100 und 200 USD fällig, bei Lufthansa 500-700 EUR. Man wird (aus ökonomischer Sicht) schon ziemlich eingeschränkt, was die sinnvolle Nutzung der Prämienmeilen angeht. Aber auch das ist ein sehr weites Feld.

Mir ging es auch erst einmal dadurch, den "Mythos Vielflieger", und insbesondere "Senator" ein wenig zu entzaubern. Ich für meinen Teil genieße schon die Privilegien (wie beschrieben), mache mich davon aber auch nicht abhängig.

Ich pendle z.B. gerade oft zwischen Wien und München. Zeitlich und finanziell macht es zwischen Pkw, Flugzeug und Zug keinen signifikanten Unterschied. Hier fällt aber die klare Wahl in 80% der Fälle auf den Zug (Railjet). Da muss ich mir das Essen zwar ggf. selbst kaufen, aber es wird mir auch an den Platz gebracht und ich kann vier Stunden am Stück (zumindest Richtung Wien) Lesen, Arbeiten, Glotzen, Aufstehen und Herumlaufen, usw. Da sind mir dann die Privilegien am Flughafen ziemlich schnurz...