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Hybrid-Darstellung
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16.01.2022, 20:15 #1
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16.01.2022, 19:02 #2
Faszinierend, wie rasant die Technik fortschreitet - ein Kauf verbietet sich fast! Wer mag schon ein Auto besitzen, das nach fünf Jahren bereits als veraltet gilt....
Chinesische Entwicklungen sind plötzlich ernst zu nehmen ... wer erinnert sich noch an den fürchterlichen Hyundai Pony aus Korea, wenn er heute den Ioniq sieht?
Was als nächstes kommt? Ein Hersteller aus Vietnam, der womöglich (und natürlich wieder mit deutscher Hilfe) ordentliche Autos über einen günstigen Preis verkaufen wird. So bin ich gespannt, wann ich den ersten VINFAST im Test habe ... im Frühjahr werden die ersten Modelle vorgestellt.Gruß Lou
First member of the Rolex Madness Social Club
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16.01.2022, 19:22 #3
ich finde das M3 und den ioniq 5 kann man nicht vergleichen.
die einzige gemeinsamkeit ist die elektrifizierung.
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16.01.2022, 19:29 #4
Ja Lou, da hast Du vollkommen recht. Bei der Evolution werde ich wohl erst im E-Markt zuschlagen, wenn ALLE meine persönlichen must have erfüllt sind und vor allem auch die Ladeinfrastruktur tatsächlich mitgewachsen ist. Bis dahin schaue ich mir das - überaus interessiert - noch von der Seitenlinie an.
Beste Grüße, Thilo
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16.01.2022, 20:06 #5Freccione
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Das Thema Ladeinfrastruktur habe ich hier ja auch schon einmal angesprochen. Meines Erachtens ein Drama. Selbst wenn es auf Autobahnen genug Schnelllader gibt, im ländlichen Raum sind nur wenige öffentliche Ladestellen in oftmals aberwitzigen Entfernungen mit langsamer Ladekapazität vorhanden.
Gruß, Christian
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16.01.2022, 20:12 #6Daytona
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Sitze, nach 8 Jahren in i3, nun seit 2 Wochen in einem i3s und hoffe, daß er noch mindestens die nächsten 5 Jahre zu meinem Alltag paßt.

Wenn ein Auto heute für den Alltag paßt, kann die Entwicklung noch so rasch voranschreiten, sie wird mir im Alltag nicht wirklich helfen. Um morgen im Internet zu surfen, brauche ich auch keinen Hochleistungscomputer.
Sollte ein Elektroauto heute nicht passen, dann sollte man lieber noch eine Weile warten.
Gruß, Kai
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16.01.2022, 21:12 #7
Könnte man meinen, Lou, doch das Gegenteil scheint der Fall. An der klassischen automobilen Hardware ändert sich ja gar nicht allzu viel und Akkus sowie Rechner lassen sich ggf. tauschen. Bei Elektroautos geht es maßgeblich um die Software und die lässt sich in der Regel immer wieder auf den neusten Stand bringen, meist sogar ohne Werkstattbesuch. Ein weiterer Moment in dem wir einfach umdenken müssen und warum ein im Grunde altes Autos wie etwa ein Model S immer noch aktuell sein kann und weiterhin erstaunlich hohe Preise auf dem Gebrauchtmarkt erzielt.
Ciao, Carlo
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16.01.2022, 21:55 #8
Ich weiß nicht, möglich ist das schon ...
Sicher enthalten schon jetzt moderne E-Fahrzeuge, -und auch Motorräder wie Zero- , (vom Käufer mit der Hardware bereits bezahlte) upgrade-Möglichkeiten, die mittels "mouseclic" aktiviert werden können. Das werksseitige Angebot eines Akku-Tauschs als Upgrade bei einem Taycan Turbo S kann ich mir nur schwer vorstellen - man verkauft dann doch lieber neue Autos?Gruß Lou
First member of the Rolex Madness Social Club
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16.01.2022, 22:13 #9
Das ist nicht nur möglich, sondern Standard. Etwa bei Tesla gibt es regelmäßig over-the-air Updates der Software und davon abgesehen, dass die Akkus bereits heute in der Regel länger halten als ein Verbrennungsmotor, ist ein Tausch der Batterie natürlich möglich und mittlerweile meist günstiger als ein Austauschmotor, selbst bei Porsche
Ciao, Carlo
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16.01.2022, 22:25 #10
Auf was beziehst Du Deine Aussage, dass die Akkus in der Regel länger halten als ein Verbrennungsmotor? Ich habe hier ein paar Fahrzeuge rumstehen, deren Motoren 60, 51 und bei ein paar Fahrzeugen zwischen 30 und 35 Jahre alt sind. Alles die ersten Motoren, alle ordentliche Laufleistungen - natürlich auch alle ordentlich behandelt und gewartet. Gehst Du davon aus, dass die heutigen Akkus auch 30 bis 60 Jahre halten?
Gruß,
Michael
Ich verliere nicht - entweder ich gewinne oder ich lerne!
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16.01.2022, 22:35 #11
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16.01.2022, 22:14 #12
Die Hardware ändert sich nicht allzu viel? Die Aussage impliziert, dass wir aktuell das Ende des Fortschritts im Hinblick auf die Hardware erreicht haben (Sensoren, Kamerasysteme, etc.) und zukünftig nur noch die Software die Neuerungen bringt. Das glaube ich nicht.
Gruß,
Michael
Ich verliere nicht - entweder ich gewinne oder ich lerne!
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16.01.2022, 22:20 #13
Die Upgrades halten halt das Modell länger frisch. Am Ende des Fortschritts sind wir sicherlich nicht. Die Akkutechnologie z.B. wird die nächsten Jahre sicherlich enorme Fortschritte machen. Es ist halt ein generelles Umdenken nötig und Althergebrachtes ist nicht mehr gültig, zB Verkaufsprozess, Wartung/Service, “Tanken“ etc.
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16.01.2022, 22:25 #14
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16.01.2022, 22:38 #15
Naja, das sagtest Du schon.

Und Softwareupdates OTA sind kein Privileg von Tesla oder Elektroautos, können andere Hersteller tatsächlich auch. Und nach dem Update stehen auch bei den Verbrennen teilweise andere Möglichkeiten zur Verfügung. Wüßte jetzt nicht, warum ein Verbrenner schneller altern sollte als ein Elektroauto.Gruß,
Michael
Ich verliere nicht - entweder ich gewinne oder ich lerne!
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16.01.2022, 23:06 #16
Gut, dann habe ich es so gemeint
Wobei sich in der Hardware ja auch weiterhin beliebige Teile austauschen lassen.
Stimmt, aber bei Elektroautos ist im Grunde alles software-gesteuert, von der Batterie über die Motoren bis zur gesamten Bedienung und somit lassen sich weitaus tiefgreifendere Änderungen ermöglichlichen.Ciao, Carlo
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17.01.2022, 00:00 #17
Wir kommen da wohl auf keinen gemeinsamen Nenner, ist aber auch nicht schlimm und müssen wir auch nicht.

Ich weiß nicht so recht, wann Du das letzte Mal mit einem aktuellen Verbrenner zu tun hattest oder besessen hast - aber auch bei den aktuellen Verbrennern geht ohne Software gar nichts. Sicherlich gibt es aktuell Fahrzeuge auf dem Markt, bei denen die Software keine große Rolle spielt (z.B. Lada). Aber bei den meisten Fahrzeugen ist es tatsächlich so, dass auch alles softwaregesteuert ist. Gefällt mir das rote Tacholayout im BMW nicht, ändere ich es einfach auf Alpinablau. Ist mir die Leistung zu gering, optimiere ich die Software und bekomme 50PS mehr.. Sind mir die Assistenten nicht präzise genug, bekomme ich das durch ein Softwareupdate verbessert. Und mit viel Glück kann ich nach einem Softwareupdate den Klappenauspuff manuell öffnen und schließen.
Ich sehe letzten Endes absolut keinen Vorteil, eine bestimmte Fahrzeugklasse und Entwicklungsstand vorausgesetzt, für ein Elektroauto im Hinblick auf die Software.
Den Austausch von "Hardware" kann ich nicht beurteilen. Klar, eine neue Headunit ist nicht das Problem, aber wenn es dann an so Kleinzeug geht wie Kamerasysteme oder Sensoren, gerade im Hinblick auf verbesserte Systeme, dann wird es etwas schwieriger. Aber ich kann da auch nicht beurteilen, ob das an den einzelnen Herstellern liegt (nicht gewünscht) oder es ein tatsächliches Problem in Bezug auf die Feinabstimmung der Systeme untereinander ist.
Ich gebe Euch in der ganzen Diskussion recht, dass sich das bisherige "Modell" der KFZ-Branche ändern wird (wobei es ja jetzt nicht gerade so ist, dass die letzten 50 Jahre Stillstand herrschte). Wenn ich zurückdenke, dann hatte ich vor 30 Jahren in unserem näheren Umkreis 3 eigenständige BMW-Händler, einer ist noch übrig und gehört zu einer Kette. Audi waren es 3 Händler, auch nur noch einer übrig, ebenfalls Kette. Volkswagen gab es ja fast in jedem Dorf, auch alles weg. Und von den ganzen "kleineren" Händlern wie Peugeot/Opel/etc. will ich gar nicht anfangen. Wenn es sie noch gibt, dann nur als Werkstatt und der Verkauf wird dann an eine Kette durchgeschoben - oder aber wie bei Jaguar/LR einfach zugemacht und der nächste Laden ist 40km entfernt.
Es ist ja auch schon absehbar, dass es bei den traditionellen Herstellern zu Änderungen kommen wird, teilweise ist das ja schon in den frisch umgebauten Autohäusern zu sehen (weniger Modelle in der Ausstellung, dafür dann mehr virtuelle Möglichkeiten). Und ganz ehrlich, ich für meinen Teil brauche das ganze Zeug drumherum auch nicht. Wandel ist Fortschritt, auch wenn der Kunde es nicht immer sofort erkennen kann. Bei dem einen oder anderen Fahrzeug habe ich mal eine Probefahrt gemacht oder das Fahrzeug ein paar Tage mitgenommen (gerade beim Wechsel von Herstellern) - im Gegensatz dazu habe ich aber auch, gerade während Corona, Fahrzeuge einfach "blind" bestellt. Ist ja heute schon normal, dass gewünschte Fahrzeuge von den Ketten frei Haus zur Probefahrt angeliefert werden, vor Ort hat man ja eh nur wenige Modelle stehen. Macht ja auch Sinn, die Zeit als Mercedes 5 Modelle und 8 Motoren im Programm hatte, ist vorbei.
Aber genug geschrieben, wir werden sehen, wohin sich das entwickelt. Ich für meinen Teil finde E-Autos interessant und passende Rahmenbedingungen vorausgesetzt auch durchaus sinnvoll. Ich finde es nur sehr schade, dass andere Optionen nicht wirklich gewünscht sind. Gerade das Thema E-Fuels ist für mich ein Bereich, der ergänzend zur E-Mobilität durchaus sinnvoll werden kann. Aber warten wir mal ein paar Jahre ab, vielleicht passiert da noch was. Und vielleicht gibt es ja mal einen Hersteller, der ein schönes Cabrio oder einen vernünftigen Kombi mit E-Antrieb baut und nicht immer nur Limo oder SUV.Gruß,
Michael
Ich verliere nicht - entweder ich gewinne oder ich lerne!
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17.01.2022, 07:13 #18
Ich bin auch gespannt, wie es letztendlich weitergeht.
Es muss auch nicht sein, dass sich nicht die letztendlich beste sondern die schnellste Technologie durchsetzt (Beispiel: VHS vor Super2000 und Betamax bei Videorecordern)
Aber dass dies passiert, liegt leider auch auch ausländischen Herstellern, die lange vor den deutschen mit der Elektrifizierung gestartet haben. Allen voran Tesla, die das KFZ System völlig umgekrempelt haben. Hier wurde auf ein Verkaufsnetz verzichtet, Autos sind wartungsfrei und eine europaweite Ladenetzinfrastruktur wurde aufgebaut. Dies war übrigens mein Kaufkriterium.
Bei uns schreien unsere Hersteller erst nach staatlicher Unterstützung und Subventionen bevor sie überhaupt daran denken, ein Ladenetz aufzubauen.
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17.01.2022, 08:28 #19
Ist auch nicht vergleichbar.
Die etablierten Hersteller müssen profitabel arbeiten. Tesla konnte so wie es sie gibt nur entstehen weil da von Musk und co. quasi unbegrenzt Kapitel nachgeschossen wurde ohne Rücksicht darauf ob das jemals profitabel wird. So kann eine ganze Branche aber niemals Funktionieren.
Als Wirtschaftsunternehmen ohne Milliarden Investoren die einfach solange Geld reinwerfen bis es funktioniert ist so ein Vorgehen völlig unrealistisch.
Das man als profitabel arbeitendes Unternehmen neben der kompletten Umstellung und Neuentwicklung der Produktpalette nicht auch noch die komplette Infrastruktur dazu bauen kann, wohlgemerkt für eine Technologie die ihnen per Gesetz aufgezwungen wird und die man als Autobauer sonst gar nicht in dieser Menge anbieten würde, ist nur allzu verständlich.
Man kann nicht per Gesetz das Ende des Verbrenners oder zumindest den Trend hin zu vielen E Autos entscheiden und dann auf die Autohersteller zeigen und sagen es gäbe keine Infrastruktur. Das ist genau genommen auch nicht ihre Aufgabe.
Genauso wenig wie der Ausbau der Straßen.Geändert von Roland90 (17.01.2022 um 08:32 Uhr)
Durch Teilen von Leidenschaft wird sie nicht kleiner sondern größer.....
LG Roland
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17.01.2022, 15:52 #20
Was ist denn das für eine Argumentation? Sorry, die ist einfach nur .......?
Glaubst du wirklich, dass Musk mit sein paar Milliarden $ alle in die Knie zwingen kann und die gesamt deutsche Automobilindustrie hat nicht die Power wie ein kleiner Hersteller namens Tesla, der bei "Null" anfängt?
Respekt, dann sind wir noch schlechter dran als ich glaubte.
Deutschland als Autoland hat komplett einen Trend verschlafen und versuchte bis zum Schluss, Subventionen für den Diesel zu bekommen. Komischerweise haben sie nun alle ihre Meinung geändert und laufen verzweifelt hinter.
... und das erste was sie machen, ist um Hilfe zu rufen.
Das ist einfach nur peinlich
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